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Circle of Looks – Frauen in Aufbruchs- und Ankunftssituationen

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von Ann-Kristin

Quelle: fft-duesseldorf.de

Im Rahmen der gerade frisch eröffneten Spielzeit unter dem Motto „So klingt Solidarität“ organisierte das FFT Düsseldorf (Forum Freies Theater e.V.) in Zusammenarbeit mit dem Kunstprojekt „Circle of Looks“ eine Gesprächsrunde über Kunst, Medien und Frauenbilder vor dem Hintergrund von Flucht.
Die Künstlerinnen bieten seit dem Frühjahr insbesondere geflüchteten Frauen Raum für Gespräche, Diskussionen und Aktionen. Die daraus entstehenden Texte werden zu einem artist book zusammengestellt, das vom 07.-10.März 2019 im NRW-Forum in Düsseldorf ausgestellt wird.

An diesem Abend blieben die Künstlerinnen selbst aber im Hintergrund und überließen die Bühne den Teilnehmerinnen, die Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Diszplinien in die Diskussion einbrachten. Die Journalistin und Autorin Mithu Sanyal betrachtete das Thema aus kulturwissenschaftlicher Perspektive, während die Leiterin des Amts für Migration und Integration der Stadt Düsseldorf Miriam Koch die (kommunal)-politische und rechtliche Situation und die Arbeit der städtischen Behörden in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen stellte. Madhusree Dutta, Filmemacherin und Leiterin der Akademie der Künste der Welt in Köln, berichtete aus ihrem Blickwinkel als Künstlerin.

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Impressionen zum Minifestival im Theater Oberhausen (08.03.18)

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Der Frauen(kampf)tag stand 2018 unter dem Oberthema „100 Jahre Frauenwahlrecht“. Wir hatten das Glück, an vielen unterschiedlichen Veranstaltungsformaten mitwirken zu dürfen und haben den 8. März als sehr empowernden, stärkenden, solidarischen Tag erlebt.

Das obligatorische Selfie!

Besonders zahlreich waren wir beim Minifestival vertreten, das durch Elena von Liebenstein und Lucie Ortmann konzipiert wurde (Hier findet ihr ein Interview mit den beiden) und bei dem wir Kooperationspartnerin sein durften.
Wir haben den Austausch mit den Teilnehmer*innen und die Workshops sehr genossen und haben für euch nun einige persönliche Gedanken zu diesem tollen Event zusammengetragen.

Viel Spaß beim Lesen!
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Theaterrezension zur Performance „GRRRRRL“

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Von Eva Busch

Henrike Iglesias kam 2012 in Hildesheim zur Welt und wohnt jetzt in Berlin. Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan und Sophia Schroth, die das Performance-Kollektiv bilden, interessieren sich für die schon immer politische Popkultur und verstehen sich als zeitgenössische Feministinnen. Statt der Geschichte feministischer Performancekunst, sind das Internet, der analoge Alltag und aktuelle feministische Theorien Ausgangspunkte ihrer Arbeit. „If anything can save us in this fraught and dazzling future, it is the rage of women and girls, of queers and freaks and sinners” zitieren sie etwa Laurie Penny in einem Ankündigungstext für GRRRRRL.

Foto: Paula Reissig

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Dame Gothel… IT hurts to be beautiful

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von Eva Busch

Anna Natt steht auf einer komplett dunklen Bühne, nur ein einzelner Spott ist auf sie und auf den Salatkopf gerichtet, der vor ihr liegt. Sie trägt einen führe ihre weiße Haut passenden hautfarbenen Anzug. Ihre langen dunklen Haare trägt sie offen über die Schulter. Ihre Augen sind geschlossen.
© Piotr Rybkowski

Im FFT Düsseldorf ist gerade das Freischwimmer-Festival zu Besuch. In dem Format reist eine Reihe von Stücken gemeinsam durch verschiedene Städte, um dort jeweils Einblicke zu bieten, was „eine neue Generation von Theatermacher*innen“ aktuell umtreibt.

Die in Berlin lebende Tänzerin mit klassischer Flamenco-Ausbildung Anna Natt zeigt in dem Rahmen ihre Arbeit ‚Dame Gothel … it hurts to be beautiful‚. Ich hatte die Gelegenheit, sie vorab zu treffen.

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Eine Alternative zum Women’s March? (K)eine Theaterkritik zu Biedermann und die Brandstifter

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von MsWookie

Eigentlich wollte ich als Privatperson ins Theater gehen, nicht als Aktivistin und nicht als Schreibende für Feminismus im Pott. Auch, weil mein Wissen über Theater viel zu laienhaft ist und ich deshalb nie auf die Idee gekommen wäre, eine Theaterkritik zu verfassen. Dass mensch aber nicht abgrenzend zwischen Identitäten wechseln, den Aktivismus nicht einfach ablegen kann, wie einen Hut – das hätte mir eigentlich klar sein müssen. Dass es besonders naiv war dies bei diesem Theaterstück zu glauben, erst recht.

Meine feministische Blase plant die Teilnahme an den Women’s Marches, mein Facebookfeed ist voll davon und in der Feminismus im Pott-Redaktion steht die Frage im Raum, wer mit nach Frankfurt wolle. Ich bin etwas genervt und nehme mir vor, gewissenhafter einen einheitlichen Kalender zu führen. Für den 21.01.2017, einen Tag nach Trumps Amtseinführung, habe ich Theaterkarten für die Premiere für Biedermann und die Brandstifter. Mein Herzensmann hatte mir bzw. uns diese geschenkt, er selbst hatte mal in einer Aufführung des Stücks ein Mitglied des Chors gespielt und mich interessierte der Stoff aus gegebenem weltpolitischen Anlass immer mehr. Ich fühle mich zerrissen. Einerseits würde ich lieber mit nach Frankfurt, Düsseldorf oder Bonn andererseits freue ich mich auf das Stück.

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