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DienstagsPOTTPOURRI #47 | Leseempfehlungen & Termine in NRW

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Liebste Community!

Im Mai ist ganz schön viel los im Ruhrpott!
Neben vielen künstlerischen Auseinandersetzungen zu wichtigen gesellschaftlichen Themen, die eure Sinne beanspruchen und eure Gedankenwelt (en) vervielfachen, könnt ihr euch bei vielen Veranstaltungen aktiv einbringen, Visionen teilen und Veränderungen mitgestalten.

Als Highlight wollen wir dabei auf eine Veranstaltungsreihe im Atelier Automatique hinweisen!

Unter dem Titel „EMANZENEXPRESS- Gemeinsam sind wir gemeiner“ werden die feministischen Kämpfe der 80er und 90er Jahre gewürdigt und deren Geschichte nachgezeichnet.
Anhand von Dokumenten aus den Bochumer Frauenarchiven werden Spuren des Feminismus in Bochum sichtbar gemacht und ein Begegnungsraum geschaffen, der feministische Bewegungen aus unterschiedlichen zeitlichen Kontexten zusammenbringen soll.

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Salon der Perspektiven – Fragen an Fatima Çalışkan

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Am 24. Januar eröffnen wir die Veranstaltungsreihe „Salon der Perspektiven“ mit einer Lesung in Essen. Der Salon ist eine Kooperation von Fatima Çalışkan, Alewa, Rebel of Color und Feminismus im Pott.

Wir sind es Leid, dass über Frauen, nicht-binäre Menschen, Schwarze Frauen und Frauen of Color immer noch Klischees und stereotype Darstellungen überwiegen. Es wird Zeit, unsere Anliegen selbst vorzutragen! In verschiedenen Formaten, die von Panel-Diskussionen bis Workshops reichen, bieten wir Raum für originelle Perspektiven, Austausch und Empowerment. Das solltet ihr nicht verpassen! Mehr Infos und die Ameldung zur Lesung findet ihr hier .

Fatima Çalışkan | Foto: Rabia Çalışkan

Wir sind stolz, neben so großartigen Initiativen und inspirierenden Menschen Teil des Netzwerks zu sein. Deshalb stellen wir euch die einzelnen Akteurinnen auf dem Blog noch mal genauer vor.
Heute starten wir mit Fatima Çalışkan: Visionärin und Anpackerin.

Hallo Fatima! Stell dich doch einmal kurz vor!
Ich bin Fatima Çalışkan, arbeite als Künstlerin und freiberufliche Referentin. In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich anhand lyrischer und performativer Ansätze mit alltäglichen Motiven, Verlustgefühlen und unseren Ängsten. Als Projektleiterin und Referentin vermittle ich vielfältige ästhetische und kulturelle Themen an vielfältige Menschen. Dabei leite ich freiberuflich Bildungsprojekte, gebe Workshops und halte Vorträge zu Fragen der transkulturellen Vermittlungsarbeit, Outreach in Kulturinstitutionen und Empowernmentstrategien im Bildungsbereich. Darüber hinaus engagiere ich mich seit fast fünfzehn Jahren gesellschaftspolitisch für die Themen Feminismus und Diversität.

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Logo der Aktion Standesamt. Drei Boxen, neben der ersten steht ein w, neben der zweiten ein m, neben der dritten "meins!" die dritte Box ist mit einem Häkchen versehen.

Aktion Standesamt 2018 – „Wir finden, jede Person weiß selbst, welcher Eintrag am besten für sie ist. „

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Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Gesetzgebenden dazu verpflichtet sind, einen positiven dritten Geschlechtseintrag einzuführen (oder den Geschlechtseintrag komplett abzuschaffen). Die Aktion Standesamt 2018 setzt sich für einen positiven 3. Geschlechtseintrag ein.

Mit dem 08.10.2018 beginnt die Aktionswoche der Aktion Standesamt 2018!

 

Logo der Aktion Standesamt. Drei Boxen, neben der ersten steht ein w, neben der zweiten ein m, neben der dritten "meins!" die dritte Box ist mit einem Häkchen versehen.
Quelle: Aktion Standesamt 2018

Was heißt das überhaupt? 

Aktion Standesamt 2018: Das Bundesverfassungsgericht hat den Kläger_innen Recht darin gegeben, dass Menschen nicht aufgrund ihrer Geschlechtsidentität diskriminiert und benachteiligt werden dürfen. Das heißt konkret, dass beispielsweise ein intergeschlechtlicher Mensch ein Recht darauf hat, dass im eigenen Pass ‚inter‘ oder ‚divers‘ oder ‚weiblich‘ oder nichts von alldem steht. Wir setzen uns dafür ein, dass ein neues Gesetz sowohl intergeschlechtliche, als auch transgeschlechtliche Menschen und solchen die sich keinem oder mehreren Geschlechtern zugehörig fühlen, mitdenkt. Wir finden, jede Person weiß selbst, welcher Eintrag am besten für sie ist.

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Erschöpft, aber nicht erledigt – mein Feminismus als Mutter

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Von: Leena

Vergangenes Jahr geriet ich in einen schriftlichen Austausch über Feminismus, genauer: meinen Feminismus. Der Anlass und die Themen des gesamten Austausches sind vielschichtig und für diesen Text unerheblich. Zwei Sätze daraus trafen mich mit der Diskrepanz zu meinem Selbstverständnis zutiefst und ich versuche seitdem, eine Replik auf dieses Bild – von mir, aber auch grundsätzlich von dem, wo und wie Feminismus gelebt und aktiv ist – zu formulieren. Das hier ist der vierte Versuch.

Aber dein Feminismus erschöpft sich doch darin, Artikel über besagten Diskurs zu lesen und zu posten und mit deinem Mann, sowie, hoffe ich, mit Freundinnen zu diskutieren. (…) Du sitzt zuhause mit deinen Kindern und steckst den Kopf per Internet in eine ambivalente Welt, deren Ambivalenz du offenbar ständig leugnen musst.“

 

Unter anderem: Mutter
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I cry, I scream, I complain, I worry and I protest – Interview mit Alex Alvina Chamberland

I cry, I scream, I complain, I worry and I protest – Interview mit Alex Alvina Chamberland published on 1 Kommentar zu I cry, I scream, I complain, I worry and I protest – Interview mit Alex Alvina Chamberland

Alex Alvina Chamberland ist eine der Künstler*innen, die morgen in Oberhausen bei 8. März – Ein Minifestival mit dem Theater Oberhausen mit dabei sein werden (siehe Interview). Vielleicht sehen wir dort ja auch einige von euch?
Wir haben der Künstlerin im Vorfeld einige Fragen gestellt, damit ihr euch auf das Festival und die Performance von Alex Alvina einstimmen könnt. Viel Spaß!

Hier findet ihr außerdem einen Ausschnitt aus der Performance:

Alex Alvina Chamberland – Foto Manos Kapa

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