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Misogyner Terror

Misogyner Terror published on Keine Kommentare zu Misogyner Terror

von Leonie

Utøya, Christchurch, Halle und Hanau. Alle diese Städte wurden Schauplätze rechtsextremer Gewalt. Die Täter verbindet ihr Hass. Ein Hass, der nicht nur rassistisch motiviert ist, sondern explizit auch Frauen miteinschließt. Trotzdem wird fast nie von misogynem Terror gesprochen, wodurch die strukturellen Probleme, die den Nährboden für diese Gewalttaten bieten, in den Hintergrund geraten.

Sexismus wird häufig nicht als Menschenhass erkannt, da er gesellschaftlich eher akzeptiert wird. Dadurch dient er oft als Ventil für Frustration und das Austesten von gesellschaftlichen Grenzen. Bei den Attentätern finden sich zwei unterschiedliche Argumentationsstränge zur Begründung des Frauenhasses. Die erste Argumentation folgt der Ansicht, dass Feminismus schuld an sinkenden Geburtenraten ist, da die Frauen (1) für ihre sexuelle Selbstbestimmung kämpfen und somit „Überfremdung“ den Weg bereiten würden. Die zweite Argumentation folgt dem Gefühl, dass heterosexuellen Männern etwas weggenommen wird, auf das sie ein ursprüngliches Anrecht besäßen. Insbesondere durch die Ablehnung von Frauen werden Unsicherheiten und Unzulänglichkeiten hervorgehoben. Um diesem Gefühl entgegenzuwirken, werden Schuldige gesucht und als Hassprojektionen für die eigenen Probleme missbraucht. Wenn man hasst, was man begehrt, wird eine ambivalente Spannung geschaffen, die toxisch ist.

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Pottpourri Mai

Pottpourri Mai published on Keine Kommentare zu Pottpourri Mai

Liebe Feminismus im Pott Community,

unser Pottpourri-Team hat sich nun einige Zeit eine Auszeit gegönnt, um sich anschließend neu finden und entwickeln zu können. Denn in der derzeitigen Situation musste auch das Pottpourri bisschen angepasst werden.
Viele Veranstaltungen, die als face-to-face Projekte geplant waren, können in der Form zwar nicht stattfinden. Dank der Kreativität und dem Engagement vieler Veranstaltenden müssen wir jedoch nicht gänzlich auf sie verzichten!
Und das ist angesichts der super spannenden und wichtigen Themen wirklich toll.
Danke dafür an alle, die sich die Arbeit gemacht haben, ihre Veranstaltungen den Umständen anzupassen!

via GIPHY

Und nun wünschen wir euch viel Spaß beim Pottpourri!
Schreibt uns gerne, wenn euch Gedanken und Themen beschäftigen, die ihr gerne teilen würdet.

Bis bald,
euer Feminismus im Pott

Leseempfehlungen

Artikel

„Deutschland, dein anti-asiatischer Rassismus“
In diesem Beitrag thematisiert die freie Journalistin Nhi Le, auch anhand eigener Erfahrungen, anti-asiatischen Rassismus, der seit der Covid19- Pandemie noch dreister zutage tritt.

„Gewalt gegen Frauen kann mörderisch sein“
In diesem Artikel (den Beitrag kann man auch anhören) macht Sonja Eismann auf die tödlichen Folgen von Sexismus aufmerksam, die auch in Deutschland fast täglich passieren. Denn 2019 wurden 177 Frauen von ihrem (Ex-)Partner ermordet. Es gibt bereits Forderungen nach der Einführung eines eigene Straftatbestandes „Machistische Gewalt“.

„Systemversagen – Ein Virus für die Reichen“
Der Kapitalismus ist die falsche Antwort auf die Coronakrise, da er darauf ausgelegt ist, Profite über das Wohlergehen der Menschen und der Umwelt zu stellen. John Molyneux gibt Vorschläge, wie in einer sozialistischen Gesellschaft die Menschen vor den Auswirkungen einer solchen Krise geschützt werden können.
Hier kommt ihr zum Download. Der Text beginnt ab S.48.

„Care-Arbeit und gesellschaftliche Machtverhältnisse“
Teresa Bücker problematisiert in diesem Artikel einen Themenkomplex, der in den Diskussionen um die unbezahlte Care-Arbeit von Frauen* viel zu oft zu kurz kommt: Das Abgeben von Care-Arbeit durch privilegierte Frauen an rassifizierte und sozioökonomisch benachteiligte Frauen.

„Vanessa Nakate“
In diesem Interview wird die wunderbare Klimaaktivistin Vanessa Nakate zu ihren Perspektiven auf den Klimawandel, Klimaschutz und zu Klimaaktivismus gefragt. Neben ihrem persönlichen Weg zum Klimaaktivismus erzählt Vanessa Nakate von anderen afrikanischen Klimaaktivist*innen, ihrer Organisation „Rise-up-Movement“ und kritisiert die rassistischen Strukturen in der Klimabewegung, die noch viel zu wenig beachtet werden.

Bücher

Scham umarmen- Wie mit Privilegien und Diskriminierungen umgehen? von Sannik Ben Dehler

Dass den Kopf in den Sand zu stecken und in Scham zu versinken, nicht besonders sinnvoll ist, um mit den eigenen Privilegien umzugehen, erscheint einleuchtend. Doch welche Möglichkeiten und Strategien gibt es, sich mit ihnen konstruktiv zu beschäftigen und mit Scham als Gefühl umzugehen?
Sannik Ben Dehler hat sich im Buch „Scham umarmen- Wie mit Privilegien und Diskriminierungen umgehen?“ intensiv mit dem Gefühl des Schams bei der Bewusstwerdung der eigenen Privilegien, die auch Teil von diskriminierenden Strukturen sind, auseinandergesetzt.
Daraus entstand ein Buch, das auf einfühlsame und sehr anschauliche Weise Strategien vorstellt, dieses Gefühl zu erkennen und produktiv umzusetzen.
Das Buch könnt ihr auf der Seite des Verlags kaufen oder es bei einer von uns ausleihen. Schreibt uns gerne, falls ihr es euch leihen wollt.

via GIPHY

Podcasts

„Ze.tt Podcast „Was macht Macht?“ (gibts auch auf spotify und itunes)“
Es geht um Fragen nach Macht. Wer hält sie in der Hand? We sieht sie aus? Wen betrifft sie und wie?
Hier kommt ihr zur Website.

Realitäter*innen
Gizem Adiyaman und Lúcia Luciano sind als HipHop DJ-Duo Hoe_mies und für ihre inklusiven Parties bekannt. In ihrem Podcast führen sie aufklärerische Gespräche mit verschiedenen Personen über Themen wie Männlichkeit, Body Positivity oder selbstbestimmte Sexualität.
Hört unter diesem Link rein!

Musikempfehlungen

„Kein Platz für Rassismus, ich kämpfe dagegen, solange ich lebe und atme“, Azzi Memo
18 Künstler*innen haben auf die Initiative von Azzi Memo hin einen Benefiz Rap für Hanau gemacht, in dem die rassistischen Verhältnisse in Deutschland angeprangert werden und der Wut und Fassungslosigkeit über die Akzeptanz der weißen deutschen Gesellschaft gegenüber Rassismus kämpferisch Ausdruck verliehen wird..

Hört rein, spendet, macht euch weiter stark gegen Rassismus und rechtsextremistischen Mistdreck:

Nitty Scott
Als Afro-Latina Rapperin aus Brooklyn bringt Nitty Scott in ihrem einzigartigen Style die intersektionalen Einflüsse, die ihre Identität ausmachen zum Ausdruck. Ihre Musik ist eine schillernde, explosive Ode an schwarze, afrolatinx, latinx und queere communities.

In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über Nitty Scott.

Und hier ein kleiner taste ihrer Musik:

Video-, Film- und Serientips

Audre Lorde- The berlin years
Die wunderbare Audre Lorde, eine schwarze, lesbische, feministische Aktivistin und Schriftstellerin aus den USA, kam in den Jahren 1984 bis 1992 häufig nach Berlin und war unter anderem Dozentin an der Freien Universität Berlin.
Sie beeinflusste maßgeblich die Entwicklung einer selbstbewussten afro-deutschen Bewegung. Ihre Werke sind bis heute unglaublich inspirierende Quellen für feministische Bewegungen geblieben.
Dieser Film porträtiert Audre Lorde in ihrem Schaffen und Sein, der Lust macht weiter gemeinsam feministisch zu kämpfen.

Hier der Trailer:

Empowering the Block
Mit „Empowering the Block“ entstand ein Projekt, das das Empowerment von Menschen die von rassistischen Strukturen betroffen sind in den Mittelpunkt stellt.
Es wurden unter anderem Kurzfilme gedreht, die das Thema Empowerment und Rassismus behandeln.
Auf dieser Websitefindet ihr die Filme.

Insta des Monats

Feministische Kunst und Kultur in NRW

And she was like: Bäm! ist eine feministische Initiative, die Künstler*innen aus NRW eine Plattform bietet. Wenn ihr up-to-date bleiben wollt, was die feministische Kunst- und Kulturszene in NRW betrifft und lokale Künstler*innen unterstützen wollt, seid ihr hier an der richtigen Adresse. Auf der Instagram-Seite findet ihr aktuell z.B. ein Highlight mit Designer*innen, die Masken nähen.

https://www.instagram.com/p/B_9UPLfok1n/


Termine (Webinare)

#WirBildenZukunft

Fridays for Future DE hat unter dem Hashtag #wirbildenzukunft ein Webinarprogramm zusammengestellt. Fast täglich werden unterschiedliche Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen, Journalist*innen usw. interviewt. Dabei geht es um diverse Querschnittsthemen der Klimagerechtigkeitsbewegung, wie z.B. die Situation der Geflüchteten auf Lesbos, die Rojava-Revolution oder Feminismus. Auf ihrem YouTube-Kanal könnt ihr alle Webinare anschauen oder bei zukünftigen live dabei sein, um Fragen stellen zu können.

https://www.youtube.com/channel/UCZwF7J5rbyJXBZMJrE_8XCA

Freitag – 15.05
Die Autorin Gudrun Eickelberg thematisiert in dieser Lesung die Rolle weißer deutscher Frauen* im Kolonialismus.
Zu diesem wichtigen und längst überfälligem Vortrag kommt ihr hier.

Samstag – 16.05
Dieser Workshop erklärt die Prinzipien des Zustimmungsprinzips in sexuellen und intimen Zusammenhängen. Anhand verschiedener Übungen dürft ihr diese Prinzipien online ausprobieren.
hier. könnt ihr euer Wissen ausbauen.

Montag – 18.05
Ein Workshop, der sich kritisch mit Vorstellungen von Männlichkeit auseinandersetzt und Raum für Ideen über alternative Männlichkeit bietet.
hier. ist der Link dazu.

Mittwoch – 20.05
In diesem Vortrag wird eine Einführung in den Begriff des Klassismus gegeben.
hier. könnt ihr euer Wissen ausbauen.

Dienstag – 26.05
Jana Haskamp und Lisa Haring thematisieren heute Femmefeindlichkeit in queeren communities.
hier. könnt ihr euer Wissen ausbauen.

Samstag- 23.05

Gemeinsam mit Mine und Arpana überlegt ihr in diesem Workshop wie Alliances zwischen Menschen, die von unterschiedlichen Diskriminierungsformen betroffen sind zustandekommen können und worauf es dabei ankommt.
Schaut hier., denn wir alle brauchen gute uns sensible Allies!

Dieser Vortrag beschäftigt sich mit toxischer Männlichkeit und hinterfragt die ihr zugrundeligenden Konstrukte, um Möglichkeiten zu finden, mit dieser umzugehen und zu verändern.
hier
erfahrt ihr mehr.

Donnerstag- 28.05

Heute könnt ihr eure Erfahrungen, die ihr in der Zeit der Covid19-Pandemie gemacht hat in Form von Videos (egal ob kurz oder lang) an die Frauenkreise Berlin schicken.
hier
findet ihr weitere Infos.

In diesem Webinar wird das Thema Antifeminismus in seinen unterschiedlichen Ausdrucksformen analysiert.
folgt diesem Link um teilzunehmen.

Sonntag- 31.05
Küchentischgespräche haben seit jeher eine besondere Bedeutung für Frauen aus der BIPOC Community.
Über diesen Link seid ihr als BIPOC Frauen herzlich zum kitchen table talk mit Annapoorna Ellerbe und Olumide Popoola eingeladen.


In eigener Sache

Kennt ihr schon unsere Facebook-Gruppe? Wenn ihr Lust habt, euch mit uns und anderen Interessierten über feministische Themen auszutauschen, seid ihr hier genau richtig!
Ihr könnt die Gruppe für die verschiedensten Anliegen nutzen: Artikel teilen und diskutieren, Fragen stellen, Erfahrungen teilen, Menschen für gemeinsame Unternehmungen finden <3


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Hier könnt ihr uns auch folgen. Wir freuen uns wie immer über eure Einsendung 🙂

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Schule und Corona: Gedanken einer 9. Klässlerin

Schule und Corona: Gedanken einer 9. Klässlerin published on Keine Kommentare zu Schule und Corona: Gedanken einer 9. Klässlerin

von Chiara

Die Corona-Pandemie hinterlässt schon seit einiger Zeit Spuren in allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens. Zwar stehen nun einige Lockerungen in Aussicht, die Rückkehr zum geschäftigen Normalzustand ist allerdings vorerst nicht absehbar. Dies betrifft auch und insbesondere Schulen, die zur Zeit nur vereinzelt Präsenzunterricht anbieten können. Viele Schüler*innen sehen sich mit den ersatzweise eingerichteten digitalen Unterrichtsformen überfordert. Welche Konsequenzen dies für den Lebensalltag der betroffenen Schüler*innen hat und welche persönlichen Gefühle damit verbunden sind, beschreibt Chiara, eine 9. Klässlerin aus Bayern, die dem Thema einen eigenen Beitrag gewidmet hat.

Plakat fotografiert von Lena in Bochum: „Ihr könnt uns unsere Gesundheit nehmen, aber nicht unsere Stimme! Das Abitur 2020 ist #zumscheiternverurteilt #neueschule“.

Jetzt, in Zeiten der Corona-Pandemie, wird unser aller Leben auf den Kopf gestellt. Für mich, als 9. Klässlerin eines bayrischen Gymnasiums ist es schon anstrengend genug.

Wie geht es aber anderen Schüler*innen durch die Pandemie? Bringt diese Ausnahmesituation nicht noch mehr Ungerechtigkeit in das deutsche Schulsystem?

Da Deutschland schon 16 verschiedene Schulsysteme hat, wird dies durch die Pandemie noch komplizierter. Statt zusammen zu arbeiten, arbeiten die Ministerpräsident*innen meist aneinander vorbei. Dies wird deutlich bei der Wissenschaftsakademie Leopoldina und dem Robert-Koch-Institut. Während Leopoldina vorschlägt, eher jüngere Schüler*innen eher in die Schule zurückzulassen, will das RKI das genaue Gegenteil.

Man hört es von vielen Schüler*innen: Sie fühlen sich benachteiligt, vor allem die Abiturient*innen. Es ist für mich unvorstellbar, volle Konzentration für meinen Abschluss in so einer stressigen Zeit aufzubringen.

Ich persönlich fühle mich in vielen Bereichen gestresst, kann mich aber zum Glück auf gegenseitige Hilfe von Freund*innen verlassen. Kaum sind die einen Hausaufgaben fertig, geben uns die Lehrer*innen wieder neue. Alles häuft sich und oft kommt man nicht mit.

Dazu habe ich auch meine Freund*innen L., R. und A. gefragt, wie sie sich fühlen:
L. findet, dass es eine interessante Situation ist, die neue Potenziale für das Voranbringen der Digitalisierung bietet.
R. sagt, es sind sehr viele Aufgaben auf einmal, denen man nicht gewachsen ist.
Und A. urteilt positiv über unsere Schule, da diese, wie auch die Lehrer*innen, alles gut unter Kontrolle haben und es schlimmere Beispiele gibt.

Und zwar nicht wenige. Viele Schüler*innen sind durch Herkunft, Vermögen und Schulstandort noch mehr benachteiligt als es ohnehin schon der Fall ist.
Die Schul-App Mebis, die in der momentanen Situation existenziell ist, wurde gehackt und die schul.cloud ist oft, aufgrund hoher Nutzung, zu langsam.

Alles in Einem wirkt die derzeitige Lage in Hinsicht auf Covid-19 unkoordiniert. Damit müssen wir aber leider klarkommen und jetzt erst recht einander Solidarität bezeugen. Egal, ob Arbeit oder Schule. Lassen wir nicht zu, dass noch mehr Menschen einen Rückschlag erleiden, sondern lasst uns sie unterstützen.

Corona-Krise aus feministischer Sicht

Corona-Krise aus feministischer Sicht published on Keine Kommentare zu Corona-Krise aus feministischer Sicht

Es verändert sich gerade viel durch die gesellschaftlichen und politischen Anpassungen an die Corona-Epidemie. Es wird viel getan und es scheint erst mal, als wäre das ganze ein Thema für Wissenschaftler*innen. Ist es aber nicht. Es ist auch ein politisches Thema, denn es geht darum, wie wir miteinander umgehen. Im Feminismus geht es viel darum, wie wir gut miteinander umgehen wollen, welche Gesellschaften wir wollen und wie wir mit Krisen umgehen wollen und sollten. Die Lage verändert sich schnell, und damit auch die Ideen. Trotzdem wollten wir ein paar unserer Gedanken sammeln und mit euch teilen. Hier haben wir einige feministische Perspektiven auf das Leben während und nach der Corona-Epidemie gesammelt.
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Presseschau – Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen 2019

Presseschau – Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen 2019 published on Keine Kommentare zu Presseschau – Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen 2019

von Lena und Laura

Gewalt gegen Frauen ist ein allgegenwärtiges, globales Problem. Zu dieser Feststellung bedurfte es nicht erst der Auswertung des Bundeskriminalamtes, die anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen veröffentlicht wurde. Das Ausmaß der Gewalt, die sich explizit gegen Frauen richtet, ist nichtsdestotrotz schockierend: 2018 sind 122 Frauen von ihrem Partner getötet worden, mehr als 114.000 Frauen waren von häuslicher Gewalt, Bedrohungen oder Nötigungen durch ihre Ehemänner, Partner oder Ex-Partner betroffen. Auch in anderen Ländern sieht es nicht besser aus: in Frankreich und Rom sind dieser Tage unzählige Frauen auf die Straße gegangen, um gegen die Untätigkeit der Staaten gegenüber geschlechtsspezifischer Gewalt zu demonstrieren. Im Folgenden befinden sich eine große Bandbreite von Artikeln, die sich mit diesem Thema befassen. Bedauerlicherweise sind wir bei unserer Recherche überwiegend auf Artikel gestoßen, die vor allem weiße, cis und able-bodied Positionen wiedergeben. Hier scheint, wie so oft, eine Lücke in der Berichterstattung zu bestehen. Deswegen haben wir sowohl auf ältere als auch auf internationale Beiträge zurückgegriffen, um auch auf die intersektionale Dimension von Gewalt gegen Frauen hinweisen zu können. Solltet Ihr weitere Artikel haben, die ihr zu diesem Thema beisteuern könnt, freuen wir uns über eure Zusendungen!

https://www.instagram.com/p/B5QIQf7Ih3v/

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