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DienstagsPOTTPOURRI #23 | Leseempfehlungen & Termine in NRW

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Die letzten Wochen war offline ganz schön was los, wir haben neue Verbündete getroffen und gemeinsame Pläne geschmiedet. Bis Mitte April heißt es aber wieder mehr Konzentration auf den Blog und unsere Online-Community <3 Viel Spaß mit den Lesetipps!


Unsere Leseempfehlungen:

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„Girls to the front“ – ein Interview mit Steff Hasler

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von Maresa

Foto: Michael Holtschulte

Steff Hasler sorgt in ihrer Heimatstadt Herten mit vielen kritischen, aber auch komischen Texten für Unterhaltung. Die Texte der hauptberuflichen Journalistin regen regelmäßig zum Nachdenken an. Mit ihrem Ehemann und bekennendem Feministen Kevin Runau moderiert sie die immer ausverkaufte Talkserie „Nachtlokal“ – zuletzt ausschließlich mit weiblichen Talk-Gästen.

Wieso heißt eure Workshopreihe „Stage Climbing„?

Der Name lehnt sich an das bekannte „Stage Diving“ an, was ja so viel bedeutet wie von der Bühne ins Publikum zu springen. „Stage Climbing“ ist quasi das Gegenteil, also „die Bühne erklimmen“ und für sich erobern.
Da unsere Workshopreihe mit einem Live-Auftritt abschließt, finden wir den Titel ganz passend. Er spielt auch an die Veranstaltung im Sommer 2017 an, bei der wir teils bühnenunerfahrene Autorinnen und Autoren auf die Bühne im Theater im Dreieck geholt haben.

Was wird da genau gemacht?

Wir – das sind mein Mann Kevin Runau und ich – wollen gemeinsam mit den Teilnehmerinnen daran arbeiten, Texte für die Bühne zu entwickeln. Ein Text, der performt werden soll, unterscheidet sich unserer Erfahrung nach wesentlich von Texten, die für Bücher geschrieben wurden: Ich habe als Autorin nicht viel Zeit, mein Publikum zu überzeugen. Deshalb muss der Text bestimmte Kriterien erfüllen. Er kann traurig oder verstörend sein. Oder eben lustig: Darauf wollen wir den Fokus legen. Deshalb spielt neben dem Schreiben an sich auch das Entwickeln von Pointen eine große Rolle.
Im zweiten Teil geht es dann vor allem um die Performance: Was kann ich gegen Lampenfieber tun? Wie entwickele ich Bühnenpräsenz? Und wie wird das Mikrofon zu meinem Freund?
Nach drei Terminen schon auf die Bühne? Ist das machbar? Braucht man Erfahrung?
Die meisten von uns aus dem Poetry Pub sind beim ersten Auftritt mit wesentlich weniger Vorbereitung auf die Bühne gegangen. Wir haben einen Text geschrieben und uns einfach vorne hin gestellt. Das war sicherlich nicht bei allen direkt perfekt. Und diesen Anspruch sollten die Teilnehmerinnen des Workshops jetzt auch nicht haben. Aber es war auf jeden Fall ein gutes Gefühl, das geschafft zu haben.

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Konzert gegen Sexismus – ein Interview mit der Organisatorin Zerrin

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Kommenden Samstag findet im GroundZero Jugendzentrum in Essen ein Konzert gegen Sexismus statt.
Wir haben mit Zerrin, eine der Organisatorinnen gesprochen und sie gefragt, wie sie auf die Idee zum Konzert kam und was uns dort erwarten wird. Feminismus im Pott ist nämlich auch mit einem Stand vertreten. Kommt vorbei und tanzt mit uns! <3

Liebe Zerrin, stell dich doch mal vor!

Mein Name ist Zerrin und ich bin seit fast sechs Jahren Ehrenamtlerin im Ground Zero Jugendkulturzentrum in Essen-Frohnhausen, welches zu dem Kinder- und Jugendverband „SJD- die Falken Essen“ gehört. In diesem verbandlichen Kontext habe ich zusammen mit Lotte, sie ist Ehrenamtlerin im DatLinks, dem Falkenhaus in Borbeck, den feministischen Arbeitskreis gegründet und der Internationale Frauentag ist unsere erste offizielle Aktion. Zudem findet im Ground Zero Jugendkulturzentrum jeden zweiten Freitag im Monat ab 19 Uhr ein feministisches Café statt, welches ich leite.
Ich lerne gerne neue Leute kennen und hoffe, dies auch beim Konzert zu tun. 😀

Am 10.03. findet der Konzertabend “RAGE against Patriarchy” statt. Was ist die Idee dahinter?

Das Konzert ist dem Thema “Sexismus“ bzw. “Laut sein gegen Sexismus” gewidmet. Es werden an dem Abend drei (queer)-feministische Bands auftreten. Außerdem wird Feminismus im Pott mit einem Stand vor Ort sein. Es wird auch die ein oder andere kleine spielerische Nebenaktion geben, die Sexismus thematisiert und über die die Menschen in Dialog treten können. Die Idee ist, durch politische Aufklärungsarbeit ein (jugend-)kulturelles Angebot zu schaffen. Wir wollen Menschen ansprechen, die sich für Feminismus interessieren, aber auch Neueinsteiger*innen. Wir wünschen uns, dass die Leute einen guten Abend haben, aber sich auch gleichzeitig mit Sexismus in all seinen Facetten auseinandersetzen. Das kann zum Beispiel durch die Bands und ihre Texte geschehen, durch Gespräche mit dem Team vor Ort oder durch Austausch mit den anderen Besucher*innen. Gerade junge Leute gehen gerne auf Konzerte und daher ist es ein guter Ort für Begegnung.
Ich hatte schon letztes Jahr diese Idee und da der Jugendverband, in dem ich ehrenamtlich aktiv bin, sowieso jedes Jahr etwas zum Internationalen Frauentag plant, dachte ich: Why not?
Das Konzert findet im Ground Zero Jugendkulturzentrum in Essen-Frohnhausen statt, einem von vier Häusern (in Holsterhausen, Borbeck und Kray sind die anderen drei) der SJD Die Falken in Essen. Der Eintritt ist FREI.

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Veranstaltungen mit und von Feminismus im Pott | 2018

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Ja, ok: bald ist bereits März und es liegen schon einige Veranstaltungen hinter uns. Da wir 2018 aber noch so einiges vorhaben und auch weiterhin regelmäßig Anfragen von euch bekommen, wollen wir euch hier auf dem Laufenden halten. Die Veranstaltungen werden regelmäßig aktualisiert – wir werden sie aber auch auf allen anderen Kanälen bewerben. So seid ihr immer informiert!

Ihr wollt uns einladen – für einen Vortrag, Workshop, Podiumsgespräch usw.? Dann schreibt uns doch einfach eine E-Mail an info@feminismus-im-pott.de und wir bequatschen dort alles Weitere.

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„Unterstützung sollte in Inklusion übergehen“– Ein Interview mit Laura Gehlhaar

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von Heide

Die Veranstaltungsreihe „Sowohl als auch“ des Gleichstellungsbüros der TU Dortmund stellt regelmäßig Stimmen zu feministischen Diskursen aus Wissenschaft und Kultur vor. Wir hatten das Glück bei der letzten Veranstaltung dieser Reihe Stefanie Lohaus und Dr. Tobias Scholz für ein Interview gewinnen zu können. Das Interview könnt ihr auf unserem Blog lesen. Bei der dritten Veranstaltung am 21. November 2017 ging es um die besondere Situation von Menschen mit Behinderung. Unter dem Titel „‘So hübsch und dann im Rollstuhl…‘ Ein Austausch über Geschlecht, Behinderung und Inklusion“ haben Sabrina Schramme und Laura Gehlhaar aus einer wissenschaftlichen und einer betroffenen Perspektive gesprochen und gemeinsam diskutiert. Laura Gehlhaar hat Teile aus ihrem Buch „Kann man da noch was machen? Geschichten aus dem Alltag einer Rollstuhlfahrerin“ vorgelesen. Im Anschluss an die Veranstaltung traf ich sie zum Interview und wir sprachen darüber, wie für sie Frausein, Behinderung und Feminismus zusammengehören.

© Anna Spindelndreier

Ich wünsche mir einfach mehr Sensibilisierung.


Heide: Warum brauchst du als Frau im Rollstuhl Feminismus?

Laura: Ganz eindeutig, weil ich Frau bin. *lacht* Und genauso wie Frauen ohne Behinderung, Diskriminierung aufgrund meines Geschlechts erfahre. Das ist für mich eine eindeutige Sache, dass ich natürlich auch Feministin bin und für meine Rechte als Frau sowie für meine Rechte als Behinderte kämpfe.

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