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The Fashion Industry – A Feminist’s worst Nightmare

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Von Ange-Camea Robinson

©Feminismus im Pott

Imagine this: you go to work every morning, sit at a sewing machine under male supervision and work until 8pm in the evening. If you’re lucky. Most of the time you have to do more overtime hours to meet the deadlines of fashion retailers such as H&M, Mango Primark, you name it. Sometimes you do long overtime hours to earn a little more to provide for your family. And although by law, you’re supposed to get compensated for your overtime (double the wage), you either get undercompensated or not compensated at all.
And imagine further that if you go to your manager and demand pay, he would threaten you with dismissal.

Sure, here in the West if that happened to us we’d go to our representatives and demand our pay. We would also demand better and safe working conditions. As for me, I would not enter a building which could collapse any time due to structural failure. I would not work in a place where faulty electrical wirings may cause a fire. I simply would not do it.
And lucky for me, I don’t have to.Continue reading The Fashion Industry – A Feminist’s worst Nightmare

Klein. Rot. Bissig – Ein Interview mit Peperoncini

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Léo, Katha und Clara ©Peperoncini

Peperoncini – hinter diesem klingenden Namen, der manchmal fälschlicherweise mit einem Pizzalieferservice in Verbindung gebracht wird, stecken Katha, Léo und Clara. Die drei Leipziger Studentinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Finanzierungsmöglichkeiten für Klagen gegen Abschiebungsandrohungen auf die Beine zu stellen. Die Initiative, die mit einem Bürg*innensystem Anwält*innen- und Klagekosten finanziert, ist seit 2015 ordentlich gewachsen und hat sich weiterentwickelt.

Im Rahmen der #grrrlsconnect Aktion hatte ich die Möglichkeit, Clara von Peperoncini zu besuchen und sie über das spannende Projekt ein bisschen auszufragen. Nebenbei wurde ich auch noch vegan bekocht und hatte einen lustigen und inspirierenden Abend mit wichtigen Gesprächen und vielen Gedankenanstößen – danke dafür!Continue reading Klein. Rot. Bissig – Ein Interview mit Peperoncini

Buchrezension: Boys don’t cry (Jack Urwin)

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Von Silvana Schmidt

Es sind vor allem drei Dinge, die mir nach der Lektüre des im März 2017 in deutscher Sprache erschienenen Buches „Boys don’t cry“ von Jack Urwin nicht mehr aus dem Kopf gehen:

  1. Die Melodie des gleichnamigen The Cure-Songs
  2. Die Erkenntnis darüber, wie wörtlich das „toxic“ in „toxic masculinity“ tatsächlich genommen werden kann
  3. Der (nun erneut bestätigte) Gedanke, dass das Patriarchat uns allen (auch Männern) schadet und wir alle damit beginnen sollten, über unsere Gefühle und Sorgen zu sprechen!

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IFFF 2017: Sonita

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von Laura Chlebos

Eine junge Frau, Sonita, klebt Zeitungsausschnitte in eine Art Tagebuch. Bilder, auf denen eine ekstatische Menschenmenge zu sehen ist, wo die eine Person in die andere übergeht, Grenzen sich für den Moment unweigerlich auflösen. Mädchen, die ihr Idol anhimmeln. Das Idol ist sie. Nein, eigentlich ist es Rihanna, aber Sonita hat ihr Gesicht auf den Körper des Popstars geklebt. Wohin sie will, das scheint klar. Für dieses Ziel wird sie mit gesellschaftlichen Konventionen, Geschlechterklischees und mit ihrer Familie brechen.

Sonita ist 18 und vor 7 Jahren aus Afghanistan in den Iran geflüchtet. Undokumentiert lebt sie mit ihrer Schwester und deren Tochter in Wohnungen, in denen sie eigentlich niemand haben will. Ihre Tage verbringt sie in den Räumen einer NGO, die sich für die Rechte der Kinder einsetzt, die kein zu Hause habe und keinen selbstverständlichen Zugang zu Bildung. Dort, so scheint es, ist sie die Stimme der Mädchen. Sonita ist Rapperin.

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