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#MeettheBloggerDE – Wir haben da mal mitgemacht!

#MeettheBloggerDE – Wir haben da mal mitgemacht! published on Keine Kommentare zu #MeettheBloggerDE – Wir haben da mal mitgemacht!

Wahrscheinlich habt ihr es ja schon mitbekommen: Wir lieben Instagram!

Wir freuen uns immer, euch über unseren Account tolle feministische Künstler*innen präsentieren zu können oder mit euch in den Austausch zu kommen.
Kürzlich rief die Bloggerin Anne Häusler zu einer Aktion auf; unter dem Hashtag #meetthebloggerDE  stellten unterschiedliche Blogger*innen sich und ihre Projekte vor. Das Ziel war es, eine gegenseitige Vernetzung anzustoßen.
Wir haben ebenfalls bei dieser kleinen zweiwöchigen Challenge mitgemacht und euch mit verschiedenen Postings einen tieferen Einblick in unsere Arbeit und unsere Gedanken ermöglicht.

Hier findet ihr die Postings noch einmal zusammengefasst – viel Spaß!

 

1. Das sind wir

Feminismus im Pott – oder auch kurz FiP – ist ein gemeinschaftliches Blogprojekt, das 2014 von zwei Studentinnen gegründet wurde, die feministische Theorie und Praxis nicht nur als Teil ihrer Unilaufbahn begreifen wollten. Ob de Beauvoir, Goldman, de Gouges, Spivak oder Crenshaw: Lesen ist ja schön und gut, aber lass auch mal was machen?! Daraus entstand die Idee, eine Plattform zu schaffen, auf der wir uns über feministische und emanzipatorische Themen austauschen und auch über das Ruhrgebiet hinaus vernetzen können. Denn: der Pott hat viel zu bieten – eingesessene Gruppen und Vereine, lokale Initiativen und Projekte, Aktivist*innen, Künstler*innen und Kreativwirtschaft.

Feminismus im Pott bringt dieses Pottpourri an Engagement und Kreativität auf den Blog: Wir möchten die Menschen hinter den Projekten und Aktionen kennenlernen und nach ihren Lebensentwürfen, Erfahrungen und feministischen Gestaltungsräumen fragen – und sie euch vorstellen.

Wir, das sind mittlerweile eine Gruppe von Menschen, die bloggen, feministische Perspektiven in die Sozialen Netzwerke tragen und Veranstaltungen organisieren. Wir wollen keine festen Hierarchien, deshalb gibt‘s bei uns ein Redaktionsteam und einen breiten Unterstützer*innenkreis. Die Strukturen sind offen und wer Lust und Zeit hat, kann uns Artikel schicken, uns auf spannende Veranstaltungen oder Aktionen aufmerksam machen, mitorganisieren, mitschreiben und die Gruppe auf unseren unterschiedlichen Kanälen unterstützen.

2. Darüber bloggen wir


Die Zugänge zum Thema Feminismus sind unterschiedlich, die Meinungen in der Redaktion wie in den Kommentarspalten gehen in der Diskussion gerne mal auseinander. Aber das ist es, was wir wollen, was uns interessiert: Feminismen und vielfältige Positionen, die auch mal irritieren können und außerhalb unserer Meinungs-Bubble liegen. Das bedeutet für uns auch, dass Feminismus intersektional ist, Perspektiven und Stimmen zusammenbringt, die sonst weniger Gehör finden und die in der Gesellschaft von Ausgrenzungen oder Diskriminierungen betroffen sind.

Wir wollen uns gegenseitig ermutigen, uns zu engagieren, laut und unbequem zu sein. Position zu beziehen und etwas zu verändern. Deshalb wollen wir auch einen Feminismus, der Selbstbestimmung fördert, der inklusiv und empowernd ist, der antifaschistisch ist.

Das bedeutet für uns auch, sich gegen Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Behindertenfeindlichkeit, Sexismus, Klassismus, LGBTQ- oder Inter*feindlichkeit und andere Abwertungshaltungen und Feindlichkeiten deutlich zu positionieren.

Die Illustration ist übrigens von unser Freundin, der Dortmunder Illustratorin Patricia Tarczynski <3

Ihr wollt mehr über sie erfahren? Dann klickt hier!

3. Unsere größten Erfolge als Blogger*innen

Da wir in einem Kollektiv arbeiten und zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu Feminismus im Pott gestoßen sind, haben wir als Redakteur*innen natürlich alle unsere ganz persönlichen Highlights. Für uns alle lässt sich aber sagen, dass wir vom Erfolg des Projekts in den letzten zwei Jahren überwältigt sind. Wir sind unheimlich glücklich darüber, so viele Gleichgesinnte online, wie offline zu treffen, uns auszutauschen, gegenseitig zu bereichern und zu empowern. Wir lernen viele inspirierende Menschen kennen und arbeiten mit ihnen zusammen. Für uns ist diese Arbeit eine Bereicherung an der wir persönlich wachsen.

Das sind unsere Erfolge:

  • Den eigenen Horizont erweitern
  • Unterstützung erhalten und geben
  • Freundschaften schließen
  • Wissen aneignen und austauschen
  • Veränderungen schaffen
  • Solidarität erfahren
  • Erfahrungsaustausch
  • Zusammensein

4. Unser Logo


Bei #meetthebloggerDE geht es heute um Logos. Das nehmen wir zum Anlass, um euch unser neues Logo vorzustellen

Wenn ihr unsere Postkarte kennt, fällt euch direkt auf, dass Pati das Logo in ihren Stil übersetzt hat und wir lieben es! Wie gefällt es euch?

Jetzt lassen wir auch endlich wieder neue Postkarten drucken!

5. Unser größter Traum

Unser größter Traum ist es, dass unsere Arbeit überflüssig wird. Wir wünschen uns, dass alle Menschen gleich behandelt werden und die gleichen Chancen haben – unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Ethnizität, Hautfarbe, körperlicher und geistiger Verfassung, Religion […].

Wir hoffen, dass unsere Arbeit dazu beitragen kann. Das ist es, was uns jeden Tag antreibt.

Und wir wollen ehrlich sein: bis dieses Ziel erreicht ist, würden wir uns natürlich riesig freuen, für diese Arbeit entlohnt zu werden. Neben Uni, Job, Familie und Co. ist es nicht immer leicht unseren gesetzten Zielen, Prinzipien und Plänen gerecht zu werden, aber wir geben uns große Mühe <3

6. Das inspiriert uns


Inspiration erhalten wir auf vielen Wegen: uns inspiriert unsere Leser*innenschaft, die uns andere Perspektiven aufzeigt, selbst ungemein kreativ ist und jede*r auf ihre*seine Weise und mit ihren*seinen Möglichkeiten, sich für ein von Diskriminierung befreites, also gleichberechtigteres Leben einsetzt. Jeden Tag gewinnen wir neue Eindrücke, entwickeln neue Ideen und können so eigene feministische Impulse setzen.
Inspiration ziehen wir natürlich auch aus unseren Lieblingsbüchern, der Musik oder Kunst. Viele von uns studieren oder haben studiert und merken, wie feministische Theorie einen großen Einfluss auf unser Denken und unsere Arbeit hat.
Die Frage, die sich bei unserer Arbeit aber aufdrängt, ist nicht die nach Inspiration, sondern nach den Dingen, die uns täglichen antreiben. .

Die Verfolgung von Homosexuellen in Tschetschenien, der Tod von Jordan Edwards durch Polizeigewalt in den USA, Mädchen, die während ihrer Periode weggeschickt werden weil sie als unrein gelten und nicht zurückkommen, Menschen, denen die (Geschlechts-)Identität abgesprochen wird, weil sie nicht ins gegenwärtige gesellschaftliche Schema passen. Nichts dergleichen wollen wir hinnehmen, das ist es was uns antreibt.
Wir versuchen, den schrecklichen Nachrichten, die uns jeden Tag erreichen, mit Stärke zu begegnen und ihnen etwas Hoffnungsvolles entgegenzusetzen. Was manchen oberflächlich oder banal erscheint, wie ein Mädchen, das die Liste der erfolgreichsten Kletter*innen anführt und ein junger Mann, der Teil einer Beauty-Kampagne ist, weil er Make-Up liebt, bedeutet für uns einen weiteren Schritt in Richtung einer Gesellschaft, in der die Menschen so akzeptiert werden, wie sie sein wollen.

7. Ohne … können wir nicht bloggen


Bei der #MeettheBloggerDE Challenge gilt es heute den Satz „Ohne … kann ich nicht bloggen“ zu vervollständigen.
Spontan fielen uns da Dinge wie „Kaffee“ ☕️ oder „WLAN“ ein.
Die eine kann nur unter Zeitdruck ⏰ bloggen, der andere hat die besten Ideen bei einem Wein oder Bierchen🍻

Aber das sind natürlich nur die kleinen persönlichen Eigenschaften, die dem*der ein oder andere*n von uns beim Bloggen helfen. .
Es gibt etwas viel Wichtigeres, ohne dass wir alle (Kaffeejunkie oder Koffeinhasser*in) unserer Aktivität bei Feminismus im Pott nicht nachgehen können, und das ist Inspiration.
Unsere Arbeit ist politisch. Wir wollen keine reine Wohlfühlseite sein, sondern haben eine Message, die wir verbreiten wollen und das Ziel vor Augen, Menschen zu bestärken und zu empowern. Um Bloggen zu können, brauchen wir deshalb unbedingt unsere eigene Erfahrungen und die Motivation und den Drang, wichtige Themen anzusprechen und auch Stimmen, die sonst untergehen würden, eine Plattform zu geben.
Wir bloggen aus ganz unterschiedlichen persönlichen Gründen und jede*r hat etwas anderes, das ihm*ihr besonders wichtig ist und das er*sie mit euch teilen möchte. Wir sind der festen Überzeugung, dass das Schreiben und Berichten über, und das (Ein-)Wirken auf feministische Diskurse wichtig sind. Wir glauben außerdem, dass eine Beschäftigung mit feministischen Themen nicht nur an die Universität gehört, sondern jedem*jeder zugängig gemacht werden sollte. Wir vertreten die Ansicht, dass wir alle durch den gegenseitigen Austausch empowert werden und weiter wachsen. Ohne diese Überzeugungen könnten wir nicht bloggen! Danke <3

8. Social Media ist für uns…

Da ihr Feminismus im Pott höchstwahrscheinlich über Facebook, Instagram oder Twitter kennengelernt habt, wird es euch kaum überraschen, das Social Media für uns einen großen Stellenwert einnimmt. .

Sehen wir uns als Netzfeminist*innen? Was sind überhaupt Netzfeminist*innen? Böse Zungen würden behauptet, dass unser feministisches Engagement nur aus Likes und lustigen Memes besteht, anstatt auf die Straße zu gehen und Flugblätter zu verteilen – und das ist in ihren Augen so gar nicht true.
Wir wurden mit dem Internet sozialisiert und trennen nicht zwischen einer analogen und digitalen Welt. Social Media stellt für uns neben traditionellen politischen Medien eine zusätzliche Möglichkeit dar, uns (international) zu vernetzen und unsere Inhalte in die Welt zu tragen. Ohne Facebook und Co. würde uns heute etwas fehlen. Ihr würdet uns fehlen, der ganze Input würde uns fehlen. Klar, manchmal scheint das Netz wie ein schwarzes Loch aus Bubbles, Tutorials und Katzenvideos, aber das ist der (wie wir finden attraktive) Preis dafür, dass so viel mehr Menschen ihre Perspektive bloggen und sich einfach über Grenzen hinaus, in Communities zusammenschließen können, um gemeinsam was zu starten. .

Aber wir wollen euch nichts vormachen: Wer will schon auf den ganzen Cat Content und „Smash the Patriarchy“-Memes verzichten?

9. 3 Fun Facts über uns

Anne Häusler fragt bei #MeettheBloggerDE heute nach 3 Fun Facts über uns

Fun Fact Nr. 1: Wir hassen keine Männer. (Wir haben sogar einen in der Redaktion.)

Fun Fact Nr. 2: Nicht alle von uns kommen aus dem Pott.

Fun Fact Nr. 3: Feminist*innen gehen nicht zum Lachen in den Keller. Nur zum Feiern.

Und da wir in flachen Witzen Weltmeister*innen sind, setzen wir noch einen 4 Fun Fact drauf:

Fun Fact Nr. 4: Auf jeder Tagesordnung ist die Essens-Frage Orgapunkt Nr. 1

10. Meine Lieblingsblogger*innen auf Instagram

Heute gab es eine gaaaanz einfache Aufgabe bei der #MeettheBloggerDE Challenge. NICHT! Wir wurden gefragt: Wer sind eure Lieblingsblogger*innen auf Instagram? Es gibt doch so viele tolle Leute hier, denen wir aufmerksam folgen ❤️ Trotzdem haben wir eine kleine, aber feine Auswahl zusammengestellt von neuen, wie all-time-favorites Kennt ihr sie denn schon? Wenn nicht, dann schaut doch mal bei ihnen vorbei

@monmoshtari
@elif___kucuk
@chrstndnmnn
@koenigjochen
@rupikaur_
@xclusivx.diy.fanzine

11. Blog-Ziele

Feminismus im Pott ist heute mehr ein feministisches Projekt, als ein Blog. Trotzdem ist der Blog immer noch unser Herzstück, auf dem unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen können, wir Aktivist*innen und Gruppen vorstellen und uns an Themen abarbeiten, für die wir brennen.

Mit Feminismus im Pott haben wir dieses Jahr noch einiges vor: wir wollen einen Verein gründen, möchten mit unserem Rookie-Programm starten, um Interessierte besser ins Boot holen zu können, wollen euch auf Veranstaltungen treffen und auch inhaltlich noch einiges liefern. Wir freuen uns darüber, dass wir in der aktuellen Zusammensetzung schon einige Veränderungen umsetzen konnten und hoffen, dass es so produktiv weitergeht <3

12. Lieblingslektüre

Ups, da war doch was?! Gestern haben wir leider die #MeettheBloggerDE Challenge verpasst, holen sie heute aber selbstverständlich nach – also heute gibt’s gleich zwei Antworten! In der ersten geht es um unsere Lieblingslektüre Das ist wieder eine dieser Frage, auf die wir unendlich viele Antworten haben – besonders wenn wir die ganze Redaktion fragen. Da ich aber die Bilder mache () gibt es zumindest visuell eine kleine Auswahl meiner aktuellen Lieblingslektüre. Dabei sind zum Beispiel @fraugehlhaar, @mareicares und @koenigjochen

Darüberhinaus empfiehlt die Redaktion: Simone de Beauvoir „Das andere Geschlecht“ , Mithu Sanyal „Vulva“ @mithusanyal , @marthadear „Weil ein Aufschrei nicht reicht“ , @fraukorbik „Stand up! Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene“ , bell hooks „Feminism is for everybody“ .

So, und was könnt ihr uns empfehlen?

13. Das macht uns happy

Wisst ihr, was uns so richtig happy macht? (Neben Pizza und süßen Tiervideos.) Eure lieben und empowernden Worte. Ich denke, ihr kennt das alle: ihr seid down und fragt euch, warum mache ich diese Arbeit eigentlich jeden Tag? Tja, und dann kommt „Oh Wunder“ ein toller Kommentar oder so eine liebe Nachricht daher, die uns aus dem Gedankenloch herausholt und uns daran erinnert: darum tun wir das. Weil es nicht nur für uns wichtig ist, sondern auch euch Also ein ganz grooooooooßes Dankeschön an euch, die Besten ❤️

14. Unser Blog-Tipp

Heute ist nicht nur Wahlsonntag, sondern auch der letzte Tag der #meettheBloggerDe Challenge. Thema heute: Unser Blog-Tipp. Zuerst haben wir gedacht, wir sollten eine*n Blogger*in empfehlen und waren schon mitten in der Diskussion rund um tolle andere Blogprojekte, die wir euch gerne vorstellen würden (und da gibt es ganz viele!).

Doch dann kam die Erkenntnis (der ähnlich klingende Beitrag an einem der Vortage hätte es uns eigentlich schon verraten können), dass nicht andere Blogger*innen, sondern unser persönlicher, ultimativer Tipp fürs Bloggen das heutige Thema ist.
Was das wohl für ein Ratschlag sein könnte?
Menschen sind unterschiedlich (und das ist gut so!) – jede*n treibt beim Bloggen etwas anderes an und ein Universalrezept gibt es nicht (zumal auch die Ziele beim Bloggen ganz unterschiedlich sein können!). Dennoch sagt unser kleines Missverständnis der heutigen Aufgabe viel darüber aus, was wir euch aus unserer Perspektive mitgeben können: Lasst euch inspirieren, tauscht euch aus, seht das Bloggen als eine Möglichkeit der gegenseitigen Unterstützung. Die besondere Dynamik und die Möglichkeit einer Vernetzung mit vielen tollen und interessanten Menschen quer über den Globus verteilt sind Besonderheiten des Blogger*innendaseins und ihr solltet sie nutzen!
Lasst euch auf konstruktiven Austausch ein, lernt dazu, empowert euch gegenseitig und ergänzt eure eigenen Sichtweisen mit den Impulsen und Perspektiven anderer wichtiger Stimmen. Mit einem bunten, selbstreflektierten, intersektionalen, fehlerfreundlichen und unterstützenden feministischen Netzwerk können wir richtig was bewirken! Let’s do this!

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