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Pottpourri Juni

Pottpourri Juni published on Keine Kommentare zu Pottpourri Juni

Das Video vom grausamen Mord an George Floyd durch den Polizisten Derek Chauvin und seine drei Mittäter Tou Thao, J. Alexander Kueng und Thomas Lane ist um die Welt gegangen. Die Bilder dokumentieren eine Kaltblütigkeit und Abscheulichkeit, die einfach nur entsetzt. Nicht zum ersten Mal. Denn das ist nur ein Fall in einer langen Kette von Morden an Schwarzen Menschen durch Polizist*innen. Aber wie oft passiert so etwas ohne, dass es gefilmt und ins Netz gestellt wird?

Die all zu oft tödlich endende Polizeigewalt an Schwarzen Menschen wird seit Ewigkeiten von Schwarzen Bürger*innen, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen, Politiker*innen und Schriftsteller*innen angeprangert. Dennoch ändert sich nichts! Und das liegt vor allem daran, dass weiße Menschen seit genauso vielen Ewigkeiten nicht zuhören wollen. Weil sie ihre Position als diejenigen, die von Rassismus profitieren aktiv ausnutzen oder sie nicht wahrhaben und nicht verändern wollen. Wer nun denkt, dass das ausschließlich ein Problem der USA ist, hat weit gefehlt.

Auch in Deutschland gehören rassistische Praktiken der Polizei und die Aufrechterhaltung und Rechtfertigung von Rassismus durch weiße Personen zum Alltag. Das reicht von Racial Profiling, gegen das Initiativen seit Jahren kämpfen, bis hin zu Morden an Schwarzen Menschen bei polizeilichen Übergriffen und in Gefängnissen. Weiße Menschen reagieren darauf häufig mit dem Hinweis, dass dies bloß Einzelfälle wären, die Praktiken notwendig seien um die gesellschaftliche Sicherheit zu gewährleisten oder dass Polizist*innen es heutzutage schwer hätten und meist aufgrund von Stress oder aus Notwehr heraus gehandelt hätten. Die Palette an weißen Abwehrmechanismen kennt an Absurdität keine Grenzen. Auch die fehlende Aufmerksamkeit für diese Fälle in den Medien ist kein Zufall sondern ein weiterer Ausdruck rassistischer Strukturen in Deutschland.

Viele Initiativen in Deutschland arbeiten daran, diese Fälle nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und ein kollektives Gedächtnis dafür zu schaffen, welche Konsequenzen durch das Nicht-Ernst-Nehmen und die Ignoranz gegenüber Rassismus als gesellschaftlicher Struktur entstehen. Das Ausmaß rassistischer Polizeigewalt bleibt jedoch weiterhin ein großes Dunkelfeld. Als wären diese Taten nicht genug, kommen die Täter*innen fast immer ohne jegliche Konsequenzen davon.

Damit das aufhört muss Antirassismus als kontinuierliche Arbeit auf verschiedenen Ebenen anerkannt werden. Solidarität sollte nicht nur eine Reaktion auf erschreckende Vorfälle bleiben sondern in aktive Arbeit umschlagen. Da die neusten Fälle zurecht international große Wellen geschlagen haben, bringen sie das Potenzial mit sich, sich selbst und anderen Menschen die Bedeutung antirassistischen Engagements zu verinnerlichen. Das nehmen wir zum Anlass in diesem Pottpourri Quellen zusammenzutragen, die über Rassismus, Anti-Blackness und Polizeigewalt aufklären. Nehmt euch Zeit dafür, euch durch das Material zu arbeiten. Privilegien sollten nicht bewahrt, sondern kritisch hinterfragt und durchbrochen werden. Es ist ernorm wichtig, dass wir uns rassismus- und diskriminierungskritisch auseinandersetzen und uns weiterbilden.

Spenden, Unterbrechen von Alltagsrassismus und Solidarität mit Schwarzen Menschen. Dies hier ist ein Anfang.

NIEMALS VERGESSEN:
Achidi John 2001
Oury Jalloh 2005
Laye-Alama Condé 2005
Matiullah Jabarkhil 2018
Christy Schwundeck 2011
Ousman Sey 2012
Hussam Fadl 2016
Yaya Jabbi 2016
Amad Ahmad 2018
Matiullah J. 2018
Robble Warsame 2019
William Tonou-Mbobda 2019

How to be an ally guides:

Wie kann ich als weiße Person zur Bekämpfung von Rassismus beitragen?

Auf Deutsch:

„Wir müssten mal reden“ hat diese Anleitung gemeinsam mit ihrer Community erarbeitet und wird stetig ergänzt und überarbeitet. Ein guter Start zur Selbstreflexion als Ally, also als Person, die nicht selbst Teil der Community ist, aber diese aktiv unterstützt.

Wie du Schwarzen Menschen jetzt beistehen kannst wenn du weiß bist

Auf Englisch:

For our white friends desiring to be allies

10 ways to support the black lives matter movement

Artikel

„Das Privileg, nicht in Gefahr zu sein, verpflichtet zum Schutz derer, die es sind“
Ein Beitrag von Sami Omar, der zeigt, dass die derzeitig gezeigte Solidarität von weißen Menschen nicht ausreicht und antirassistisch zu handeln mehr bedeutet.

Stellt euch endlich eurem Problem, liebe weiße! Rassismus ist kein amerikanisches Problem – auch in Deutschland gehört er für viele Menschen zum Alltag. Wir empfehlen zum Thema noch einmal diesen Gastbeitrag von Alice Hasters.

#BlackLivesMatter
Eine detaillierte Beschreibung dazu, was die Black Lives Matter Bewegung erreichen will und was an der „All-lives-Matter“ Argumentation problematisch ist.

Wörterverzeichnis der Neuen deutschen Medienmacher*innen
Eine Formulierungshilfe für eine wertfreie, rassismussensible und präzise Sprache vom Verein der Neuen deutschen Medienmacher, die sich für mehr inhaltliche und personelle Vielfalt in den Medien in der Einwanderungsgesellschaft engagieren.

„Man kann der Polizei nicht trauen“
Immer wieder sterben Schwarze Menschen und Menschen of Color in Gewahrsam oder durch Polizeischüsse, sagt Biplab Basu in diesem Interview. Aufgeklärt werde das selten.

Die Rolle der Polizei (Artikel auf Englisch)
Dass die Aufgabe von Polizist*innen darin besteht, die Gesellschaft zu schützen und Kriminalität aufzudecken und zu bekämpfen ist eine Erzählung, die bereits im Kindergarten und in der Schule vermittelt wird. Alles harmlose Umschreibungen für die Aufgabe der Polizei, ihre Position als Staatsgewalt zu nutzen um den Status Quo eines Staates aufrechtzuerhalten. Wieso das problematisch ist und welche Funktion der Polizei als Institution tatsächlich zukommt, wird in diesem Artikel näher beschrieben.

Die falsche Staatsgewalt
In diesem Artikel geht es um die erste Untersuchung systematisch rechtswidrige Polizeigewalt in Deutschland. Die Bochumer Kriminologen sind überrascht, wie gravierend die Folgen für Opfer sind.

Tod durch Polizei und Gewahrsam
Eine Einleitung in den Schwerpunkt.

Interview mit Biplab Basu von KOP (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt)
Lest hier im Interview, warum die Schwarze Community in Deutschland während der Corona-Pandemie noch mehr Polizeigewalt ausgesetzt ist als sonst.

Podcast

tupodcast – Gespräche unter Schwestern
Tupoka Ogette ist Anti-Rassismustrainerin, Aktivistin und Autorin. Sie unterhält sich in diesem Podcast mit Schwarzen Frauen über Rassismus, Widerstand und Empowerment aber auch über das (Über)Leben, Lieben, Entdecken, (Er)schaffen, und vieles mehr.

Realitäter*innen: #BlackLivesMatter Special – Warum die Schwarze Community endlich gehört werden muss
Special Folge zum #BlackLivesMatter Movement und den aktuellen Protesten mit der Aktivistin Emilene Wopana Mudimu und dem Community-Organizer Jakob Yaw. Unter anderem dazu, wie man sich als nicht-Schwarze Person mit der Protestbewegung solidarisieren kann.

Alice Hasters, was sollten weiße Menschen über Rassismus wissen?
Alice Hasters gibt in einer 6,5 stündigen Podcastfolge Einblick in ihre Arbeit als Autorin, Aktivistin und Journalistin und erzählt von ihren Erfahrungen mit (Alltags)Rasismus in Deutschland.

Lakonisch Elegant: #70 Black History Month – Schwarze Geschichte und weiße Ignoranz?
Podcastfolge mit Fabienne Sand, Nadja Ofuatey-Alazar und Robin Droemer.

Oury Jalloh und die Toten des Polizeireviers Dessau
Nachdem Oury Jalloh 2005 in einer Isolationszelle verbrannt ist, während er an Armen und Beinen fixiert war, und niemand für diesen Mord zur Vernatwortung gezogen wurde, hat ein Freund von Oury Jalloh die Initiative „BREAK THE SILENCE – in Gedenken an Oury Jalloh“ gegründet. Nur durch diese Hartnäckigkeit und den öffentlichen Druck, der aufgebaut wurde, wurde das Verfahren nach der Einstellung ein zweites Mal aufgerollt. Unfassbarerweise hält die Justiz nach wie vor an der Geschichte fest, dass Oury Jalloh Selbstmord begangen haben muss, obwohl es dafür keinerlei Indizien gibt. Die Journalistin Margot Overath hat jahrelang zu diesem und ähnlichen Fällen recherchiert und den Prozess begleitet. Ausführlicher Podcast zum Fall von WDR5 Tiefblick.

Bücher und Hörbücher

Exit Racism – rassismuskritisch denken lernen von Tupoka Ogette
Ein wichtiges Buch als Einstieg zur Auseinandersetzung mit Rassismus. Die Leser*innen werden bei dieser „rassismuskritischen Reise“ auch in der emotionalen Auseinandersetzung mit dem Thema unterstützt. Auch als Hörbuch bei Spotify.

Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten von Alice Hasters
Entlang verschiedener Lebensbereiche und persönlicher Erfahrungen, angefangen in der Grundschule bis hin zum Berufs- und Liebesleben als Erwachsene, analysiert Alice Hasters mit Geduld und Klarheit Rassismus in Deutschland. Mir wurden beim Hören mehr als einmal die Augen geöffnet. Auch als Hörbuch bei Spotify.

Deutschland Schwarz Weiß von Noah Sow
Dieses Buch ist ein Klassiker für die Diskussion und Analyse von strukturellem Rassismus in Deutschland. Noah Sow deckt in einfacher Sprache deutschen Alltagsrassismus auf, bietet unterschiedliche Lösungsansätze an und geht auf rassimus- und diskriminierungskritische Sprache ein. Auch als Hörbuch bei Spotify.

Eure Heimat ist Unser Albtraum
Dieses Buch ist eine Sammlung von verschiedenen Denker*innen, die in Deutschland Rassismus und Antisemitismus erfahren. Sie geben „Einblick in ihren Alltag und halten Deutschland den Spiegel vor: einem Land, das sich als vorbildliche Demokratie begreift und gleichzeitig einen Teil seiner Mitglieder als „anders“ markiert, kaum schützt oder wertschätzt.“ Herausgegeben von Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah.

Plantation Memories von Grada Kilomba (Englisch)
Dieses Buch ist eine Zusammenstellung „kurzer psychoanalytischer Geschichten“, die verschiedene Fragen zum Thema Alltagsrassismus nachgehen und „die Normalität des alltäglichen Rassismus dekonstruiert und die Gewalt aufzeigt, die ›Othering‹ mit sich bringt“.

Schwarzer Feminismus von Natasha A. Kelly
Natasha A. Kelly zeichnet in diesem Buch anhand einer Aufsatzsammlung von verschiedenen Schwarzen Frauen die feministischen Diskurse, die sie durch ihren Aktivismus maßgeblich beeinflussten, nach. Das Buch macht deutlich, welche Arbeit und welche Kämpfe mit intersektionalem Feminismus verknüpft sind und zeigt auf, wie wichtig es ist sich mit der Geschichte von Begriffen auseinanderzusetzen.

When They Call You a Terrorist: A Black Lives Matter Memoir von Patrisse Kahn-Cullors
Diese Biografie der Black Lives Matter Mitbegründerin, die man auf Spotify (Englisch) hören kann, verdeutlicht eindrücklich anhand von persönlichen (Lebens-)Geschichten die Systematik hinter staatlicher Polizeigewalt. Berührend zeigt sie aber auch auf, wie eine Welt ohne Polizei und Gefängnisse aussehen kann und wie wir diese Ansätze im Kleinen leben können.

The Hate U Give von Angie Thomas (Deutscher Jugendliteraturpreis 2018)
In diesem Jugendroman wird die 16-Jährige Protagonistin Starr zu Beginn des Buches Zeugin davon, wie ihr bester Freund Khalil bei einer rassistischen Polizeikotrolle erschossen wird. Es ist ein jugendgerechter Zugang zum Thema, der zeigt, dass trotz der Schwere der Thamtik kein Blatt vor den Mund genommen werden muss.

Filme / Dokus / Videos

I Am Not Your Negro (Netflix)
Der Dokumentarfilm befasst sich mit der US Bürger*innenrechtsbewegung der 1950er und 60er bis hin zur gegenwärtigen Black-Lives-Matter-Bewegung. Baldwin zeigt die Ermordung der afroamerikanischen Bürgerrechtler – Malcolm X, Martin Luther King und Medgar Evers – auf und befasst sich mit der Identität von afroamerikanischen Menschen.

When They See Us (Netflix)
When They See Us ist eine auf wahren Ereignissen basierende Miniserie der Regisseurin Ava DuVernay, die den Fall „Central Park Five“ aus dem Jahr 1989 thematisiert. Es handelt sich um die Festnahme fünf unschuldiger, jugendlicher Tatverdächtiger im Zusammenhang mit einer Vergewaltigung im New Yorker Central Park und ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft nach ihrer Haftentlassung im Erwachsenenalter.

Menschen und Menschen – Lahya Aukongo
Dieser künstlerische Beitrag zeigt eindrücklich, welches kollektive Trauma globaler Rassismus auslöst.

Natasha Kelly über White Fragility
Vielleicht habt ihr den Begriff White Fragility oder weiße Zerbrechlichkeit schon einmal gehört. Es ist unglaublich wichtig diesen Abwehrmechanismus zu verstehen, um als weiße Person am eigenen Rassismus arbeiten zu können. Hier geht’s zum Video.

13th – Dokumentation (englisch)
Jeder dritte Schwarze Mann in den USA wird einmal in seinem Leben ins Gefängnis kommen. Diese Dokumentation von Ava DuVernay (auf Netflix und YouTube) untersucht ausführlich, wie es zu der heutigen Situation in den USA kam.

Sitzplatzreservierung mit Hadnet Tesfai und Aminata Belli (IGTV)
Nachdem kaum Schwarze Gäste zur Diskussionsrunden in deutsche Fernsehsendungen eingeladen wurden, um über Rassismus, Polizeigewalt und den Tod von Geroge Floyd zu sprechen, haben sich Hadnet Tesfai und Aminata Belli dazu entschlossen ihre eigene Gesprächsrunde zu starten. Auf ihren Instagramkanälen (@hihadent und @aminatabelli) gibt es jeden Abend ab 21:00 Gespräche mit Schwarzen Gästen. Die Gespräche werden auf IGTV gespeichert.

Get Out ist ein US-amerikanischer satirischer Mystery-Horror-Thriller von Jordan Peele aus dem Jahr 2017, der Alltagsrassismus in den USA thematisiert. Es geht um den Besuch eines jungen Schwarzen (Daniel Kaluuya) bei seinen weißen Schwiegereltern, der dort auf ein grauenvolles Geheimnis stößt.

Dear White People ist eine US-amerikanische Fernsehserie, die die Erfahrung mit Alltagsrassismus verschiedener Studierende auf dem Campus des fiktiven Ivy League Colleges thematisiert. Die afroamerikanische Studentin Sam White moderiert eine Radiosendung, in der sie weiße Studierende anspricht und über deren Rassismus aufklärt.

Musik

Billie Holiday – Strange Fruit (1939)
Billie Holidays Darbietung von „Strange Fruit“ beruht auf einem Gedicht des jüdischen Kommunisten Abel Meeropol. Sie bestand darauf, das Lied am Ende eines jeden Auftritts vorzutragen, auch wenn es ihr zuwider war und manche aus dem Publikum den Saal verließen.

Nina Simone – To be Young, Gifted And Black (1970)
Das Stück ist Simones früh verstorbener Freundin Lorraine Hansberry gewidmet, durch welche die Musikerin, neben den Gewaltverbrechen an Schwarze, politisiert wurde. Das Stück soll Simone zufolge alle Schwarzen Kinder auf der Welt mit Stolz über ihr Schwarzsein erfüllen.

Joi – Freedom (1994)/Various Arists (1995)
Joi ist die Songwritterin hinter dem Stück, was später für den Film „Panther“ mit 60 schwarzen US- Rapperinnen neu aufgenommen wurde (u.a. Aaliyah, TLC, Queen Latifah). Letztere Version ist ein Tribut an die weiblichen Widerstandskämpferinnen in der US-amerikanischen schwarzen Bürgerrechtsbewegung: Harriet Tubman, Sojourner Truth, Rosa Parks, Coretta Scott King, Shirley Chisholm und Angela Davis.

Lauryn Hill – Black Rage (2014)
Lauryn Hill veröffentlichte dieses vorher nur skizzierte Stück als Reaktion auf die Ermordung von Michael Brown und die Geschehnisse in Ferguson. Hill hat ihre Musik schon seit Beginn mit antirassistischen und sozialen Themen verbunden und gehört zu den einflussreichsten Rapperinnen.

Janelle Monae f. Wondaland Records – Hell You Talmbout (2015)
Dieser eindringliche Gospel von Janelle Monae und ihrem „Wondaland artist collective“ ist eine (unvollständige) Aufzählung unterschiedlicher Schwarzer Menschen, die an Strafverfolgung oder rassistischer Gewalt gestorben sind.

Instagram

Auch auf Instagram findet ihr kostenlose antirassistische Bildungsarbeit. Empfehlen können wir euch unter Anderem diese Accounts:

Instagram-Projekt der Bundeszentrale für Politische Bildung

„erklär mir mal…“ erklärt dir das aus (post-)migrantischer und queerer Perspektive“

Was ihr nicht seht

Aminata Touré

Tupoka Ogette

Wir müssten mal reden

Alice Hasters

Fabienne Sand

Emilene Wopana Mmudimu

Initiativen / Spenden / Unterstützen

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V. vertritt die Interessen Schwarzer Menschen in Deutschland, setzt sich für Gerechtigkeit in der Migrationsgesellschaft und eine anti-rassistische Haltung in allen gesellschaftlichen Bereichen an.

Das Ziel der Amadeu Antonio Stiftung ist die Stärkung einer demokratischen Zivilgesellschaft, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus positioniert. Sie unterstützt Initiativen und Projekte, die sich kontinuierlich für eine demokratische Kultur engagieren und für den Schutz von Minderheiten eintreten.

Minnesota Freedom Fund

Each One Teach One ist ein Community-basiertes Bildungs- und Empowerment-Projekt in Berlin sowie Ort des Lernens und der Begegnung. Der Verein setzt sich gemeinsam mit anderen Organisationen für die Interessen Schwarzer, Afrikanischer und Afrodiasporischer Menschen in Deutschland und Europa ein.

KOP (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt) ist eine aktivistische Initiative mit dem Ziel institutionellen Rassismus zu beenden. Sie unterstützen Betroffene von Polizeigewalt, vermitteln sie zu Beratungsstellen. In dem sie rassistische polizeiliche Übergriffe dokumentieren, Gerichtsprozesse beobachten und Aufklärungskampagnen machen bauen sie öffentlichen Druck auf. Auf ihrer Internetseite findet ihr hilfreiche Tipps, wie man sich bei einer rassistischen Polizeikontrolle verhalten soll, als betroffene Person oder Zeug*in.

Das Bündnis „Death in Custody“ setzt sich aus verschiedenen antirassistischen, antikolonialen Gruppen und Einzelpersonen zusammen, recherchiert und veröffentlicht Informationen, um sichtbar zu machen, wie häufig und kontinuierlich in Gewahrsam gestorben wird.

„BREAK THE SILENCE“, eine Initiative, die in Gedenken an Oury Jalloh gegründet wurde widmet sich der Bekanntmachung und Aufklärung seines vor 13 Jahren vorgefallenen Todes in dem Polizeirevier Dessau.

Misogyner Terror

Misogyner Terror published on Keine Kommentare zu Misogyner Terror

von Leonie

Utøya, Christchurch, Halle und Hanau. Alle diese Städte wurden Schauplätze rechtsextremer Gewalt. Die Täter verbindet ihr Hass. Ein Hass, der nicht nur rassistisch motiviert ist, sondern explizit auch Frauen miteinschließt. Trotzdem wird fast nie von misogynem Terror gesprochen, wodurch die strukturellen Probleme, die den Nährboden für diese Gewalttaten bieten, in den Hintergrund geraten.

Sexismus wird häufig nicht als Menschenhass erkannt, da er gesellschaftlich eher akzeptiert wird. Dadurch dient er oft als Ventil für Frustration und das Austesten von gesellschaftlichen Grenzen. Bei den Attentätern finden sich zwei unterschiedliche Argumentationsstränge zur Begründung des Frauenhasses. Die erste Argumentation folgt der Ansicht, dass Feminismus schuld an sinkenden Geburtenraten ist, da die Frauen (1) für ihre sexuelle Selbstbestimmung kämpfen und somit „Überfremdung“ den Weg bereiten würden. Die zweite Argumentation folgt dem Gefühl, dass heterosexuellen Männern etwas weggenommen wird, auf das sie ein ursprüngliches Anrecht besäßen. Insbesondere durch die Ablehnung von Frauen werden Unsicherheiten und Unzulänglichkeiten hervorgehoben. Um diesem Gefühl entgegenzuwirken, werden Schuldige gesucht und als Hassprojektionen für die eigenen Probleme missbraucht. Wenn man hasst, was man begehrt, wird eine ambivalente Spannung geschaffen, die toxisch ist.

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Pottpourri Mai

Pottpourri Mai published on Keine Kommentare zu Pottpourri Mai

Liebe Feminismus im Pott Community,

unser Pottpourri-Team hat sich nun einige Zeit eine Auszeit gegönnt, um sich anschließend neu finden und entwickeln zu können. Denn in der derzeitigen Situation musste auch das Pottpourri bisschen angepasst werden.
Viele Veranstaltungen, die als face-to-face Projekte geplant waren, können in der Form zwar nicht stattfinden. Dank der Kreativität und dem Engagement vieler Veranstaltenden müssen wir jedoch nicht gänzlich auf sie verzichten!
Und das ist angesichts der super spannenden und wichtigen Themen wirklich toll.
Danke dafür an alle, die sich die Arbeit gemacht haben, ihre Veranstaltungen den Umständen anzupassen!

via GIPHY

Und nun wünschen wir euch viel Spaß beim Pottpourri!
Schreibt uns gerne, wenn euch Gedanken und Themen beschäftigen, die ihr gerne teilen würdet.

Bis bald,
euer Feminismus im Pott

Leseempfehlungen

Artikel

„Deutschland, dein anti-asiatischer Rassismus“
In diesem Beitrag thematisiert die freie Journalistin Nhi Le, auch anhand eigener Erfahrungen, anti-asiatischen Rassismus, der seit der Covid19- Pandemie noch dreister zutage tritt.

„Gewalt gegen Frauen kann mörderisch sein“
In diesem Artikel (den Beitrag kann man auch anhören) macht Sonja Eismann auf die tödlichen Folgen von Sexismus aufmerksam, die auch in Deutschland fast täglich passieren. Denn 2019 wurden 177 Frauen von ihrem (Ex-)Partner ermordet. Es gibt bereits Forderungen nach der Einführung eines eigene Straftatbestandes „Machistische Gewalt“.

„Systemversagen – Ein Virus für die Reichen“
Der Kapitalismus ist die falsche Antwort auf die Coronakrise, da er darauf ausgelegt ist, Profite über das Wohlergehen der Menschen und der Umwelt zu stellen. John Molyneux gibt Vorschläge, wie in einer sozialistischen Gesellschaft die Menschen vor den Auswirkungen einer solchen Krise geschützt werden können.
Hier kommt ihr zum Download. Der Text beginnt ab S.48.

„Care-Arbeit und gesellschaftliche Machtverhältnisse“
Teresa Bücker problematisiert in diesem Artikel einen Themenkomplex, der in den Diskussionen um die unbezahlte Care-Arbeit von Frauen* viel zu oft zu kurz kommt: Das Abgeben von Care-Arbeit durch privilegierte Frauen an rassifizierte und sozioökonomisch benachteiligte Frauen.

„Vanessa Nakate“
In diesem Interview wird die wunderbare Klimaaktivistin Vanessa Nakate zu ihren Perspektiven auf den Klimawandel, Klimaschutz und zu Klimaaktivismus gefragt. Neben ihrem persönlichen Weg zum Klimaaktivismus erzählt Vanessa Nakate von anderen afrikanischen Klimaaktivist*innen, ihrer Organisation „Rise-up-Movement“ und kritisiert die rassistischen Strukturen in der Klimabewegung, die noch viel zu wenig beachtet werden.

Bücher

Scham umarmen- Wie mit Privilegien und Diskriminierungen umgehen? von Sannik Ben Dehler

Dass den Kopf in den Sand zu stecken und in Scham zu versinken, nicht besonders sinnvoll ist, um mit den eigenen Privilegien umzugehen, erscheint einleuchtend. Doch welche Möglichkeiten und Strategien gibt es, sich mit ihnen konstruktiv zu beschäftigen und mit Scham als Gefühl umzugehen?
Sannik Ben Dehler hat sich im Buch „Scham umarmen- Wie mit Privilegien und Diskriminierungen umgehen?“ intensiv mit dem Gefühl des Schams bei der Bewusstwerdung der eigenen Privilegien, die auch Teil von diskriminierenden Strukturen sind, auseinandergesetzt.
Daraus entstand ein Buch, das auf einfühlsame und sehr anschauliche Weise Strategien vorstellt, dieses Gefühl zu erkennen und produktiv umzusetzen.
Das Buch könnt ihr auf der Seite des Verlags kaufen oder es bei einer von uns ausleihen. Schreibt uns gerne, falls ihr es euch leihen wollt.

via GIPHY

Podcasts

„Ze.tt Podcast „Was macht Macht?“ (gibts auch auf spotify und itunes)“
Es geht um Fragen nach Macht. Wer hält sie in der Hand? We sieht sie aus? Wen betrifft sie und wie?
Hier kommt ihr zur Website.

Realitäter*innen
Gizem Adiyaman und Lúcia Luciano sind als HipHop DJ-Duo Hoe_mies und für ihre inklusiven Parties bekannt. In ihrem Podcast führen sie aufklärerische Gespräche mit verschiedenen Personen über Themen wie Männlichkeit, Body Positivity oder selbstbestimmte Sexualität.
Hört unter diesem Link rein!

Musikempfehlungen

„Kein Platz für Rassismus, ich kämpfe dagegen, solange ich lebe und atme“, Azzi Memo
18 Künstler*innen haben auf die Initiative von Azzi Memo hin einen Benefiz Rap für Hanau gemacht, in dem die rassistischen Verhältnisse in Deutschland angeprangert werden und der Wut und Fassungslosigkeit über die Akzeptanz der weißen deutschen Gesellschaft gegenüber Rassismus kämpferisch Ausdruck verliehen wird..

Hört rein, spendet, macht euch weiter stark gegen Rassismus und rechtsextremistischen Mistdreck:

Nitty Scott
Als Afro-Latina Rapperin aus Brooklyn bringt Nitty Scott in ihrem einzigartigen Style die intersektionalen Einflüsse, die ihre Identität ausmachen zum Ausdruck. Ihre Musik ist eine schillernde, explosive Ode an schwarze, afrolatinx, latinx und queere communities.

In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über Nitty Scott.

Und hier ein kleiner taste ihrer Musik:

Video-, Film- und Serientips

Audre Lorde- The berlin years
Die wunderbare Audre Lorde, eine schwarze, lesbische, feministische Aktivistin und Schriftstellerin aus den USA, kam in den Jahren 1984 bis 1992 häufig nach Berlin und war unter anderem Dozentin an der Freien Universität Berlin.
Sie beeinflusste maßgeblich die Entwicklung einer selbstbewussten afro-deutschen Bewegung. Ihre Werke sind bis heute unglaublich inspirierende Quellen für feministische Bewegungen geblieben.
Dieser Film porträtiert Audre Lorde in ihrem Schaffen und Sein, der Lust macht weiter gemeinsam feministisch zu kämpfen.

Hier der Trailer:

Empowering the Block
Mit „Empowering the Block“ entstand ein Projekt, das das Empowerment von Menschen die von rassistischen Strukturen betroffen sind in den Mittelpunkt stellt.
Es wurden unter anderem Kurzfilme gedreht, die das Thema Empowerment und Rassismus behandeln.
Auf dieser Websitefindet ihr die Filme.

Insta des Monats

Feministische Kunst und Kultur in NRW

And she was like: Bäm! ist eine feministische Initiative, die Künstler*innen aus NRW eine Plattform bietet. Wenn ihr up-to-date bleiben wollt, was die feministische Kunst- und Kulturszene in NRW betrifft und lokale Künstler*innen unterstützen wollt, seid ihr hier an der richtigen Adresse. Auf der Instagram-Seite findet ihr aktuell z.B. ein Highlight mit Designer*innen, die Masken nähen.

https://www.instagram.com/p/B_9UPLfok1n/


Termine (Webinare)

#WirBildenZukunft

Fridays for Future DE hat unter dem Hashtag #wirbildenzukunft ein Webinarprogramm zusammengestellt. Fast täglich werden unterschiedliche Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen, Journalist*innen usw. interviewt. Dabei geht es um diverse Querschnittsthemen der Klimagerechtigkeitsbewegung, wie z.B. die Situation der Geflüchteten auf Lesbos, die Rojava-Revolution oder Feminismus. Auf ihrem YouTube-Kanal könnt ihr alle Webinare anschauen oder bei zukünftigen live dabei sein, um Fragen stellen zu können.

https://www.youtube.com/channel/UCZwF7J5rbyJXBZMJrE_8XCA

Freitag – 15.05
Die Autorin Gudrun Eickelberg thematisiert in dieser Lesung die Rolle weißer deutscher Frauen* im Kolonialismus.
Zu diesem wichtigen und längst überfälligem Vortrag kommt ihr hier.

Samstag – 16.05
Dieser Workshop erklärt die Prinzipien des Zustimmungsprinzips in sexuellen und intimen Zusammenhängen. Anhand verschiedener Übungen dürft ihr diese Prinzipien online ausprobieren.
hier. könnt ihr euer Wissen ausbauen.

Montag – 18.05
Ein Workshop, der sich kritisch mit Vorstellungen von Männlichkeit auseinandersetzt und Raum für Ideen über alternative Männlichkeit bietet.
hier. ist der Link dazu.

Mittwoch – 20.05
In diesem Vortrag wird eine Einführung in den Begriff des Klassismus gegeben.
hier. könnt ihr euer Wissen ausbauen.

Dienstag – 26.05
Jana Haskamp und Lisa Haring thematisieren heute Femmefeindlichkeit in queeren communities.
hier. könnt ihr euer Wissen ausbauen.

Samstag- 23.05

Gemeinsam mit Mine und Arpana überlegt ihr in diesem Workshop wie Alliances zwischen Menschen, die von unterschiedlichen Diskriminierungsformen betroffen sind zustandekommen können und worauf es dabei ankommt.
Schaut hier., denn wir alle brauchen gute uns sensible Allies!

Dieser Vortrag beschäftigt sich mit toxischer Männlichkeit und hinterfragt die ihr zugrundeligenden Konstrukte, um Möglichkeiten zu finden, mit dieser umzugehen und zu verändern.
hier
erfahrt ihr mehr.

Donnerstag- 28.05

Heute könnt ihr eure Erfahrungen, die ihr in der Zeit der Covid19-Pandemie gemacht hat in Form von Videos (egal ob kurz oder lang) an die Frauenkreise Berlin schicken.
hier
findet ihr weitere Infos.

In diesem Webinar wird das Thema Antifeminismus in seinen unterschiedlichen Ausdrucksformen analysiert.
folgt diesem Link um teilzunehmen.

Sonntag- 31.05
Küchentischgespräche haben seit jeher eine besondere Bedeutung für Frauen aus der BIPOC Community.
Über diesen Link seid ihr als BIPOC Frauen herzlich zum kitchen table talk mit Annapoorna Ellerbe und Olumide Popoola eingeladen.


In eigener Sache

Kennt ihr schon unsere Facebook-Gruppe? Wenn ihr Lust habt, euch mit uns und anderen Interessierten über feministische Themen auszutauschen, seid ihr hier genau richtig!
Ihr könnt die Gruppe für die verschiedensten Anliegen nutzen: Artikel teilen und diskutieren, Fragen stellen, Erfahrungen teilen, Menschen für gemeinsame Unternehmungen finden <3


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Schule und Corona: Gedanken einer 9. Klässlerin

Schule und Corona: Gedanken einer 9. Klässlerin published on Keine Kommentare zu Schule und Corona: Gedanken einer 9. Klässlerin

von Chiara

Die Corona-Pandemie hinterlässt schon seit einiger Zeit Spuren in allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens. Zwar stehen nun einige Lockerungen in Aussicht, die Rückkehr zum geschäftigen Normalzustand ist allerdings vorerst nicht absehbar. Dies betrifft auch und insbesondere Schulen, die zur Zeit nur vereinzelt Präsenzunterricht anbieten können. Viele Schüler*innen sehen sich mit den ersatzweise eingerichteten digitalen Unterrichtsformen überfordert. Welche Konsequenzen dies für den Lebensalltag der betroffenen Schüler*innen hat und welche persönlichen Gefühle damit verbunden sind, beschreibt Chiara, eine 9. Klässlerin aus Bayern, die dem Thema einen eigenen Beitrag gewidmet hat.

Plakat fotografiert von Lena in Bochum: „Ihr könnt uns unsere Gesundheit nehmen, aber nicht unsere Stimme! Das Abitur 2020 ist #zumscheiternverurteilt #neueschule“.

Jetzt, in Zeiten der Corona-Pandemie, wird unser aller Leben auf den Kopf gestellt. Für mich, als 9. Klässlerin eines bayrischen Gymnasiums ist es schon anstrengend genug.

Wie geht es aber anderen Schüler*innen durch die Pandemie? Bringt diese Ausnahmesituation nicht noch mehr Ungerechtigkeit in das deutsche Schulsystem?

Da Deutschland schon 16 verschiedene Schulsysteme hat, wird dies durch die Pandemie noch komplizierter. Statt zusammen zu arbeiten, arbeiten die Ministerpräsident*innen meist aneinander vorbei. Dies wird deutlich bei der Wissenschaftsakademie Leopoldina und dem Robert-Koch-Institut. Während Leopoldina vorschlägt, eher jüngere Schüler*innen eher in die Schule zurückzulassen, will das RKI das genaue Gegenteil.

Man hört es von vielen Schüler*innen: Sie fühlen sich benachteiligt, vor allem die Abiturient*innen. Es ist für mich unvorstellbar, volle Konzentration für meinen Abschluss in so einer stressigen Zeit aufzubringen.

Ich persönlich fühle mich in vielen Bereichen gestresst, kann mich aber zum Glück auf gegenseitige Hilfe von Freund*innen verlassen. Kaum sind die einen Hausaufgaben fertig, geben uns die Lehrer*innen wieder neue. Alles häuft sich und oft kommt man nicht mit.

Dazu habe ich auch meine Freund*innen L., R. und A. gefragt, wie sie sich fühlen:
L. findet, dass es eine interessante Situation ist, die neue Potenziale für das Voranbringen der Digitalisierung bietet.
R. sagt, es sind sehr viele Aufgaben auf einmal, denen man nicht gewachsen ist.
Und A. urteilt positiv über unsere Schule, da diese, wie auch die Lehrer*innen, alles gut unter Kontrolle haben und es schlimmere Beispiele gibt.

Und zwar nicht wenige. Viele Schüler*innen sind durch Herkunft, Vermögen und Schulstandort noch mehr benachteiligt als es ohnehin schon der Fall ist.
Die Schul-App Mebis, die in der momentanen Situation existenziell ist, wurde gehackt und die schul.cloud ist oft, aufgrund hoher Nutzung, zu langsam.

Alles in Einem wirkt die derzeitige Lage in Hinsicht auf Covid-19 unkoordiniert. Damit müssen wir aber leider klarkommen und jetzt erst recht einander Solidarität bezeugen. Egal, ob Arbeit oder Schule. Lassen wir nicht zu, dass noch mehr Menschen einen Rückschlag erleiden, sondern lasst uns sie unterstützen.

Corona-Krise aus feministischer Sicht

Corona-Krise aus feministischer Sicht published on Keine Kommentare zu Corona-Krise aus feministischer Sicht

Es verändert sich gerade viel durch die gesellschaftlichen und politischen Anpassungen an die Corona-Epidemie. Es wird viel getan und es scheint erst mal, als wäre das ganze ein Thema für Wissenschaftler*innen. Ist es aber nicht. Es ist auch ein politisches Thema, denn es geht darum, wie wir miteinander umgehen. Im Feminismus geht es viel darum, wie wir gut miteinander umgehen wollen, welche Gesellschaften wir wollen und wie wir mit Krisen umgehen wollen und sollten. Die Lage verändert sich schnell, und damit auch die Ideen. Trotzdem wollten wir ein paar unserer Gedanken sammeln und mit euch teilen. Hier haben wir einige feministische Perspektiven auf das Leben während und nach der Corona-Epidemie gesammelt.
Continue reading Corona-Krise aus feministischer Sicht

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