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Filmkritik | 12 Tage

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Von Ann-Katrin

12 Tage (2017) | Filmplakat

Im Rahmen der Französischen Filmtage zeigte das Odeon-Kino in Köln den Dokumentarfilm „12 Tage“ des französischen Filmemachers und Fotografen Raymond Depardon. Der Regisseur dokumentiert eindringlich die Anhörungen von zwangseingewiesenen PatientInnen in einem psychatrischen Krankenhaus in Lyon.
Hintergrund ist die gesetzliche Regelung in Frankreich, der zufolge unter Zwang in die Psychatrie eingewiesene PatientInnen innerhalb von zwölf Tagen nach der Unterbringung in die Klinik eine Anhörung vor einem/einer RichterIn bekommen müssen. Die Einhaltung der formalen Verfahrensvorschriften durch die ÄrztInnen und die Kliniken soll so durch eine neutrale und unabhängige Instanz kontrolliert und den Betroffenen eine Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben werden.

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Recht auf Trauer – Buchrezension und Gewinnspiel

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von Silvana

Das Buch „Recht auf Trauer“ von Francis Seeck setzt sich mit (hauptsächlich klassistischer) Diskriminierung im Rahmen von Sterbeprozessen und Bestattungen auseinander. Heute gibt es dazu eine kurze Buchrezension und ein Gewinnspiel – viel Spaß beim Lesen und viel Glück bei der Verlosung!


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DienstagsPOTTPOURRI #1

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Ab sofort findet ihr jeden Dienstag unsere Lese- und Ausgehtipps der Woche auf unserem Blog. Wir tragen wie immer ein buntes Pottpourri aus den verschiedensten Bereichen zusammen. Wenn ihr auch spannende Artikel oder Videos findet, schreibt uns gerne eine Mail oder bei Facebook. Platz für Diskussionen soll natürlich weiter bestehen: Nutzt einfach die Kommentare, um eure Gedanken mit anderen zu teilen.
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Transweiblichkeit im Feminismus – eine schwierige Liebesgeschichte

Transweiblichkeit im Feminismus – eine schwierige Liebesgeschichte published on 4 Kommentare zu Transweiblichkeit im Feminismus – eine schwierige Liebesgeschichte

Von Fee_ministisch

Feminismus ist kein Haus, Feminismus ist ein Garten.

Feminismus ist nicht unveränderlich, nichts das sich abschließen lässt. Feminismus ist eine Bewegung, die sich immer wieder selbst herstellen muss. Mit jeder Generation kommen neue Gedanken, Ideen und Herausforderungen auf uns zu und es ist ein ständiges Austarieren zwischen dem Machen und Verarbeiten neuer Erfahrungen und dem Respektieren des Wissens unserer Vorgänger*innen.

Feminismus ist ein Garten. In jeder Jahreszeit, jeder Generation erfindet sich der Feminismus neu, baut auf dem alten, wächst weiter, wird stärker und fügt neues hinzu. Und immer wieder gibt es die Frage: Wer gehört dazu? Für wen ist der Garten? Für alle? Für Frauen? Für welche Frauen? Für welche anderen, diskriminierten Gruppen?Continue reading Transweiblichkeit im Feminismus – eine schwierige Liebesgeschichte

Eine Bühne für alle! Ein feministischer Blick auf die Poetry Slam Szene

Eine Bühne für alle! Ein feministischer Blick auf die Poetry Slam Szene published on Keine Kommentare zu Eine Bühne für alle! Ein feministischer Blick auf die Poetry Slam Szene

Von Johanna Ziemes

Poetry Slam soll ein Wettkampf der Dichter*innen sein, in der Menschen die Gelegenheit haben kurze Texte mit dem Publikum zu teilen. Hier präsentieren Menschen dem Publikum gesprochene Kunst, die sich häufig auch auf die Verarbeitung der persönlichen Erfahrungen der Künstler*innen mit der Gesellschaft bezieht. Poetry Slam kann ein starkes Mittel sein, um Menschen einander näher zu bringen, indem Slammer*innen ihre Erfahrungen, Phantasien und Ideen in Geschichten und Lyrik verwandeln und teilen. Gerade ungewöhnliche und oft tabuisierte Themen haben hier Raum, um von einem Publikum aufgenommen zu werden. Doch leider sieht man Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund und anderen Diskriminierungserfahrungen viel seltener auf den Slam-Bühnen des Landes und der Welt als weiße cis Männer.

Wie vielleicht viele andere auch, hatte ich eine meiner ersten Slam-Erfahrungen über YouTube mit Julia Engelmann gemacht, die deutschlandweit zu den bekannten Slammerinnen gehört (zumindest in meiner Welt). Leider ist die Slamszene trotzdem von Mackern durchsetzt, die auch gerne mal alte Stereotype auf die Bühne bringen, statt sie in Frage zu stellen, bis hin zu offen vorgetragenen Gewaltphantasien über Ex-Freudinnen. An vielen Abenden stehen keine oder nur eine Frau auf der Bühne, die dann gerne mal mit Julia Engelmann verwechselt werden, als wäre diese die einzige Slammerin (Spoiler-Alarm: Ist sie nicht).

Yasmo & die Klangkantine, Foto: Hannah Gemacher

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