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Blütenlese auf dem Internationalen Frauenfilmfestival 2015

Blütenlese auf dem Internationalen Frauenfilmfestival 2015 published on Keine Kommentare zu Blütenlese auf dem Internationalen Frauenfilmfestival 2015

von Lilli Boheme

Gestern hat endlich das Internationale Frauenfilmfestival 2015 begonnen und ich werde von meinen Eindrücken berichten. Das Programm ist üppig und strotzt nur so vor spannenden Filmen, so dass die Entscheidung schwer fällt. Nun habe ich meine Auswahl getroffen und möchte sie euch nicht vorenthalten..

 

Mittwoch, 15. April

18.00 Uhr Kino im U
Filme von Elisabeth Wilms

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(c) Stadtarchiv Dortmund

„Ruhr lokal – Wer Ruhrgebiet sagt, sagt auch Arbeit“
Vor dem Komfort steht die Arbeit, um sich die Produkte leisten zu können, die einem das Leben erleichtern oder ein bisschen versüßen. Ruhrgebiets-Geschichte ist immer verknüpft mit Geschichten über Arbeit, die das identitätsstiftende Merkmal der Region war und ist.
 Drei historische Programme fragen, unter welchen Bedingungen Frauen im Ruhrgebiet gearbeitet und gewirtschaftet haben. Die Bandbreite reicht vom Industriefilm und Dortmunder Stadtporträt über historische Werbung bis hin zum engagierten Arbeiterinnen-Porträt.“
Quelle: frauenfilmfestival.eu

20. 15 Uhr Schauburg 1
Eden

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(c) IFFF

Ein bewegender Trip in das pulsierende Paris der frühen 90er. Durch die Augen der jungen DJ Gruppen Cheers und Daft Punk taucht der Film in die Elektro Musik Szene ein, in ein flüchtiges Nachtleben bestehend aus Sex, Drogen und immer-währender Beats.
Quelle: frauenfilmfestival.eu

Donnerstag, 16 April

15.00 Uhr Kino im U
Podiumsdiskussion: „Frauen in Männerdomänen – Brauchen wir die Quote?“

18 Uhr Kino im U
Von der Schmiedepresse zurück an den Herd – Filmvortrag von Paul Hofmann

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(c) IFFF (R: Elisabeth Wilms, D 1953)

21 Uhr Schauburg 1
Ella

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(c) IFFF

»Die Gleichgültigkeit gegenüber dem Tod in dieser Geschichte macht wie in einem Spiegel die Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben sichtbar; eine offene Wunde in unserem modernen Kolumbien, überhaupt in allen lateinamerikanischen Ländern.« Libia Stella Gómez
Quelle: frauenfilmfestival.eu

Freitag, 17. April

18. 15 Uhr Schauburg 2
Frauen-Leben
Warum ist Frau B. glücklich?

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(c) IFFF (R: Erika Runge, D 1968)

20.15 Uhr Domicil
Komfort | Lange Filmnacht

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My Kingdom (R: Debra Solomon, USA 2014)

Samstag, 18. April

19.00 Uhr Domicil
The Punk Singer

Ein Bild haben wir uns schnell gemacht. Und wir sind auch schnell im Bildermachen geworden. Doch sehen wir jetzt klarer? Kathleen Hanna, die feministische Aktivistin und Leadsängerin von Bikini Kill und Le Tigre wurde in den 90er Jahren bekannt als DIE Stimme der Riot-Grrrl-Bewegung. Der Film The Punk Singer – A Film About Kathleen Hanna begleitet Hanna durch ihre 20-jährige Karriere und zeigt nie zuvor gesehene Aufnahmen vor und hinter der Bühne. Präsentiert von L-MAG.
Quelle: frauenfilmfestival.eu

22.45 Uhr Schauburg 2
A girl walks home alone at night

A Girl Walks Home Alone at Night
(c) thedissolve.com

Spätestens dann, wenn »Girl« eine verlassene Straße auf dem Skateboard herunterfährt, der lange Tschador hinter ihr im Wind wehend, setzt sich Amipours Vampirin von anderen der Gattung ab. Inspiriert von den Pop-Ikonen der vergangenen Jahrzehnte schafft die Regisseurin in ihrem (unter anderem von Elijah Wood produzierten) Regiedebüt ein erzählerisches Universum mit eigenen Regeln und surrealer Atmosphäre.
Quelle: frauenfilmfestival.eu

Sonntag, 19. April

11.00 Uhr Kino im U
Wandas Trick

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(R: Rosa Porten, D 1917 (c) Collection EYE)

Der neueste Stern vom Varieté
Rosa Porten ist zwar heute weniger bekannt als ihre jüngere Schwester Henny Porten, doch sie hinterließ als Schauspielerin, vor allem aber als Drehbuchautorin und Regisseurin nachhaltige Spuren in der Geschichte des Stummfilms. Die Filmhistorikerin Annette Förster sieht sie in der Tradition Asta Nielsens und konnte jetzt bislang völlig unbekannte Spielfilme der Regisseurin Rosa Porten (unter dem Pseudonym Dr. Portegg) zuordnen.
Quelle: frauenfilmfestival.eu

14 Uhr Dortmunder Kunstverein
Vortrag: Video Tutorials „ Jetzt helfe ich mir selbst“

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Poodle Exercise with Humans (YouTube-Kanal: kenny706)

Die zentrale Frage, die sich stellt: Warum produzieren Leute Video-Tutorials? Warum erklären sie anderen, wie man etwas macht – ohne (erkennbare) Gegenleistung und ohne ihr Gegenüber überhaupt zu kennen?
Quelle: frauenfilmfestival.eu

Meine Auswahl ist nicht repräsentativ für das gesamte Festival also verfolgt auch fleißig den festivaleigenen Blog

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