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OktoberPOTTPOURRI | Leseempfehlungen & Termine in NRW

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Liebste Feminismus im Pott Community,

wir haben wieder Veranstaltungen gefunden, die es einen Spaziergang durch Wind und Regen wert sind.
Für die gemütlicheren Stunden könnt ihr euch unsere Buch- und Artikel Empfehlungen anschauen und eure Eindrücke mit uns teilen.
Diesmal haben wir neben Musikvorschlägen auch ein paar Videos für euch.

Leider gibt es aktuell wieder politische Ereignisse, die unsere Aufmerksamkeit, Solidarität und politische Aktivität mehr denn je erforderlich machen. Das rechtsextrem motivierte Attentat in Halle/Saale, das in dieser Woche zwei Opfer gefordert und – durch das Zusammenfallen mit dem jüdischen Feiertag Jom Kippur – Ausdruck eines menschenverachtenden, faschistischen und zutiefst antisemitischen Weltbildes ist, kann für uns nur weiterhin bedeuten, uns zu sensibilisieren, mobilisieren und vor allem: zu informieren! Dieser Mediendiskurs darf nicht den Täter fokussieren und seine ideologischen Hintergründe immer und immer wieder reproduzieren. Stattdessen ist es wichtig, uns solidarisch mit den marginalisierten und gefährdeten Gruppen zu zeigen, die Betroffenenperspektive zu sehen und uns das (vielleicht noch fehlende oder lückenhafte) Wissen anzueignen, das uns eine sinnvolle Teilnahme an diesem Diskurs ermöglicht.
Das Pottpourri beinhaltet deshalb auch Hinweise und Beiträge, die sich auf das Attentat und seine Bedeutung für unsere Gesellschaft (direkt oder indirekt) beziehen. Wir wären euch dankbar, wenn ihr uns weitere wichtige Beiträge dazu zusenden würdet; wir ergänzen dann diesen Beitrag, sodass er zu einer Sammelstelle für empfehlenswerte Beiträge für euch wird!

Achtet auf euch selbst und eure Mitmenschen!
Euer Feminismus im Pott

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Frauen und Fiktion – feministische Kunst fernab binärer Narrationen

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Interviewer*innen: Tijen Atkaya & Lena Spickermann

Frauen und Fiktion sind eine Gruppe Menschen, die feministisch mit Mitteln des Theaters Weiblichkeiten erforschen. Beim feministischen Festival am Theater Oberhausen haben sie einen Workshop gegeben (wir waren dabei!). Wir haben sie getroffen und mehr über sie und ihre Methoden erfahren.

Tijen & Lena: Wie kam es zu der Gründung von Frauen und Fiktion und was war die Idee dahinter?
Frauen und Fiktion: Hinter unserer Gründung steht nicht ein einziger Gedanke, sondern vielmehr eine Geschichte. Den Ursprung bildete dabei eine Zusammenarbeit zwischen zweien von uns, in der wir uns mit einem Vortrag von Viriginia Woolf – A Room of one’s own – beschäftigt haben und uns in diesem Rahmen auch mit Frauenbildern, die in der Theaterliteratur zur Verfügung stehen, auseinandersetzten. Auf dieser Basis eröffnete sich uns eine große Bandbreite an Themen, die wir alle behandeln wollten. Wir haben uns daraufhin vorgenommen, diese Themenvielfalt in verschiedenen Performances abzuarbeiten.

Menschen von Frauen und Fiktion in einer sportlichen Übung Foto: Brygida Kowalska
Menschen von Frauen und Fiktion in einer sportlichen Übung
Foto: Brygida Kowalska
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Salon der Perspektiven – Fragen an Fatima Çalışkan

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Am 24. Januar eröffnen wir die Veranstaltungsreihe „Salon der Perspektiven“ mit einer Lesung in Essen. Der Salon ist eine Kooperation von Fatima Çalışkan, Alewa, Rebel of Color und Feminismus im Pott.

Wir sind es Leid, dass über Frauen, nicht-binäre Menschen, Schwarze Frauen und Frauen of Color immer noch Klischees und stereotype Darstellungen überwiegen. Es wird Zeit, unsere Anliegen selbst vorzutragen! In verschiedenen Formaten, die von Panel-Diskussionen bis Workshops reichen, bieten wir Raum für originelle Perspektiven, Austausch und Empowerment. Das solltet ihr nicht verpassen! Mehr Infos und die Ameldung zur Lesung findet ihr hier .

Fatima Çalışkan | Foto: Rabia Çalışkan

Wir sind stolz, neben so großartigen Initiativen und inspirierenden Menschen Teil des Netzwerks zu sein. Deshalb stellen wir euch die einzelnen Akteurinnen auf dem Blog noch mal genauer vor.
Heute starten wir mit Fatima Çalışkan: Visionärin und Anpackerin.

Hallo Fatima! Stell dich doch einmal kurz vor!
Ich bin Fatima Çalışkan, arbeite als Künstlerin und freiberufliche Referentin. In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich anhand lyrischer und performativer Ansätze mit alltäglichen Motiven, Verlustgefühlen und unseren Ängsten. Als Projektleiterin und Referentin vermittle ich vielfältige ästhetische und kulturelle Themen an vielfältige Menschen. Dabei leite ich freiberuflich Bildungsprojekte, gebe Workshops und halte Vorträge zu Fragen der transkulturellen Vermittlungsarbeit, Outreach in Kulturinstitutionen und Empowernmentstrategien im Bildungsbereich. Darüber hinaus engagiere ich mich seit fast fünfzehn Jahren gesellschaftspolitisch für die Themen Feminismus und Diversität.

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Filmkritik | 12 Tage

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Von Ann-Katrin

12 Tage (2017) | Filmplakat

Im Rahmen der Französischen Filmtage zeigte das Odeon-Kino in Köln den Dokumentarfilm „12 Tage“ des französischen Filmemachers und Fotografen Raymond Depardon. Der Regisseur dokumentiert eindringlich die Anhörungen von zwangseingewiesenen PatientInnen in einem psychatrischen Krankenhaus in Lyon.
Hintergrund ist die gesetzliche Regelung in Frankreich, der zufolge unter Zwang in die Psychatrie eingewiesene PatientInnen innerhalb von zwölf Tagen nach der Unterbringung in die Klinik eine Anhörung vor einem/einer RichterIn bekommen müssen. Die Einhaltung der formalen Verfahrensvorschriften durch die ÄrztInnen und die Kliniken soll so durch eine neutrale und unabhängige Instanz kontrolliert und den Betroffenen eine Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben werden.

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Recht auf Trauer – Buchrezension und Gewinnspiel

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von Silvana

Das Buch „Recht auf Trauer“ von Francis Seeck setzt sich mit (hauptsächlich klassistischer) Diskriminierung im Rahmen von Sterbeprozessen und Bestattungen auseinander. Heute gibt es dazu eine kurze Buchrezension und ein Gewinnspiel – viel Spaß beim Lesen und viel Glück bei der Verlosung!


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