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Aber ich will einen richtigen Mann! – Die Krux der Partnerwahl

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von Linda Briviba

Ich verstehe andere Frauen oft nicht. Zumindest nicht in Bezug auf ihre Partnerwahl. So oft habe ich Unterhaltungen auf der Straße zwischen Paaren mitbekommen, in denen sich der Mann wahlweise respektlos, rücksichtslos oder extrem dominant verhielt. Die Körpersprache dieser Männer drückte nur eins aus: „Ich Chef, du nix!“ Die gutwilligen Leserinnen unter euch werden vielleicht mutmaßen, dass diese Männer einen schlechten Tag hatten, die Frauen sich Ihnen gegenüber zuerst schlecht verhalten haben oder die Männer es einfach nicht so gemeint haben. Ja, gut möglich.

Ich glaube aber, dass die Ursachen für so ein Verhalten tiefer liegen. Diese Männer haben niemals gelernt, Frauen auf Augenhöhe zu begegnen. Frauen sind für sie nicht gleichwertig. Was an der Erziehung, ihrer Sozialisation aber auch, und das ist vielleicht das Schmerzhafteste, an uns Frauen liegen kann. Denn frage ich meine Freundinnen, was für einen Typ Mann sie sich als Partner wünschen, höre ich nicht selten als Antwort: „einen RICHTIGEN Mann“. Bloß kein Weichei!

Können wir uns also wirklich darüber beklagen, dass viele Männer einen archaische Typ Mann, der sich nimmt, was er will, im Kopf haben, wenn es darum geht, zu definieren, was ein echter Kerl ist. Männer, die ihre Frauen demütigen und die als Ausdruck ihrer Männlichkeit verstehen!

Es liegt auch an uns, ob diese Männer mit ihrem Gebaren Erfolg haben; statt ihre Stärke, Aggressivität und ihre Ellenbogen zu bewundern und sich davon angezogen zu fühlen, sollten wir vielmehr nach ihrem Benehmen Frauen gegenüber fragen: denn eins weiß ich – ein „guter Mann“ ist ein netter Mann!

 

WORKSHOP | Feministische Magazine, Blogs, Podcasts – Gegenöffentlichkeit zur Stärkung der Bewegung

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von Anna 

Feministischer Austausch findet heute häufig in eher gegenöffentlichen Medien statt. Im Workshop wird es zunächst einen Input zu verschiedenen feministischen Blogprojekten und Podcasts geben. Anhand ausgewählter Beispiele wird die Bandbreite der feministischen ‚Filterbubble’ ausgebreitet und gezeigt, wie wichtig der sogenannte Netzfeminismus sowohl für die Kommunikation untereinander, als auch nach außen ist.

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AKZ Recklinghausen
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AKZ Recklinghausen

Anschließend werden in einer gemeinsamen Lektüre verschiedene Fanzine- und Magazinprojekte erschlossen. Es wird sich zeigen, dass es, neben der wohl bekanntesten feministischen Zeitschrift EMMA, zahlreiche weitere Angebote gibt, die von Popkultur über Politik bis hin zu Queerness ganz verschiedene Interessensgebiete bedienen.

Zielgruppe sind alle, die sich für feministischen Aktivismus interessieren, mit und ohne Vorwissen. All Genders welcome!

Die Workshop-Leitung übernimmt Anna, die selbst lange gebloggt hat und für verschiedene feministische Medien schreibt.

Der Workshop wird etwa zwei Stunden dauern und kostet nichts. Meldet euch via eachbluemonday [ät] gmx [punkt] de bei Anna an.

Freitag, 28. August 2015, Beginn: 16:30 18 Uhr.

Der Workshop findet in Kooperation mit Feminismus im Pott im Rahmen der offenen Kulturwoche Sommerloch im AKZ Recklinghausen statt.

Feminismus im Pott wird mit einem Info-Stand vor Ort sein.

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