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Erschöpft, aber nicht erledigt – mein Feminismus als Mutter

Erschöpft, aber nicht erledigt – mein Feminismus als Mutter published on 2 Kommentare zu Erschöpft, aber nicht erledigt – mein Feminismus als Mutter

Von: Leena

Vergangenes Jahr geriet ich in einen schriftlichen Austausch über Feminismus, genauer: meinen Feminismus. Der Anlass und die Themen des gesamten Austausches sind vielschichtig und für diesen Text unerheblich. Zwei Sätze daraus trafen mich mit der Diskrepanz zu meinem Selbstverständnis zutiefst und ich versuche seitdem, eine Replik auf dieses Bild – von mir, aber auch grundsätzlich von dem, wo und wie Feminismus gelebt und aktiv ist – zu formulieren. Das hier ist der vierte Versuch.

Aber dein Feminismus erschöpft sich doch darin, Artikel über besagten Diskurs zu lesen und zu posten und mit deinem Mann, sowie, hoffe ich, mit Freundinnen zu diskutieren. (…) Du sitzt zuhause mit deinen Kindern und steckst den Kopf per Internet in eine ambivalente Welt, deren Ambivalenz du offenbar ständig leugnen musst.“

 

Unter anderem: Mutter
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I cry, I scream, I complain, I worry and I protest – Interview mit Alex Alvina Chamberland

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Alex Alvina Chamberland ist eine der Künstler*innen, die morgen in Oberhausen bei 8. März – Ein Minifestival mit dem Theater Oberhausen mit dabei sein werden (siehe Interview). Vielleicht sehen wir dort ja auch einige von euch?
Wir haben der Künstlerin im Vorfeld einige Fragen gestellt, damit ihr euch auf das Festival und die Performance von Alex Alvina einstimmen könnt. Viel Spaß!

Hier findet ihr außerdem einen Ausschnitt aus der Performance:

Alex Alvina Chamberland – Foto Manos Kapa

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Aber ich will einen richtigen Mann! – Die Krux der Partnerwahl

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von Linda Briviba

Ich verstehe andere Frauen oft nicht. Zumindest nicht in Bezug auf ihre Partnerwahl. So oft habe ich Unterhaltungen auf der Straße zwischen Paaren mitbekommen, in denen sich der Mann wahlweise respektlos, rücksichtslos oder extrem dominant verhielt. Die Körpersprache dieser Männer drückte nur eins aus: „Ich Chef, du nix!“ Die gutwilligen Leserinnen unter euch werden vielleicht mutmaßen, dass diese Männer einen schlechten Tag hatten, die Frauen sich Ihnen gegenüber zuerst schlecht verhalten haben oder die Männer es einfach nicht so gemeint haben. Ja, gut möglich.

Ich glaube aber, dass die Ursachen für so ein Verhalten tiefer liegen. Diese Männer haben niemals gelernt, Frauen auf Augenhöhe zu begegnen. Frauen sind für sie nicht gleichwertig. Was an der Erziehung, ihrer Sozialisation aber auch, und das ist vielleicht das Schmerzhafteste, an uns Frauen liegen kann. Denn frage ich meine Freundinnen, was für einen Typ Mann sie sich als Partner wünschen, höre ich nicht selten als Antwort: „einen RICHTIGEN Mann“. Bloß kein Weichei!

Können wir uns also wirklich darüber beklagen, dass viele Männer einen archaische Typ Mann, der sich nimmt, was er will, im Kopf haben, wenn es darum geht, zu definieren, was ein echter Kerl ist. Männer, die ihre Frauen demütigen und die als Ausdruck ihrer Männlichkeit verstehen!

Es liegt auch an uns, ob diese Männer mit ihrem Gebaren Erfolg haben; statt ihre Stärke, Aggressivität und ihre Ellenbogen zu bewundern und sich davon angezogen zu fühlen, sollten wir vielmehr nach ihrem Benehmen Frauen gegenüber fragen: denn eins weiß ich – ein „guter Mann“ ist ein netter Mann!

 

Unser Blog in der neuen ‚bodo‘!

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Liebe Leser*innen,

bodo – das Straßenmagazin ist mit seinen spannenden Artikeln und Interviews jeden Monat einen Kauf wert.

Diesen Monat sind wir auch dabei! In der Rubrik ‚Netzwelt‘ findet ihr einen Beitrag über ‚Feminismus im Pott‘.

Das Magazin wird in Bochum, Dortmund und Umgebung verkauft – für 2,50 Euro auf der Straße. Die Verkäufer*innen verdienen übrigens am Verkauf mit. Also haltet die Augen offen!

Wir freuen uns!

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Quelle: bodo

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