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Die unsichtbaren Dichterinnen – Weibliche Präsenz im Deutschbuch

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Von Veronika Merkel

William Shakespeare, Theodor Fontane oder Friedrich Schiller. Alle kennen wir ihre Namen, einige von uns auch ihre Gedichte und Geschichten. Im Schulunterricht sind sie aus vielen Deutschbüchern kaum wegzudenken. Ich selbst bin ein großer Freund von Lyrik, Gedichten und Geschichten dieser großartigen Schriftsteller. Nur eine Gemeinsamkeit dieser Dichter und Denker, welche wir alle so gut kennen, zeigt sich deutlich. Sie sind alle Männer. Ich habe mich mit unseren Büchern aus dem Geschichts- und Deutschunterricht etwas näher befasst und erschreckend feststellen müssen, dass Frauen, wenn sie denn überhaupt erwähnt werden, nur am Rande vorkommen. Liegt es etwa daran, dass Frauen nun mal nichts schreiben, oder damit einfach nicht so erfolgreich sind wie Männer? Mit Sicherheit nicht!

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Transweiblichkeit im Feminismus – eine schwierige Liebesgeschichte

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Von Fee_ministisch

Feminismus ist kein Haus, Feminismus ist ein Garten.

Feminismus ist nicht unveränderlich, nichts das sich abschließen lässt. Feminismus ist eine Bewegung, die sich immer wieder selbst herstellen muss. Mit jeder Generation kommen neue Gedanken, Ideen und Herausforderungen auf uns zu und es ist ein ständiges Austarieren zwischen dem Machen und Verarbeiten neuer Erfahrungen und dem Respektieren des Wissens unserer Vorgänger*innen.

Feminismus ist ein Garten. In jeder Jahreszeit, jeder Generation erfindet sich der Feminismus neu, baut auf dem alten, wächst weiter, wird stärker und fügt neues hinzu. Und immer wieder gibt es die Frage: Wer gehört dazu? Für wen ist der Garten? Für alle? Für Frauen? Für welche Frauen? Für welche anderen, diskriminierten Gruppen?Continue reading Transweiblichkeit im Feminismus – eine schwierige Liebesgeschichte

Dranbleiben – eine Rezension zur Netflix-Serie „The Keepers“

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Dranbleiben – Die Netflix-Serie ‚The Keepers‘ erzählt von Frauen, die in Fragen von Missbrauch und Mord nicht locker lassen!

von pepe

Quelle: wired.it

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Eine Bühne für alle! Ein feministischer Blick auf die Poetry Slam Szene

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Von Johanna Ziemes

Poetry Slam soll ein Wettkampf der Dichter*innen sein, in der Menschen die Gelegenheit haben kurze Texte mit dem Publikum zu teilen. Hier präsentieren Menschen dem Publikum gesprochene Kunst, die sich häufig auch auf die Verarbeitung der persönlichen Erfahrungen der Künstler*innen mit der Gesellschaft bezieht. Poetry Slam kann ein starkes Mittel sein, um Menschen einander näher zu bringen, indem Slammer*innen ihre Erfahrungen, Phantasien und Ideen in Geschichten und Lyrik verwandeln und teilen. Gerade ungewöhnliche und oft tabuisierte Themen haben hier Raum, um von einem Publikum aufgenommen zu werden. Doch leider sieht man Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund und anderen Diskriminierungserfahrungen viel seltener auf den Slam-Bühnen des Landes und der Welt als weiße cis Männer.

Wie vielleicht viele andere auch, hatte ich eine meiner ersten Slam-Erfahrungen über YouTube mit Julia Engelmann gemacht, die deutschlandweit zu den bekannten Slammerinnen gehört (zumindest in meiner Welt). Leider ist die Slamszene trotzdem von Mackern durchsetzt, die auch gerne mal alte Stereotype auf die Bühne bringen, statt sie in Frage zu stellen, bis hin zu offen vorgetragenen Gewaltphantasien über Ex-Freudinnen. An vielen Abenden stehen keine oder nur eine Frau auf der Bühne, die dann gerne mal mit Julia Engelmann verwechselt werden, als wäre diese die einzige Slammerin (Spoiler-Alarm: Ist sie nicht).

Yasmo & die Klangkantine, Foto: Hannah Gemacher

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Schön unzufrieden – Gedanken zum Film „Embrace“

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Laura Chlebos & Silvana Schmidt

Vergangenen Donnerstag lief die Dokumentation Embrace der Australierin und Gründerin des Body Image Movements Taryn Brumfitt einmalig in 150 deutschen Kinos. Das hatte ganz klar Eventcharakter: Bis auf die ersten Reihen war das Casablanca im Bermudadreieck rappelvoll. Präsentiert wurde der Film in Deutschland von der Schauspielerin Nora Tschirner, die sich zuvor mit Brumfitt in Wien getroffen hatte, um über Schönheitshandeln und Bodypositivity zu sprechen.

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