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Gefühlsseismografie

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Ein Besuch bei der Sängerin Jules*Cachecoeur

von Lilli Boheme

Jules*Cachecoeurs musikalisches Abenteuer begann mit einem Dachbodenfund in ihrem Geburtsort Hilden. Dort entdeckte sie die Gitarre ihrer Mutter – selbst sehr musikalisch, gab sie ihre Leidenschaft an die Tochter weiter. In einer Nacht und Nebel Aktion brachte sich Jules selbst das Gitarre spielen bei – da war sie 15. Mehr als 4-Akkorde braucht sie nicht. Die Künstlerin konzentriert sich auf ihre Leidenschaft und das sind Worte. Beeinflusst durch Größen der Pop- und Rockmusik, wie Madonna, Queen und Elvis schrieb sie zunächst englische Texte, die durch erste Banderfahrungen ein Publikum fanden. Empfangen werde ich von der Studentin in einer schönen, lichtdurchfluteten Wohnung über den Dächern von Bochum, die sie sich mit zwei Mitbewohner*innen teilt. Ihr Zimmer ist voller kleiner Details, welche ich erst nach und nach wahrnehme. Alte Möbel, die nach Geschichte duften neben Selbstgemaltem und bunten Collagen.

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Aus vollem Herzen Feministin*

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Unsere Antwort auf Saskia Albarus‘ Beitrag bei den Ruhrbaronen

von Feminismus im Pott

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Warum stoßen sich so viele Menschen an dem Begriff Feminismus? Warum kann die bloße Erwähnung direkt zu empörten, abwehrenden Reaktionen führen? Wer fühlt sich angegriffen und aus welchem Grund?

Die immer noch ablehnenden und oft auch aggressiven Reaktionen halten mir vor Augen, wie wichtig feministische Inhalte auch heute in dieser vermeintlich fortschrittlichen Gesellschaft sind. Denn wie schrecklich sind die Kommentare, die Anita Sarkeesian über sich ergehen lassen muss, weil sie vorhandene Rollenmodelle in Videospielen genau unter die Lupe nimmt und kritisiert, die ein einfältiges und sexistisches Bild von Frauen konstruieren und vermitteln! Warum lebe ich in einer Kultur (‚rape culture‘), die Frauen vermittelt eine Ware zu sein, die zu schützen gilt so gut es geht, was bedeutet, dass sie Nachts nicht allein, wenn doch nur mit Pfefferspray bewaffnet und in keinem Fall im Minirock unterwegs sein dürfen!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Feministin zu sein und sich auch so zu nennen, tut nicht weh. Ich habe auch nicht das Gefühl mich selber in eine Schublade zu stecken. Ich weiß, dass ich nicht nur diese eine Rolle bin – ich bin vielfältig. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass ich auf diese Rolle reduziert werde. Die Feministin vom Dienst. Die potenzielle Nachfolge Alice Schwarzers. Nein liebe Leute, auch ich bin mit Alice Schwarzers wilden und falschen Behauptungen nicht d’accord. Und ja, trotzdem sind wir beide Feministinnen, denn es gibt nicht nur einen Feminismus. Denn das macht Feminismen aus – Widersprüche, Konflikte, Fortschritte!

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