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IFFF 2018: Hjärtet [The Heart]

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von Ann-Kathrin

© Garagefilm_Presse

Der Film Hjärtet [The Heart] der schwedischen Regisseurin Fanni Metelius zeigt uns eine weibliche Perspektive auf Liebe und Sex und fragt, wie wir Beziehungen heute und in Zeiten digitaler Vernetzung leben wollen.
Oberflächlich betrachtet schien mir die Geschichte von Mika und ihrem Freund Tesfay schon viel zu oft erzählt worden zu sein. Mädchen trifft Junge, nach etwas hin und her werden sie ein Paar und leben zusammen, es kommt zu Problemen und dann zur Trennung.
Die Geschichte der beiden ist aber viel mehr und repräsentiert eine Generation junger Frauen, deren Mütter immer eine größere Verantwortung für häusliche Aufgaben und Kindererziehung hatten und deren Vorstellung von einem selbstbestimmten (Beziehungs)-Leben von Lil’Kim und Sex and the City mitgeprägt wurde. So sagt uns Mika ganz zu Beginn des Films, Freiheit spiele für sie eine große Rolle.

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Rezension: Literary Witches

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Von Nine Mai

Zugegeben: Literatur und Hexerei, das sind zwei Stichworte, mit denen man sofort meine Aufmerksamkeit hat. „Literary Witches“, auf Englisch erschienen im Oktober 2017, ist eine zauberhaft illustrierte Sammlung „of Magical Women Writers“, die ich allen feministischen Hexen und Literaturliebhaber*innen ans Herz legen will.

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Rezension: Jane, der Fuchs und ich

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Interlectual diet talk oder ausgefuchst

von Pepe

In der Schule scheinen manchmal kleine Veränderungen auszureichen, um von den Coolen zu den Außenseiter*innen zu geraten. Die Kanadierinnen Fanny Britt und Isabelle Arsenault erzählen eine solche Geschichte in ihrer Graphic Novel „Jane, der Fuchs und ich“ mit Hélène als Hauptfigur, die von ihren ehemaligen Freundinnen gemobbt wird. Den Grund sieht sie in ihrem vermeintlichen Übergewicht, aber es scheint eher ihre verträumte Introvertiertheit, die sie von ihren pubertierenden Mitschülerinnen unterscheidet. In ihrer Einsamkeit fühlt sie sich mit der ebenfalls gebeutelten Romanfigur Jane Eyre verbunden – geistiges Werk der Brontë-Schwester Charlotte. Geht es um Jane wechselt der Stil von farbloser Erzählung zur zierlichen Schreibschrift und historisierender Illustration. Gegenüber der schicksalhaften Wendungen des Romans wirkt die Geschichte von Hélène gewöhnlich und wenig erschütternd (gemobbte Außenseiterin, alleinerziehende Mutter, zwei kleinere Geschwister, die eine Einheit bilden, einfache Verhältnisse, möglicherweise Übergewicht) und trotzdem schaffen es die Zeichnungen von Isabelle Arsenault, dass der*die Leser*in die ganze Schwermut der Hauptfigur zu fassen bekommt.

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Rezension: Das feministische Mach-Mit-Buch

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von Laura

„Bist du eine Feministin? Findest du, dass alle Menschen – egal welchen Geschlechts – gleich sind? ‚Na klar, logisch!‘ Juhu! Du bist eine Feministin.“

In ihrem feministischen Mach-Mit-Buch lädt die britische Illustratorin und Comic-Zeichnerin Gemma Correll unter dem Motto „Malt mit! Lacht mit! Macht mit!“ dazu ein, feministische T-Shirts zu designen, einen eigenen feministischen Buchclub zu gründen oder kämpferische Buttons zu entwerfen. Correll ist vielleicht einigen von uns auch durch die populären Illustrationen ihrer zwei Möpse Mr. Pickles und Bella bekannt, die sie unter anderem auf Instagram oder Facebook mit einer großen Followerschaft teilt.

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Rezension: Unerschrocken – Fünfzehn Porträts außergewöhnlicher Frauen

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von Laura

© Laura

„Mir reicht’s! Ich mache jetzt, was ich will!“

Kürzlich haben wir euch Gute-Nacht-Geschichten über interessante Frauenbiographien vorgestellt, letzte Woche dann eine Sammlung weitgehend vergessener Schwarzer Menschen in Europa. Weiter geht es nun mit einer Graphic Novel beeindruckender Frauen, die sich zu unterschiedlichen Zeiten behauptet haben. Der ein oder andere Name kommt mir recht bekannt vor oder erinnert mich daran, welches Buch noch unbedingt gelesen werden wollte (Brontë-Schwestern).

Aber wer sind bitte Agnodike, Wu Zetian und Lozen?
„Na, die Schwester von soundso oder die Frau von eben demjenigen der!“, heißt es meistens.

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