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DienstagsPOTTPOURRI #46 | Leseempfehlungen & Termine in NRW im April

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Liebste Community,

nach einem zugegebenermaßen stressigen Aprilanfang (entschuldigt die Verspätung!) haben wir mit dem Pottpourri für April wieder eine schicke Sammlung zusammengebastelt!

Das Pottpourri wird es übrigens jeweils für den nächsten Monat geben und wird immer mal wieder im Laufe des Monats aktualisiert.
Es lohnt sich also, jeden Tag, jede Woche, so wie er es halt mögt hier reinzuschauen!
Außerdem dürft ihr euch auch auf das ein oder andere Special freuen.

Macht es euch also mit einem Tässchen Tee gemütlich und verbringt ein bisschen Zeit mit unserem April-Pottpourri!

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Übrigens steht ab dem 08.04 wieder das Internationale Frauenfilmfestival an!

Einige von uns werden sich dort wieder tolle Filme anschauen und euch anschließend auf unserem Blog einen kleinen, oder auch großen,
Eindruck über das diesjährige Festival verschaffen.

Weitere Infos zum Frauenfilmfestival in Dortmund und Köln findet ihr unter den Veranstaltungen.

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Bis demnächst!

Euer Feminismus im Pott

 


Musikempfehlungen

Nubya Garcia

Am Sonntag, den 07.04 kommt die wunderbare Nubya Garcia ins Domicil nach Dortmund!
Falls ihr auf entspannten Jazz steht und Sonntag noch nichts geplant habt, kommt hierhin und genießt die Klänge!

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Jason Pollux

Zum Ende des Monats sind Jason Pollux im langen August in Dortmund.
Am Samstag, den 27.04 könnt ihr euch hier die wunderbar klare Stimme von Sonja Trautmann in Begleitung atmosphärischer Klänge, die aus elektronischen Beats, Piano und Synthesizer-Elementen zusammengesetzt werden anhören.

Hört mal rein:


Keine Zeit für Konzerte?

Dann hört euch doch mal Tacocat an!
Da die Band gerade eher damit beschäftigt ist, in den USA zu touren und für dieses Jahr (zumindest zu diesem Zeitpunkt) keine Konzerte in Deutschland geplant hat, sind sie die perfekte Empfehlung um eure Boxen zuhause mal wieder ein bisschen anzustrengen.
Tacocat machen nämlich einfach Spaß.
Ihre Musik, die als indie punk rock eingeordnet wird, greift feministische Themen auf spielerisch leichte, witzige Art und auf und macht herbe gute Laune!

Überzeugt euch selbst!

Hier ein kleiner Eindruck:


Unsere Leseempfehlungen:

Meilensteine setzen…

Bei Wikipedia gibt es endlich eine Liste mit deutschsprachigen Science-Fiction Autor*innen! (schaut hier)

Den beschwerlichen Weg zu diesem Erfolg beschreibt Theresa Hannig auf ihrem Blog und zeigt damit auf, wie die Enzyklopädie, die wahrscheinlich den meisten von uns während der Schulzeit mal den Hintern gerettet hat, funktioniert.

Bei der Aufgabe, Frauen* sichtbar zu machen, nämlich leider eher müßig und so’n bisschen 1950er.

Gut, dass ich bis jetzt nicht gespendet habe.

Lest hier, wie hartnäckig die Science-Fiction Autor*in ihr Vorhaben in die Tat umgesetzt hat!
 

Alte weisse Männer

Wer gehört dazu? Was zeichnet sie aus? Und vor allem: Was machen wir mit Ihnen?

Sophie Passmann trifft sich in ihrem Buch mit verschiedenen deutschen, bekannten, mehr oder weniger einflussreichen Männern, um mit ihnen über das Bild des alten weißen Mannes, Feminismus, Sexismus und allem was dazugehört, zu fachsimpeln.

Und vor allem Lösungen zu finden. Neue Perspektiven im Dialog zu schaffen.

Auf der Seite des KiWi-Verlages findet ihr weitere Informationen zum Buch.

Viel Spaß beim Lesen! Schreibt gerne, welche Eindrücke ihr mitgenommen habt, eure Kritik und was euch sonst alles zum Buch einfällt 😊

Findet ihr gut, dass sie ein Buch über Gespräche mit Männern veröffentlicht hat, die eh schon irgendwie eine Plattform haben? Oder ist es gerade deswegen auch interessant?

 

Mehr Body-Positivity? Ja, bitte!

Mit der Body-Positivity-Bewegung wurden bereits gefühlt Berge in der Auseinandersetzung mit gängigen Schönheitsidealen erklommen.

So wurde ein breites Bewusstsein dafür geschaffen, dass sie doch eher blöd sind und nichts können außer zu belasten.

Eine Debatte, die dabei leider noch wenig Beachtung erfährt, ist die um das Ideal einer Haut, die makellos und glatt sein soll.

Das will Sophie Harris-Taylor mit ihrem Fotoprojekt „Epidermis“ ändern.

In dem Fotoprojekt werden Frauen* mit Akne porträtiert, ohne ihre Haut vorher mit Make-up versteckt zu haben.

Dazu hat Sophie Harris-Taylor ein Manifest geschrieben und ihre Gedanken zum Thema festgehalten. Lesen könnt ihr das hier (auf Englisch); einige Fotos aus dem Projekt könnt ihr dabei ebenfalls bewundern.

 

Neu auf dem Blog

Was steht in deinem Poesiealbum?

Für mein täglich Brot brauche ich zwei Brotjobs

Ich möchte Teil einer Bewegung sein! Feministisches Mini-Festival am Theater in Oberhausen
 

Bild der Woche

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Zu später Stunde haben wir noch einen Veranstaltungstipp für euch! . Maren war heute bei "Passing the Bechdel Test" im Tanzhaus NRW und spricht eine fette Empfehlung aus! . Passing the Bechdel Test (fABULEUS & GRIP / Jan Martens) im Tanzhaus NRW – Nur noch Montag, 8.4. um 11 Uhr . I’ll be postfeminist in a postpatriarchy! 13 jugendliche Performer*innen sprechen feministische Texte von Autorinnen quer durch die Geschichte. Von Virginia Wolf über Simone de Beauvoir, Audre Lorde, Susan Sontag, Rebecca Solnit, Chimamanda Ngochi Adichi bis hin zu Ellen Degeneres eignen sich die jungen Performer*innen feministische Theorie und Literatur an. Sie reenacten Vorträge oder Redebeiträge und verbinden sie so mit ihrer Lebensrealität. Minimalistisch wird den Texten und Performer*innen eine große Bühne gegeben, auf der sich ihre Stärke entfalten kann. Anders, als es vielleicht der Aufführungsort im tanzhaus nrw in Düsseldorf vermuten lässt, wird wenig getanzt. Der Text und der Inhalt ist choreographisches Element und steht so im Fokus der Inszenierung. Wer morgen um 11 Uhr spontan Zeit hat, sollte sich das nicht entgehen lassen. . “Passing the Bechdel Test” / fABULEUS GRIP / Jan Martens tanzhaus nrw / Düsseldorf Mo, 8.4.2019, 11 Uhr #feminismusimpott #tanzhausnrw

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(Ein bisschen geschummelt, weil es mehr eine Rezension ist, aber pssst!)


Termine

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Übrigens: Kennt ich schon unseren Kalender für noch mehr Termine?

Mittwoch – 10.04.2019

[Bochum] Alltagssexismus ist leider immer noch ein ziemliches Ding.
Diesem Thema widmet sich dieser Vortrag von Anna Schiff und beleuchtet die verschiedenen Ausprägungen von Alltagssexismus.
Besuchen könnt ihr den Vortrag in dieser Location.

[Dortmund] Gentrifizierung – ein ganz schön großes Wort und immer häufiger in öffentlichen Debatten aufgegriffen.
Was Gentrifizierung bedeutet, was damit zusammenhängt und vor allem: Wie man damit so umgeht, dass Benachteiligungen verhindert werden, könnt ihr an diesem Ort erfahren.

Donnerstag – 11.04.2019

[Dortmund] Falls ihr euch einen Überblick über Faschismustheorien verschaffen wollt, kommt heut Abend hier vorbei.

[Bochum] So viele Filme im April!
Im Botopia wird heute die Doku „Das Gegenteil von Grau“ gezeigt. Die Doku stellt Aktionen und Perspektiven auf eine aktive, selbstbestimmte Gestaltung des städtischen Alltags in den Fokus und zeigt auf, wie Menschen gemeinsam auch große Städte verändern können. Mehr erfahrt ihr hier!

[Dortmund] Ihr seid ganz herzlich ins Queer-Cafe eingeladen!

Das übrigens jeden Monat hier geöffnet ist.

Samstag – 13.04.2019

[Essen] Wenn ihr häufiger im Ruhrpott unterwegs seid, werdet ihr bestimmt mal an dem ein oder anderen Mural vorbeigekommen sein. Um euch die Suche nach dem nächsten Kunstwerk zu erleichtern, verewigen wir hier diese Ausstellung im Alibi Essen! Die Ausstellung geht bis zum 20.04.

Freitag- 19.04.2019

[Dortmund] Im Black Pigeon wird die Doku „So, which band is your boyfriend in?“ gezeigt. Die Doku gibt einen Einblick in die britische underground Musikszene und macht die Erfahrungen von FLTI* Künstler*innen in der Szene sichtbar.

Mehr Infos erhaltet ihr hier.

Dienstag- 23.04.2019

[Dortmund] Nachhaltig konsumieren könnt ihr heute im Umsonstladen im Nordpol! Falls euch etwas fehlt, oder eure drei Bohrmaschinen doch zu viel Platz weg nehmen, könnt ihr sie hier los werden.

[Bochum] An der RUB beginnen heute die kritischen Einführungswochen, in denen wichtige gesellschaftliche Themen aufgegriffen werden, Demos und Proteste festgehalten sind und Filme gezeigt werden.

Das spannende Programm könnt ihr hier nachschauen!

Donnerstag- 25.04.2018

[Bochum] Welchen (gegenwärtigen) Herausforderungen begegnen wir in unserem Streben nach feministischen Utopien? Wie können wir unsere Utopien umsetzen?
Mit den und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich dieser Vortrag.
Kommt daher hierhin, um über feministische Utopien nachzudenken und Perspektiven zu sammeln!

Wir halten immer die Augen auf, um euch hier eine möglichst große Auswahl interessanter Veranstaltungshinweise zusammenzutragen, manchmal entgeht uns aber auch etwas Spannendes. Wenn euch weitere Events einfallen, die unbedingt hierhin gehören, schreibt uns gerne bei Facebook oder per Mail an – wir ergänzen sehr gerne!


In eigener Sache

Kennt ihr schon unsere Facebook-Gruppe? Wenn ihr Lust habt, euch mit uns und anderen Interessierten über feministische Themen auszutauschen, seid ihr hier genau richtig!
Ihr könnt die Gruppe für die verschiedensten Anliegen nutzen: Artikel teilen und diskutieren, Fragen stellen, Erfahrungen teilen, Menschen für gemeinsame Unternehmungen finden <3


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Hier könnt ihr uns auch folgen. Wir freuen uns wie immer über eure Einsendung 🙂

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DienstagsPOTTPOURRI #28 | Leseempfehlungen & Termine in NRW

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Schon wieder ist eine Woche vergangen und ein neues DienstagsPOTTPOURRI geht auf unserem Blog online. Wir hoffen, dass ihr die sonnige Aprilwoche genießen und ordentlich Vitamin D tanken konntet! In dieser Woche wird es wieder etwas kühler, wir haben aber jede Menge Veranstaltungen für euch zusammengetragen, die wetterunabhängig sind. Außerdem gibt es wieder einige spannende Lese- und Hörtipps; Diesmal geht es zum Beispiel um lachende Frauen, Marxismus und Mädchenzeitschriften.

Bis morgen (25.04.18) um 23:59 könnt ihr zudem noch bei unserem Gewinnspiel mitmachen und ein Exemplar des Buches „Recht auf Trauer“ von Francis Seeck gewinnen – Viel Glück!

Los geht’s!


Unsere Leseempfehlungen:

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Rezension: Literary Witches

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Von Nine Mai

Zugegeben: Literatur und Hexerei, das sind zwei Stichworte, mit denen man sofort meine Aufmerksamkeit hat. „Literary Witches“, auf Englisch erschienen im Oktober 2017, ist eine zauberhaft illustrierte Sammlung „of Magical Women Writers“, die ich allen feministischen Hexen und Literaturliebhaber*innen ans Herz legen will.

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Not my kind of feminism! Lasst uns – ein letztes Mal – über Lena Dunham reden

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von Laura

Dunham ist den meisten von uns als Schauspielerin, Regisseurin (Girls) oder Buchautorin (Not that kind of girl) bekannt – aber auch weil sie regelmäßig verbal daneben langt und dann mit einer eher fadenscheinigen Entschuldigungen um die Ecke kommt. Beim mindestens zehnten Mal wirkt es einfach unglaubwürdig. #sorrynotsorry

[Achtung: Dieser Twitteraccount ist eine satirische Antwort auf Dunhams verhalten]

Not my kind of feminism!

Als Macherin der Serie Girls wird sie von vielen als feministische Ikone gefeiert, da sich viele Frauen mit den Protagonistinnen der Serie identifizieren können. Diejenigen, die das machen, sind wahrscheinlich weiß, so wie ich, denn so gut wie alle Darsteller*innen sind weiß. Punkt. Und ja, ich habe nach Erscheinen auch reingeguckt und fand manche Szene witzig und authentisch. Aber eine (in zumindest mancher Augen) gute Idee kann dir nicht dein ganzes Leben lang den Arsch retten!

Also worum geht es?

Vergangene Woche hat die Girls-Schauspielerin Aurora Perrineau Vergewaltigungsvorwürfe gegen Murray Miller, den Drehbuchautor der Serie, erhoben.

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Wir machen ein Zine! – #3 Body Positivity

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Worum soll es in dem Zine gehen?

Unser drittes Zines soll sich mit dem Thema Body Positivity auseinandersetzen. Die Body-Positive-Bewegung kritisiert fixe Geschlechterrollen, westliche Schönheitsvorstellungen und Gesundheitsnormen. Ihre Akteur*innen demonstrieren für die Anerkennung und Wertschätzung vielfältiger Körperbilder und gegen den gesellschaftlichen Druck, den körperlichen, gesundheitlichen und mentalen Idealen zu entsprechen.

Body Positivity heißt, den Körper im Ist-Zustand anzunehmen und zu lieben.

Die Bewegung ist international und intersektionell, das heißt die Akteur*innen visualisieren und thematisieren Mehrfachdiskriminierung aufgrund von z.B. Körperform, Hautfarbe, Gesundheit, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität und sozialer Herkunft. Wir können lernen, dass nicht alle Menschen die gleichen Erfahrungen im Leben machen, was auch Diskriminierungserfahrungen einschließt.

Aber was bedeutet das in der Praxis? Zum Beispiel hat eine weiße, dünne Frau mit blonden Haaren mehr Privilegien, als eine dicke Women of Color, die ihr natürlich krauses Haar trägt.

Body Positivity heißt auch Self-Care. Brauchst du manchmal auch eine Auszeit? Gönnst du dir dann ein heißes Bad mit einer Lush Bath Bomb? Oder bist du lieber mit deiner Gang unterwegs und ihr schlagt euch die Bäuche mit Pizza voll?

Doch durch die Verwässerung der radikalen Botschaft, gesellschaftliche Schönheitsideale über Bord zu werfen und Körpervielfalt zu feiern, verliert die Bewegung an Kraft. Unternehmen eignen sich die wichtigsten Slogans “All bodies are beautiful” und “Body Positive” an, um Kosmetik, Kleidung und sogar Diätprodukte zu vermarkten. Und auch einige Stars der Bewegung, wie Tess Munster, Megan Jayne Crabbe und Gala Darling verkaufen Ratschläge und Selbstbewusstsein in ihren Büchern. Aber nicht nur das: ein kurzer Blick auf die Profile von Munster und Co. zeigt, wie sie mehr Normen reproduzieren, als abbauen. Die oben erwähnte Intersektionalität bleibt zum Leidwesen anderer Akteur*innen auf der Strecke. Wertvolle Perspektiven geraten so in den Hintergrund und am Ende steht nur wieder white feminism.

Ihr seht, Body Positivity ist ein breites Feld, nicht schwarz oder weiß und mit viel Diskussionspotential!

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