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„Wir brauchen mehr feministische Männer!“– Ein Interview mit Stefanie Lohaus und Tobias Scholz

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Steffi Raible

Die Veranstaltungsreihe „Sowohl als Auch“ des Gleichstellungsbüros der TU Dortmund stellt regelmäßig Stimmen zu feministischen Diskursen aus Wissenschaft und Kultur vor. Zum Thema „Zwischen Karriere und Kinderkacke“ sprachen am 16.05.2017  u.a. Stefanie Lohaus (Missy Magazine) und ihr Mann Dr. Tobias Scholz, die eine gleichberechtigte Aufteilung von Erwerbsarbeit und Care Arbeit in ihrer Partner- und Elternschaft leben (50:50-Modell) und darüber ein Buch geschrieben haben. Im Anschluss an die Veranstaltung traf ich mich mit den beiden Autor*innen, um mit ihnen über gleichberechtigte Elternschaft, Männer im Feminismus und Neoliberalismus zu sprechen.

Foto: Neumann

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Theaterrezension zur Performance „GRRRRRL“

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Von Eva Busch

Henrike Iglesias kam 2012 in Hildesheim zur Welt und wohnt jetzt in Berlin. Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan und Sophia Schroth, die das Performance-Kollektiv bilden, interessieren sich für die schon immer politische Popkultur und verstehen sich als zeitgenössische Feministinnen. Statt der Geschichte feministischer Performancekunst, sind das Internet, der analoge Alltag und aktuelle feministische Theorien Ausgangspunkte ihrer Arbeit. „If anything can save us in this fraught and dazzling future, it is the rage of women and girls, of queers and freaks and sinners” zitieren sie etwa Laurie Penny in einem Ankündigungstext für GRRRRRL.

Foto: Paula Reissig

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Schön unzufrieden – Gedanken zum Film „Embrace“

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Laura Chlebos & Silvana Schmidt

Vergangenen Donnerstag lief die Dokumentation Embrace der Australierin und Gründerin des Body Image Movements Taryn Brumfitt einmalig in 150 deutschen Kinos. Das hatte ganz klar Eventcharakter: Bis auf die ersten Reihen war das Casablanca im Bermudadreieck rappelvoll. Präsentiert wurde der Film in Deutschland von der Schauspielerin Nora Tschirner, die sich zuvor mit Brumfitt in Wien getroffen hatte, um über Schönheitshandeln und Bodypositivity zu sprechen.

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Cunt*ig – Die Organisator*innen im Interview

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Miriam Tomalla & Silvana Schmidt


Am 13. Mai findet in Dortmund ein queerfeministisches Fest im Nordpol statt. Cunt*ig – hinter diesem Namen steckt ein Organisationsteam, bestehend aus Manu, Sabrina, Johanna und Cathrin. Neben den Hauptorganisator*innen, die die Arbeit ehrenamtlich machen und sich u.a. um den Veranstaltungsort, das Konzept, das Einladen der Bands und die Werbung gekümmert haben, gibt es aber noch viele andere Unterstützer*innen, die hauptsächlich am Veranstaltungstag selbst helfend zur Hand gehen werden.
Für das Projekt wurde eine Kulturförderung beantragt: Unterstützt wird Cunt*ig durch die Stadt Dortmund, Dortmund.Mach.Lauter. und das Kulturbüro.

Und was erwartet euch bei Cunt*ig?
Der erste Teil besteht aus Basic-Workshops von FLTI* für FLTI*, mit den Schwerpunkten Bass, Drums und Lyrics. Abends findet dann ein Konzert im Nordpol statt; mit dabei sind Tiger Magic, Lily Havoc, Paste und Efa Supertramp.
Wir haben uns mit einigen der Organisator*innen getroffen, und sie zu diesem wunderbaren Konzept befragt. Continue reading Cunt*ig – Die Organisator*innen im Interview

„Wir wollen weg von diesem Tanten-Image“ – Ein Interview mit Helena Hartlieb

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Von Steffi Raible 

 

Stefanie Lohaus kommt am 16.05.2017 zusammen mit ihrem Mann Tobias Scholz in den Pott um über das 50:50-Modell aus ihrem Buch „Papa kann auch stillen. Wie Paare Kind, Job & Abwasch unter einen Hut bekommen“ zu sprechen. Das Format ist aber ein etwas anderes, als mensch es vielleicht von anderen Veranstaltungen kennt. Ich habe mit Helena Hartlieb gesprochen, die diese Veranstaltung für das Gleichstellungsbüro konzipiert und somit den Besuch möglich macht.

@lilli_boheme

Die Veranstaltungsreihe „Sowohl als Auch“ ist eines von vielen Angeboten des Gleichstellungsbüros der TU Dortmund. Speziell richtet sich die Reihe an Studierende, soll letztendlich aber auch andere Angehörige der Universität und Externe ansprechen. Die Idee hinter der Veranstaltung findet sich im Titel: „Sowohl Wissenschaft als auch Kultur, sowohl Forschung als auch Praxis – das soll irgendwie diese beiden Aspekte aufzeigen, die bei ‚Sowohl als auch‘ zusammen gebracht werden.“ So präsentiert jede Veranstaltung ein Thema des feministischen Diskurses, sowohl mit der theoretischen Perspektive von TU-Wissenschaftler*innen mit dem Fokus Geschlecht, als auch mit einer Stimme aus eben diesem feministischen Diskurs. Bei der Auftaktveranstaltung im letzten Jahr waren z.B. die Poetry Slammerinnen Svenja Gräfen und Theresa Hahl zu Gast, die (unter anderem) über Feminismus schreiben. Um ein möglichst breites Publikum zu erreichen, findet die Veranstaltung als Lunch Lecture um 12 Uhr in der Bibliothek der TU Dortmund statt. Helena Hartlieb zeigt stolz die designten Brown Bags: „Wir haben auch Lunch-Päckchen mit Müsli-Riegeln, Trinkpäckchen und paar Informationen.“Continue reading „Wir wollen weg von diesem Tanten-Image“ – Ein Interview mit Helena Hartlieb

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