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Weniger SEIN, mehr HABEN. Die Kunst erfolgreich bei Frauen zu sein.

Weniger SEIN, mehr HABEN. Die Kunst erfolgreich bei Frauen zu sein. published on 1 Kommentar zu Weniger SEIN, mehr HABEN. Die Kunst erfolgreich bei Frauen zu sein.
Death Proof, 2007
Szene aus dem Film Death Proof, 2007

von Frau Fuchs

Ich treffen meinen guten Freund Roger in einer schummrigen Bochumer Kneipe abends an irgendeinem Werktag. Wir sitzen in der hinteren Ecke des Ladens um ausreichend Ruhe für unser Gespräch zu finden. Ich hatte einige Tage zuvor mit Roger auf dem Weihnachtsmarkt bereits über das Thema diskutiert und war erstaunt von seinem spezialisierten Wissen über diesen Gegenstand: Das Phänomen Pick-Up und die mediale Formung dieses Phänomens anhand des Falls von Julien Blanc, einem sogenannten Pick-Up-Artist, der aufgrund eines Videos, in welchem man ihn frauenverachtend und sexistisch gestikulierend zu sehen bekommt, in vielen Ländern – als politische Reaktion auf seine Handlung – ein Einreiseverbot erteilt bekam.

Roger beschäftigt sich schon lange mit dem Trend Pick-Up, den er selber als „Success with women“ bezeichnet, weil er es angemessener und zeitgemäßer findet. Er hat auch längere Zeit Julien Blancs Beiträge in seinem Twitteraccount verfolgt, dessen Inhalt sich hauptsächlich durch zynische und ironische Statements gegen Frauen auszeichnet.

Pick-Up oder eben der Wunsch erfolgreich bei Frauen zu sein, das ist seit Jahren eine große virtuelle Bewegung mit zahlreichen Anhängern weltweit, die sich in Foren austauschen. Roger betont, dass dahinter etwas anderes steckt, als das Bild, was die Medien zeichnen, uns suggeriert. Ein bisschen Panikmache oder stecken wirklich Frauenhasser hinter diesem Konzept, deren Aktivitäten man ernst nehmen und bekämpfen sollte?                                                               Bereits 2004 las Roger den ersten Bestseller zum Thema: „Die perfekte Masche“ des amerikanischen Journalisten Neil Strauss. Hier beschreibt der Autor, wie leicht es durch wenige Veränderungen der Verhaltensweisen fallen kann eine Frau ins Bett zu bekommen. Das klingt beim ersten Hören sehr platt. So als könne man alle Fauen wie eine homogene Lebensform über einen Kamm scheren.

Das negative Image des Pick-Up-Begriffs, so Roger, ist das Resultat einer jahrelang falsch geführten öffentlichen Diskussion um dieses Phänomen. Es wäre über Jahre unglücklicherweise ein Image geschaffen worden, welches mit der Realität wenig zu tun hat.

Der Ursprung dieses Konzeptes liegt im Coaching, welches aufgrund seiner Funktion zur Verkaufsförderung ebenfalls mit negativen Vorstellungen behaftet ist. Das Pick-Up-Coaching ist in erster Linie darauf ausgerichtet, dass heterosexuelle Männer im Umgang mit Frauen trainiert werden. Männer, die von starken Problemen bei der Annäherung an das andere Geschlecht geplagt sind, so sehr geplagt, dass diese schwerwiegende lebensweltliche Konsequenzen nach sich ziehen: Eine ungewollte Partnerlosigkeit, tiefgreifende Selbstwertprobleme und eine anhaltende Entfremdung vom weiblichen Geschlecht.

Roger beschreibt die Hauptgruppe der heterosexuellen Männer, die jene Serviceleistungen des Pick-Ups in Anspruch nehmen als „Nerds“, als Außenseiter. Wie ich verstehe, sind es sozial konstruierte „Anormale“, die aufgrund einer notorischen Schüchternheit keinen Zugang zu Frauen finden und im Vergleich zu „beliebten“ Männern häufig den Freundschaftsstatus bei einer Frau nicht überschreiten.

„Die meisten Leute sind so zwischen George Clooney und Quasimodo“,

sagt Roger nüchtern und lacht ein wenig. Es sind oberflächliche Dinge, die letztlich aber darüber entscheiden, welchen Eindruck der Mann bei der Frau hinterließe und welche Chancen ihm bei ihr freigeräumt seien.

Die sprachliche Mentalität im gesamten Frauenkennenlernen-Diskurs ist gefärbt von ökonomischen Begrifflichkeiten, es geht um Selbstoptimierung, um die Kompetenz sich selber zu verkaufen, die jene Männer – zumindest nach Kriterien der Pick-Up-Mentalität – nicht beherrschen. Roger schildert, dass Frauen es leichter hätten als Männer im Spiel des Kennenlernens. Sie kämen in den Genuss eines Überangebotes an potenziellen Partnern. Er stellt die Männer als das üppige Angebot in den Regalen eines Supermarktes dar, an welchen sich die Frauen frei bedienen können – schlichtweg aufgrund der Tatsache, dass sie Frauen sind und eine andere Rolle innehaben.

Ja, es wirkt wie ein Spiel, dessen Regeln den ökonomischen Grundprinzipien folgen, alles ist sehr zweckrational geprägt. Und Männer treten, folgt man Rogers Schilderungen, benachteiligt auf das Spielfeld. Zumeist, so Roger, gingen die Versuche dieser Männer Frauen anzusprechen „völlig in die Hose“. 85% seiner Freunde, so schätzt Roger, bräuchten Stunden um sich zu überwinden eine Frau in einem Club anzusprechen.                                                           Woher die Angst, interessiert mich. Männer müssen sich aufgrund der währenden Rollenerwartungen mit der Thematik der Kontaktaufnahme notgedrungen auseinandersetzen. Es sind Alltagsängste, die die Männer dabei beschäftigen. In den Augen der Frauen sind es womöglich banale Ängste, jedoch können diese Auswüchse annehmen, die man sich nicht vermag vorzustellen. Dies kann letzten Endes zu einem immensen psychischen Leidensdruck bei den schüchternen, den „anormalen“ Männern führen. Die Ansprechpraxis ist schon aufgrund ihrer patriarchalen Struktur Männersache, ohne dass dies überhaupt in Frage gestellt wird.

Somit sind Männer in diesem Punkt benachteiligt.

Roger reflektiert nicht bewusst, warum dies so ist. Wir Feminist*innen sind uns im Klaren darüber, dass es die manifesten Geschlechterrollen sind, die dies begünstigen. Und Pick-Up trägt nicht unbedingt zu einer Änderung dieser Situation bei. Nein, es unterstützt diesen Status Quo.

Die Kunst, Frauen anzusprechen, erscheint wie ein Handwerk, welches man durch wenige kleine Kniffe erlernen kann. Laut Der Coaches müssten schlicht und ergreifend effiziente Handlungsabfolgen habitualisiert und zu einer Routine umgeformt werden. Dies erfolge durch eine Abfolge strategischer Vorgehensweisen, die zum „Erfolg“ verhälfe.

„Also man muss ja bedenken, dass auch wenn man eine Frau finden will zum Heiraten, muss man trotzdem durch diese ganzen Schritte gehen. Mit Schritt 1 irgendwie ansprechen, dann kommt irgendwann, keine Ahnung, Händchen halten, [davor] überhaupt irgendwie berühren […], dann irgendwann […] küssen, Umarmung oder irgendwie sowas und dann gibt’s halt so eine bestimmte Reihenfolge, […] wie halt so Sachen „natürlich“ irgendwie funktionieren bei normalen Menschen.“

In den Seminaren der Pick-Up-Coaches würde dies auch erfolgreich und praktizierbar realisiert und vermittelt. Die Männer, die also laut der Pick-Up-Diagnose nicht normal sind, kommen selbstbewusster und gestärkter aus den Seminaren, gewinnen Orientierung und tragen notwendiges Handwerkszeug sozialer Kompetenz mit sich, nachdem sie horrende Summen an Geld investiert haben um die Geheimnisse dieser Kunst in Erfahrung zu bringen und sich anzueignen.   Im Grunde scheinen es ganz menschliche Sehnsüchte zu sein, die diese Männer dazu antreiben sich den mehr oder weniger professionalisierten Ratgebern des Frauenansprechens zuzuwenden. Die Sehnsucht nach einer glücklichen Beziehung und in aller Regel nicht nach schnellem, frauenverachtendem und ausbeuterischem Sex. Roger spricht von zwei Gruppen von Männern, die sich durch ihr Motiv unterscheiden: Die einen sehnen sich wirklich nach einer Beziehung und erhoffen sich aus der Teilnahme am Coaching, dass es ihnen gelingt dies zu realisieren. Die andere Gruppe setzt sich aus denjenigen zusammen, die wirklich viele Frauen ins Bett bekommen wollen. Vielleicht, so frage ich mich, ist dies der Versuch, das Bedürfnis nach sozialer Anerkennung und nach Macht zu befriedigen? Roger verweist auf das Alter und sagt, dass letzteres Motiv sich im Laufe der Zeit schnell abnutzen würde und die Sehnsucht nach Nähe und Zwischenmenschlichkeit die Sehnsucht nach Sex ablöst. Also bleibt offenkundig das Hauptmotiv des Glücklichseins als oberstes Ziel übrig.

Glücklichsein als oberstes Ziel

Ich frage Roger, warum diese Männer keine Psychotherapie machen. Er findet meinen Gedankengang abwegig, wahrscheinlich weil eine Psychotherapie gesellschaftlich stärker tabuisiert ist als die Teilnahme an einem Persönlichkeitscoaching. In den Seminaren sammeln die Männer im Gruppenverbund identitätsstiftende Erfahrungen, sie lernen Gleichgesinnte kennen, bei denen sie womöglich neben dem Problem der Schüchternheit, dieser „inneren Blockade“, noch weitere Gemeinsamkeiten entdecken. Und ihr Selbstbewusstsein etwas auf Vordermann bringen. Das ist der Kern des Ganzen: Die eigene Wertigkeit, die eigene, wie Roger es nennt „Würdigkeit“. Offensichtlich muss man sich erst ein Image erarbeiten, welches dazu befähigt, der Frauenwelt würdig genug zu sein. Die sogenannten „Nerds“ seien aufgrund eines jahrelangen verwahrlosenden Lebenswandels weit davon entfernt und nähmen diese Hilfe in Anspruch um etwas zu verändern in ihrem Leben, um glücklicher zu werden, selbstbewusster und empathischer, um eben Liebe zu erfahren und empfangen zu können. Oder wie Roger sagt: „Was man in seinem eigenen Leben verändern muss um eine attraktive Persönlichkeit zu werden.“ Der Mehrwert ist eine Aufwärtsspirale. Wenn man sich länger damit beschäftige, merke man rasch, „dass man in Prinzip jahrelang sein Leben verschwendet hat mit […] sinnlosen Sachen, so stupide Abendunterhaltung und tatsächlich, wenn man was im Leben erreichen will, … dass es halt so viele andere Sachen gibt, die man irgendwie machen kann. Und wenn man solche Bücher liest von anderen erfolgreichen Persönlichkeiten, […] Ich glaub‘, das motiviert schon sehr stark selber auch was in seinem Leben in Angriff zu nehmen. Was auch immer das sein mag…was man für Träume im Leben hat.“

Meine Frage ist, ob ein „unfertiger Nerd“, wie er mir als Bild in meiner Fantasie erscheint, es nicht verdient hat, eine ebensolche Zufriedenheit in seinem Leben zu erfahren? Ob er erst eine bestimmte Reife an den Tag gelegt haben muss, etwas geschafft zu haben in seinem Leben, etwas darzustellen um einer Frau nahe sein zu können und zu dürfen. Die Argumentationsweise der Pick-Up-Coaches fußt auf der Annahme, es handele sich bei der Zielgruppe um unperfekte, nicht der Norm entsprechende Verlierer-Menschen, die schleunigst optimiert werden müssen um kompatible soziale Wesen zu werden und weiterzukommen im Leben. Dabei ist der Mensch doch von Natur aus ein soziales Wesen, oder?

Eine Leistungsgesellschaft kann keinen anderen Plan für solche Männer entwerfen, als dass sie etwas leisten, sich selber organisieren und zu etwas Besserem präzisieren um hinterher dafür belohnt zu werden – ganz im Sinne des Fortschrittgedankens. Es ist bedenklich, dass die Männer in diesem Zusammenhang zu Objekten gemacht werden und dies, eingelullt vom Hoffnungsschwall der Glückseligkeit, zulassen. Diese Männer sind nicht falsch, sondern das Pick-Up-Konzept und schlussendlich das gesamte soziale System mit seiner Kennenlern-Dating-Kultur ist es.

Den Männern fehlt es an Selbstbewusstsein, weil das System die Anreicherung jener charakterlichen Eigenschaft, der menschlichen Reife, von Anfang an nicht zulässt. Sozialisiert sind diese Männer mit den medialen Imaginationen von Männlichkeit, schräge Vorstellungen von erfolgreichen, fitten und mutigen Männern, die die Pick-Up-Coaches verkörpern.

Julien Blanc ist hoffentlich (so denke ich) ein Ausnahmefall an narzisstischer Selbstüberschätzung in Fleisch und Blut. Zu gruselig sind seine Aktivitäten. Das medial sehr stark verbreitete Video, von welchem ich zu Beginn sprach, zeigt ihn, wie er in einem öffentlichen Raum den Kopf einer japanischen Frau in die Nähe seines Schrittes hinunter drückt. Schockiert von dieser Handlung reagiert die Frau entsprechend eingeschüchtert und zurückhaltend. Roger erklärt, er wolle mit dieser sehr grenzwertigen und geschmacklosen Aktion zeigen, welcher Grad an anstößigem Verhalten in der Öffentlichkeit möglich ist, ohne dass etwas Schlimmes passiere. Roger hält selber nicht viel von Blancs Aktivitäten als „exotischer Bad-Boy-Vogel, der macht, was er will“. Blancs Intention läge keineswegs darin, Männer zu Vergewaltigungen oder sexueller Nötigung von Frauen insbesondere im öffentlichen Raum zu motivieren. Meine erste Empfindung beim Schauen dieses Videos: Er provoziert wie ein pubertierender Teenager. Nach genauerem in-mich-Reinhorchen spüre ich ein Gefühl von Verachtung, Empörung darüber, wie ein Mensch zu einer solchen menschen- und frauenfeindliche Einstellung kommt. „Huren“ und „Nutten“, so betitelt er Frauen. Er macht sie zu Objekten, auf die sich die Handlungsstrategie der Pick-Ups ausrichtet. Ist das nicht schon Nötigung? In meinen Augen erscheint er so als stark gestörter, psychisch kranker und selbstentfremdeter Mensch, womit ich sein Verhalten selbstverständlich nicht entschuldige oder legitimiere. Ich versuche bloß zu verstehen warum und wie.

Julien Blanc wird mithilfe des Drucks der Medien, die nun plötzlich jenes Video weltweit verbreiteten, hart bestraft: Zahlreiche Politiker*innen äußerten sich in moralisierender Weise zum Sachverhalt und beschnitten Blanc in seinen Rechten als freier Bürger, indem sie ihm beispielsweise das Visum entzogen und die Einreise verwehrten. Roger, der die Beiträge auf Blancs Twitter-Kanal aufmerksam verfolgt hat, beschreibt den selbsternannten Pick-Up-Coach als Persönlichkeit, die gerne im Rampenlicht stehe, Normgrenzen auslote und die mediale Aufmerksamkeit genieße. Diese erlange er nun einmal auf einfachste Weise mithilfe frauenverachtender Posts im Internet und trüge auf diesem Wege nicht unbedingt dazu bei, dass Pick-Up sein negatives Image zugunsten einer differenzierten Sichtweise auf diesen Trend verliere. Ich denke, genau. Im Gegenteil: Durch sein (virtuelles) Auftreten befördert Blanc geradezu die Aufrechterhaltung der negativen Bewertung dieses Phänomens als eine Praktik des Gefügigmachens von Frauen aufgrund eines tief verwurzelten Frauenhasses und dem Bedürfnis nach Selbstbereicherung.          In den Videos der meisten Pick-Up-Männer ginge es, so Roger, schon um „Sex als Endziel. Aber nicht mit dem Hintergedanken, die Frau auszunutzen oder irgendwas von ihr zu nehmen, wonach sie sich dann schlechter fühlt.“ Im Fokus des Handelns stünde die eigene, in Wirklichkeit nicht ausschließlich sexuelle, Bedürfnisbefriedigung. Demnach würden die Coaches in ihren Vorträgen stets die Reziprozität in einer intimeren Begegnung von Männern und Frauen, die auf Respekt beruhe, betonen. Der Lebenswandel der weltweit erfolgreichen Pick-Up-Artists, der einem Rockstarleben gleiche, so meint Roger, sei für 90% der „Nerd“-Männer nicht unbedingt erstrebenswert. Sie hätten kein Interesse am Lotterleben der Stars und Sternchen. Sie lebten im Hier und Jetzt, wollten bloß dazugehören. Wie es sich anhört, wollen sie einfach der gesellschaftlichen Norm entsprechen und den Auftrag, die Rolle als Mann perfekt zu spielen, erfüllen. Und sie wollen aufrichtige emotionale Nähe und Zuneigung mit einer Frau erleben. Ob jedoch ein Selbstbewusstseinstraining in Form frauenverachtender Denkansätze und Handlungspraktiken der Schlüssel hierzu ist, bleibt fraglich.

Erich Fromm, der in seinem Werk „Haben oder Sein“ großartig wahrhaftige Dinge über die Liebe schreibt, würde die Weisheiten der Pick-Up-Lehre womöglich als eine Art Selbstbereicherungskultur bewerten, in der der Einzelne nach Liebe und Zuneigung eines Anderen strebt, um etwas in Besitz zu nehmen und sich selber als wertig zu erleben. Der Andere dient demzufolge als Erweiterung des Eigenen. Somit stecken ganz egoistische Motive hinter Pick-Up, die weit entfernt von einer aufrichtigen und seienden Begegnung zwischen zwei Menschen sind, nach welcher sich diese Männer ja aber eigentlich doch sehnen. Pick-Up lehrt deshalb nicht die wahre Kunst des Liebens, sondern konditioniert seine Anhänger zu sozial angepassten, optimierten und entfremdeten Individuen, deren Kontakte zu Frauen mit den Merkmalen des Konsums eines Gutes geprägt sind. Verankern diese Männer wirklich die Mentalität von Pick-Up in sich, so laufen sie Gefahr als Gruppe ein graues Ganzes zu ergeben und unreflektiert den Standard von Männlichkeit zu reproduzieren, der heute erwünscht ist. Es geht nicht um Gefühl, es geht um Erfolg. Erfolg auch auf Kosten des eigenen Glücks.

1 Kommentar

Also, ich finde ja, dass Erich Fromm auch nicht selten heterosexitischen Scheiß schreibt, die die „großartige wahrhaftig[en] Dinge“ durch ihre Normativität in den Schatten stellt. „Wahrhaftig“ finde ich schon ein unpassendes Wort, wenn man bedenkt, dass er in seinem Denken einem vermeintlichen „Gott“ eine Rolle in dem ganzen Menschheitsgefüge zuteilt.

Warum ihn hier trotzdem bemühen?

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