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Presseschau – Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen 2019

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von Lena und Laura

Gewalt gegen Frauen ist ein allgegenwärtiges, globales Problem. Zu dieser Feststellung bedurfte es nicht erst der Auswertung des Bundeskriminalamtes, die anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen veröffentlicht wurde. Das Ausmaß der Gewalt, die sich explizit gegen Frauen richtet, ist nichtsdestotrotz schockierend: 2018 sind 122 Frauen von ihrem Partner getötet worden, mehr als 114.000 Frauen waren von häuslicher Gewalt, Bedrohungen oder Nötigungen durch ihre Ehemänner, Partner oder Ex-Partner betroffen. Auch in anderen Ländern sieht es nicht besser aus: in Frankreich und Rom sind dieser Tage unzählige Frauen auf die Straße gegangen, um gegen die Untätigkeit der Staaten gegenüber geschlechtsspezifischer Gewalt zu demonstrieren. Im Folgenden befinden sich eine große Bandbreite von Artikeln, die sich mit diesem Thema befassen. Bedauerlicherweise sind wir bei unserer Recherche überwiegend auf Artikel gestoßen, die vor allem weiße, cis und able-bodied Positionen wiedergeben. Hier scheint, wie so oft, eine Lücke in der Berichterstattung zu bestehen. Deswegen haben wir sowohl auf ältere als auch auf internationale Beiträge zurückgegriffen, um auch auf die intersektionale Dimension von Gewalt gegen Frauen hinweisen zu können. Solltet Ihr weitere Artikel haben, die ihr zu diesem Thema beisteuern könnt, freuen wir uns über eure Zusendungen!

https://www.instagram.com/p/B5QIQf7Ih3v/

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OktoberPOTTPOURRI | Leseempfehlungen & Termine in NRW

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Liebste Feminismus im Pott Community,

wir haben wieder Veranstaltungen gefunden, die es einen Spaziergang durch Wind und Regen wert sind.
Für die gemütlicheren Stunden könnt ihr euch unsere Buch- und Artikel Empfehlungen anschauen und eure Eindrücke mit uns teilen.
Diesmal haben wir neben Musikvorschlägen auch ein paar Videos für euch.

Leider gibt es aktuell wieder politische Ereignisse, die unsere Aufmerksamkeit, Solidarität und politische Aktivität mehr denn je erforderlich machen. Das rechtsextrem motivierte Attentat in Halle/Saale, das in dieser Woche zwei Opfer gefordert und – durch das Zusammenfallen mit dem jüdischen Feiertag Jom Kippur – Ausdruck eines menschenverachtenden, faschistischen und zutiefst antisemitischen Weltbildes ist, kann für uns nur weiterhin bedeuten, uns zu sensibilisieren, mobilisieren und vor allem: zu informieren! Dieser Mediendiskurs darf nicht den Täter fokussieren und seine ideologischen Hintergründe immer und immer wieder reproduzieren. Stattdessen ist es wichtig, uns solidarisch mit den marginalisierten und gefährdeten Gruppen zu zeigen, die Betroffenenperspektive zu sehen und uns das (vielleicht noch fehlende oder lückenhafte) Wissen anzueignen, das uns eine sinnvolle Teilnahme an diesem Diskurs ermöglicht.
Das Pottpourri beinhaltet deshalb auch Hinweise und Beiträge, die sich auf das Attentat und seine Bedeutung für unsere Gesellschaft (direkt oder indirekt) beziehen. Wir wären euch dankbar, wenn ihr uns weitere wichtige Beiträge dazu zusenden würdet; wir ergänzen dann diesen Beitrag, sodass er zu einer Sammelstelle für empfehlenswerte Beiträge für euch wird!

Achtet auf euch selbst und eure Mitmenschen!
Euer Feminismus im Pott

via GIPHY

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Interview mit “lila_bunt – feministische Bildung, Praxis und Utopie”

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Es gibt nicht allzu viele queerfeministische Orte in NRW. Ein ganz Besonderer ist das Bildungshaus im beschaulichen Zülpich. Wir haben lila_bunt ein paar Fragen zu ihrer Arbeit gestellt.

von: Heide

1. Was ist lila_bunt? Stellt euch doch einmal kurz vor!
Lila_bunt – Feministische Bildung, Praxis und Utopie unser_euer queer_feministisches Bildungshaus in Zülpich.
Wir glauben von ganzem Herzen an die Notwendigkeit solcher Bildungsorte – vor allem, weil es in Zeiten voller rechtspopulistischer und antifeministischer Realitäten mehr denn je Orte der Vernetzung, Ermutigung und Mobilisierung braucht. Als uns letztes Jahr die Nachricht erreichte, dass das seit fast 40 Jahren bestehende Frauenbildungshaus Zülpich zum Verkauf steht, waren wir erst traurig und dann motiviert und inspiriert, diesen wichtigen Ort feministischer Geschichte zu erhalten und mit neuen Ideen und Konzepten zu versehen, so dass sich auch Menschen eingeladen fühlen, die vorher aus unterschiedlichen Gründen nicht erreicht werden konnten.

lila_bunt Logo von Clara Escalera
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Wie viel Social Media? – Eine soziale Frage, die nun auch die Kleinsten in unserer Gesellschaft betrifft

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von Lena und Laura

Sind die psychischen und physischen Risiken eines übermäßigen Medienkonsums von Kindern und jungen Erwachsenen ein seit vielen Jahren breit diskutiertes Thema, gerät das Thema eines (un-)verantwortungsvollen Medienumgangs von Eltern nicht selten aus dem Blick.

So stellt sich dieser Tage die Frage, was eigentlich mit den Babies und Kleinkindern ist, die gewöhnlich nicht viel mit einem Smartphone anfangen können?

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Frauen und Fiktion – feministische Kunst fernab binärer Narrationen

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Interviewer*innen: Tijen Atkaya & Lena Spickermann

Frauen und Fiktion sind eine Gruppe Menschen, die feministisch mit Mitteln des Theaters Weiblichkeiten erforschen. Beim feministischen Festival am Theater Oberhausen haben sie einen Workshop gegeben (wir waren dabei!). Wir haben sie getroffen und mehr über sie und ihre Methoden erfahren.

Tijen & Lena: Wie kam es zu der Gründung von Frauen und Fiktion und was war die Idee dahinter?
Frauen und Fiktion: Hinter unserer Gründung steht nicht ein einziger Gedanke, sondern vielmehr eine Geschichte. Den Ursprung bildete dabei eine Zusammenarbeit zwischen zweien von uns, in der wir uns mit einem Vortrag von Viriginia Woolf – A Room of one’s own – beschäftigt haben und uns in diesem Rahmen auch mit Frauenbildern, die in der Theaterliteratur zur Verfügung stehen, auseinandersetzten. Auf dieser Basis eröffnete sich uns eine große Bandbreite an Themen, die wir alle behandeln wollten. Wir haben uns daraufhin vorgenommen, diese Themenvielfalt in verschiedenen Performances abzuarbeiten.

Menschen von Frauen und Fiktion in einer sportlichen Übung Foto: Brygida Kowalska
Menschen von Frauen und Fiktion in einer sportlichen Übung
Foto: Brygida Kowalska
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