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Was steht in deinem Utopiealbum?

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Rabia Çalışkan

Vergangene Woche eröffnete die Ausstellung „Utopiealbum. Die Poesie der Utopie“ der Künstlerin Fatima Çalışkan in der Duisburger Cubus Halle. Die Ausstellung findet im Rahmen des Akzente-Festivals statt. Für die Arbeit hat Fatima sieben Menschen aus ihrem Familien- und Freund*innenkreis gebeten, ihre Utopien zu formulieren und eine Seite, für das Utopiealbum zu gestalten. Über die Seiten fand im Anschluss ein gemeinsames Gespräch statt, das aufgenommen wurde und in der Ausstellung zu hören ist.

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Für mein täglich Brot brauche ich zwei Brotjobs

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Von Maren

Die Arbeitsbedingungen für freie Künstlerinnen* gehören bestreikt.
Auch nach dem 8. März.

Wie viele andere, die freiberuflich irgendwas mit Kunst oder Medien machen, habe ich drei Jobs. Nein, eigentlich sind es, je nach Rechnung, fünf oder auch nur zwei. Das kommt darauf an, ob ich die unbezahlte Arbeit in verschiedenen Bereichen, die aber tatsächlich zu meinem eigentlichen Beruf gehören, mit zähle. Sicher bezahlt sind nur meine beiden Brotjobs, einer im Einzelhandel und einer ist saisonal und hat was mit Reisen zu tun. Ich bin ausgebildet dafür, irgendwas mit Theater und Kultur zu machen, und natürlich könnte ich mich auch auf eine feste Stelle bewerben, aber da habe ich mich momentan gegen entschieden.

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Salon der Perspektiven – Fragen an Rebel of Color

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Am 24. Januar eröffnen wir die Veranstaltungsreihe „Salon der Perspektiven“ mit einer Lesung in Essen. Der Salon ist eine Kooperation von Fatima Çalışkan, Alewa, Rebel of Color und Feminismus im Pott.

Wir sind es Leid, dass über Frauen, nicht-binäre Menschen, Schwarze Frauen und Frauen of Color immer noch Klischees und stereotype Darstellungen überwiegen. Es wird Zeit, unsere Anliegen selbst vorzutragen! In verschiedenen Formaten, die von Panel-Diskussionen bis Workshops reichen, bieten wir Raum für originelle Perspektiven, Austausch und Empowerment. Das solltet ihr nicht verpassen! Mehr Infos und die Ameldung zur Lesung findet ihr hier .

Anmeldung unter: salon-der-perspektiven@web.de

 

Was ist Rebel of Color? Stell dich und deine Initiative doch kurz vor!

Hi, meine Name ist Miriam und ich habe Rebel of Color gegründet. Rebel of Color ist eine Online Plattform im Aufbau, die sich vor allem mit intersektionalen Feminismus, Critical Race Theory und postkolonialen Themen beschäftigen wird. Gleichzeitig bin ich in der politischen Bildungsarbeit tätig und organisiere auch über Rebel of Color kritische Veranstaltungen, vor allem Empowerment Workshops, die im safer space für BPoCs [Black People of Color] stattfinden.

Wie ist die Idee zu Rebel of Color entstanden?

In Gesprächen mit anderen Feministinnen of Color in Deutschland und Frankreich ist mir aufgefallen, dass wir alle etwas gemeinsam haben: Wir lesen hauptsächlich englisch-sprachige Blogs und Magazine, da diese sich eher mit unseren Themen beschäftigen und unsere Perspektiven widerspiegeln. Das finde ich sehr schade und möchte daran etwas ändern.

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Theater: Vicky Vagina

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© Studiobühne Köln

Am 23. November durfte ich für Feminismus im Pott eine Vorstellung des Performance-Projekts Vicky Vagina, eine Koproduktion von 16/9 productions und Studiobühne Köln, besuchen: Frauen, Männer, #metoo und Macht – Regisseurin Silvia Werner stellt in Vicky Vagina die geltenden Verhältnisse auf den Kopf und versucht, Hierarchien, Geschlechterbilder und weibliche Selbstbestimmung neu zu erfinden.

Unter #metoo berichten Frauen von Alltagssituationen, in denen ihnen Sexismus und Gewalt entgegenschlägt. Vicky Vagina zeigt in schmerzhafter, teilweise überzeichneter Deutlichkeit ihre die Bedeutung von #metoo für betroffene Frauen.

Wir finden uns wieder in einer Welt nach einer blutigen Revolution – eine der Protagonistinnen spielt lässig mit ihrer Waffe und wir halten den Atem an. Was passiert hier? Schnell wird klar: die Machtverhältnisse haben sich umgekehrt. Wir sehen einen nackten Mann, der vergeblich versucht, ernsthaft seine Ideen zu präsentieren – die pöbelnden und rülpsenden Frauen unterbrechen ihn und am Ende gibt er auf.

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«Alle Frauen müssen die Chance auf einen Platz im Frauenhaus haben.»

«Alle Frauen müssen die Chance auf einen Platz im Frauenhaus haben.» published on 1 Kommentar zu «Alle Frauen müssen die Chance auf einen Platz im Frauenhaus haben.»

Autorin: Stella Venohr
Fotografin: Daniela Arndt

Inhaltshinweis: In diesem Artikel geht es um Menschen, die Schutz vor Gewalt suchen. Die Gewalt wird nicht konkret beschrieben.

Das Frauenhaus in Hagen ist oft Zufluchtsort für Frauen, die von ihren Männern misshandelt werden. Der Bedarf an Plätzen ist groß. Doch jedes Jahr muss die Finanzierung des Frauenhauses neu sichergestellt werden.

Das Frauenhaus in Hagen sieht von außen unscheinbar aus. Ein Wohnhaus wie jedes andere in der Straße. Doch hinter den Türen verbirgt sich ein Zuhause und Schutz für zahlreiche Frauen. Frauen, die von ihren Männern körperliche und seelische Gewalt erlebt haben. Leyla (Name geändert) ist eine von ihnen. Die 19-Jährige ist vor ihrem prügelnden Ehemann geflohen, gemeinsam mit ihrem einjährigen Sohn. Dafür musste sie aus einer deutschen Großstadt nach Hagen kommen, denn ihr Mann und seine Familie bedrohen ihr Leben. «Zu der Zeit habe ich mich nicht alleine nach draußen getraut», sagt sie. Inzwischen hat sie weder Kontakt zu ihrem Mann noch zu ihrer eigenen Familie, die teilweise in Afghanistan lebt: «Wenn wir sprechen, ist es einen Tag okay und am anderen Tag üben sie Druck auf mich aus und das tut mir nicht gut.» Im Frauenhaus erfährt sie nach langer Zeit wieder ein Gefühl von Sicherheit. «Ich weiß nicht, was mit mir wäre, wenn ich nicht in das Frauenhaus gekonnte hätte», sagt sie. «Ich habe hier eine Familie gefunden.»


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