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#MeettheBloggerDE – Wir haben da mal mitgemacht!

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Wahrscheinlich habt ihr es ja schon mitbekommen: Wir lieben Instagram!

Wir freuen uns immer, euch über unseren Account tolle feministische Künstler*innen präsentieren zu können oder mit euch in den Austausch zu kommen.
Kürzlich rief die Bloggerin Anne Häusler zu einer Aktion auf; unter dem Hashtag #meetthebloggerDE  stellten unterschiedliche Blogger*innen sich und ihre Projekte vor. Das Ziel war es, eine gegenseitige Vernetzung anzustoßen.
Wir haben ebenfalls bei dieser kleinen zweiwöchigen Challenge mitgemacht und euch mit verschiedenen Postings einen tieferen Einblick in unsere Arbeit und unsere Gedanken ermöglicht.

Hier findet ihr die Postings noch einmal zusammengefasst – viel Spaß!

 

1. Das sind wir

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IFFF 2017: Sonita

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von Laura Chlebos

Eine junge Frau, Sonita, klebt Zeitungsausschnitte in eine Art Tagebuch. Bilder, auf denen eine ekstatische Menschenmenge zu sehen ist, wo die eine Person in die andere übergeht, Grenzen sich für den Moment unweigerlich auflösen. Mädchen, die ihr Idol anhimmeln. Das Idol ist sie. Nein, eigentlich ist es Rihanna, aber Sonita hat ihr Gesicht auf den Körper des Popstars geklebt. Wohin sie will, das scheint klar. Für dieses Ziel wird sie mit gesellschaftlichen Konventionen, Geschlechterklischees und mit ihrer Familie brechen.

Sonita ist 18 und vor 7 Jahren aus Afghanistan in den Iran geflüchtet. Undokumentiert lebt sie mit ihrer Schwester und deren Tochter in Wohnungen, in denen sie eigentlich niemand haben will. Ihre Tage verbringt sie in den Räumen einer NGO, die sich für die Rechte der Kinder einsetzt, die kein zu Hause habe und keinen selbstverständlichen Zugang zu Bildung. Dort, so scheint es, ist sie die Stimme der Mädchen. Sonita ist Rapperin.

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Das Festival und ich.

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von Laura Chlebos

Unkontrollierte Eindrücke vom Internationalen Frauenfilmfestival 2017

Das Internationale Frauenfilmfestival 2017 hat in Dortmund begonnen und mich bereits verschlungen. „IN CONTROL… of the situation / Alles unter Kontrolle“, so lautet das diesjährige Motto. Nichts dergleichen fühle ich im Moment. Die geballte Frauenpower, die mir in Form von Film, Vorträgen und Performances entgegenschlägt, reißt mich in einen Strudel. Als dilettierende Journalistin und Filmredakteurin verliere ich hier schnell die Distanz zum gezeigten Gegenstand. Ich erkenne den revolutionären Moment eines Festivals, auf dem ausschließlich Filme von Frauen gezeigt werden – in einer männerdominierten Branche. Mich als Aktivistin interessiert mehr der transportierte Inhalt als die aufbereitete Form und doch lerne ich auch in diesem Bereich dazu und merke, meine Intuition und mein fachfremdes Wissen sind hier nicht fehl am Platz.

Das jährlich stattfindende Festival (abwechselnd in Dortmund und Köln) ist für mich Empowerment in seiner radikalsten Form. In kürzester Zeit lerne ich die Arbeiten verschiedener, mir vielleicht noch unbekannter Filmemacherinnen kennen, bekomme Einblicke in sonst unbeachtete Lebensrealitäten und einen Intensivkurs in Selbstreflexion.
Auch in diesem Jahr eile ich wieder vom Dortmunder U rüber zur Schauburg, wälze im Kartoffel-Lord das Programm oder nehme die U-Bahn Richtung Nordstadt zum sweetSixteen Kino und verpasse doch so viel. Ich fühle mich, wie in einer Blase: höchstkonzentriert, offen für Neues und ständig im Dialog mit Gegenstand und Innenwelt.

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Für die Tonne: Aktivismus und Presse am Beispiel der Ruhr Nachrichten

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von Lilli Boheme

Anonym

Zum Frauentag bekamen wir wieder einige Interviewanfragen, unter anderem von der Ruhr Nachrichten Dortmund. Die Anfragen gingen wie üblich über die übliche „Wozu brauchen wir noch Feminismus?“-Frage nicht hinaus. Trotzdem sind wir grundsätzlich der Meinung, dass traditionelle Medien wie Print und Fernsehen ein gutes Medium darstellen, um eine andere Zielgruppe zu erreichen und Kontakt aufzubauen. Daher haben wir auch den Ruhr Nachrichten zugesagt. Das Gespräch war sehr angenehm und am Ende drückte ich der Interviewerin noch einen Packen unserer Postkarten in die Hand. Ich habe versucht komplexe Dinge herunter zu brechen, in der Hoffnung, dass nicht nur Standardphrasen zum Thema ihren Weg in die Zeitung finden. Das Ergebnis? Ein okayes, aber ziemlich glattgebügeltes Interview mit vermeintlichen Aussagen, die ich so nicht getroffen habe („Aus Furch vor Hass zeigt Lilli Boheme nicht ihr Gesicht“. Stimmt nicht. Das tue ich. Habe ich erst eine Woche zuvor getan). Aber da ich keine allzu großen Erwartungen hatten, war ich auch nicht enttäuscht und hofften, dass unsere Message trotzdem beim Zielpublikum ankommt und sie neugierig macht.
Abgehakt.

Heute bekommen wir auf Instagram eine Nachricht aus der Leser*innenschaft mit einem Foto. Das Foto zeigt eine gute handvoll unserer Postkarten. Rausgefischt aus dem Papiercontainer der Ruhr Nachrichten.

Den Großteil unserer Postkarten, Sticker und Co., den wir kostenlos raushauen, bezahlen wir aus eigener Tasche. Wir werden dafür nicht bezahlt und bekommen quasi keine Spenden.

Die genauen Umstände kennen wir nicht, aber finden den Umgang symptomatisch für das Verhalten der regionalen Presse einem lokalen ehrenamtlichen Aktivismus gegenüber. Wie die Oma im Altenheim wird man zum Jahrestag besucht und halbherzig nach dem Zustand gefragt. Ob das Engagement dabei die Leser*innen erreicht, ist etwa so unwahrscheinlich wie der Fund der Postkarten aus der Tonne.

Liebe Ruhr Nachrichten, gern nehmen wir Postkarten wieder zurück und schauen auch gerne nochmal über das Interview bevor es zahnlos rausgebracht wird.

Danke an unsere Leser*innenschaft für ihren investigativen und loyalen Einsatz! <3

Clit Clit Hurra! Zehn Jahre Mösen Monat März – ein Interview mit Laura Méritt

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von Lexi Heinrich

Foto: Verena Reygers

Zwei Tage vor der Eröffnung der Ausstellung Clitoral Rising, in der sexpositive Projekte aus 10 Jahren Mösen Monat März ausgestellt werden, ist die Sexpertin und Aktivistin Dr. Laura Meritt ziemlich erkältet, aber deshalb nicht weniger gut gelaunt als gewohnt. Die Gründerin des ältesten feministischen Sexshops Europas Sexclusivitäten und Initiatorin des PorYes – Feminist Porn Award Europe spricht mit mir über den Aktionsmonat und sexpositiven Feminismus.

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