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Warum nicht jede*r Betroffene #metoo posten kann

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#metoo, Kampagne, Alyssa Milano, sexualisierte Gewalt
© For All Womankind

In den sozialen Netzwerk kreist zur Zeit der Hashtag #metoo. Die ursprüngliche Kampagne wurde vor zehn Jahren von der Aktivistin Tarana Burke ins Leben gerufen und soll auf sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt aufmerksam machen.

Durch den Tweet von Schauspielerin Alyssa Milano wurde sie am Montag zur viralen Aktion in den sozialen Netzwerken:

„If all the women who have been sexually harassed or assaulted wrote „Me too.“ as a status, we might give people a sense of the magnitude of the problem.“

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Warum die Vulvarines mit der Kampagne #notheidisgirl gegen das westliche Schönheitsideal kämpfen

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von Laura

Heidi Klum ist wieder auf der Suche nach ihren „Meeeeedchen“, denn Germany’s Next Topmodel soll in die 13te Runde gehen. But watch out: die Vulvarines protestieren mit ihrer Kampagne „notheidisgirl“ und mischen die Sozialen Netzwerke auf. Unter dem Hashtag „notheidisgirl“ formieren sich ihre Mitstreiter*innen und posten und twittern gegen unrealistische Schönheitsnormen und den gesellschaftlichen Druck. Laura hat mit den Initiatorinnen der Kampagne über ihre Arbeit, den Kampf gegen das westliche Schönheitsideal und die Rolle von Heidi Klum gechattet.

Protest gegen Germany's Next Topmodel #notheidisgirl weil Körper nicht länger in schön und hässlich eingeteilt werden soll

Wer seid ihr?

Wir sind eine Gruppe von feministischen Aktivistinnen, die komplett bunt zusammengemischt ist: Studentinnen, Arbeiterinnen, Mütter. Am Ende Freundinnen. Wir sind mal laut, mal leise. Auf der Straße und im persönlichen Gespräch. Wir wollen uns und andere stärken und sensibilisieren.
Organisatorisch sind wir an die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken – im Kreisverband Mönchengladbach angegliedert.

Wie ist die Kampagne „notheidisgirl“ entstanden?

Im Juni haben wir unsere Gruppe – die Vulvarines – gegründet und die ersten Treffen zunächst einmal dafür genutzt, uns über die Dinge auszutauschen, die uns im alltäglichen Leben alle gleichsam bewegen. Bei unserem dritten Treffen entstand dann die Idee für die Kampagne #notheidisgirl. Denn in einem Punkt waren wir uns alle von Anfang an einig: das bestehende gesellschaftlich konstruierte Schönheitsideal, was keinen Raum für Vielfalt lässt, ist etwas, das wir satt haben einfach so hinzunehmen.

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[Interview] – Mit Charlie (BesD e.V.) über den Hurenblock am 09.09.2017

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Kommenden Samstag (09.09.17) findet in Berlin die Demo gegen Überwachung „Freiheit 4.0 – Rettet die Grundrechte!“ statt, um „ein Zeichen gegen die freiheitsfeindliche Politik der Großen Koalition“ zu setzen. Ab 12:00 Uhr beginnt das Fest der Grundrechte und um 14:00 Uhr geht die Demonstration los.
Die Demo wird von einem Hurenblock begleitet, in dem Aktivist*innen laut auf die Verletzung der Grundrechte von Sexarbeiter*innen durch das neue Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) hinweisen wollen. Chiara Fabri wird am Wochenende nach Berlin fahren und sich selbstredend dem Hurenblock am Samstag anschließen. Vorab hat sie ein kurzes Interview mit Charlie vom Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD e.V.) über ihre Arbeit und die Diskriminierung durch das ProstSchG geführt:Continue reading [Interview] – Mit Charlie (BesD e.V.) über den Hurenblock am 09.09.2017

Schön unzufrieden – Gedanken zum Film „Embrace“

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Laura Chlebos & Silvana Schmidt

Vergangenen Donnerstag lief die Dokumentation Embrace der Australierin und Gründerin des Body Image Movements Taryn Brumfitt einmalig in 150 deutschen Kinos. Das hatte ganz klar Eventcharakter: Bis auf die ersten Reihen war das Casablanca im Bermudadreieck rappelvoll. Präsentiert wurde der Film in Deutschland von der Schauspielerin Nora Tschirner, die sich zuvor mit Brumfitt in Wien getroffen hatte, um über Schönheitshandeln und Bodypositivity zu sprechen.

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