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Buchrezension: Beißreflexe (Hg.: Patsy l’Amour laLove)

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von Martin J. Hoffmann

Freitag, 23.06. Im Kölner „Anyway“ stellt Patsy l’Amour laLove (im Folgenden Patsy) ihren Sammelband Beißreflexe: Kritik an queerem Aktivismus, autoritären Sehnsüchten, Sprechverboten vor. Der Andrang ist groß und wer zu spät da ist, muss von draußen zuhören. Das große Interesse hat seinen Grund: Patsy und ihre Mitautor*innen erheben schwere Vorwürfe an den Queerfeminismus – dass er autoritär und destruktiv auftrete, dass manche Gruppen Psychoterror ausübten, dass er den Blick von realer Unterdrückung abwende und letztlich anti-emanzipativ agiere.

Patsy l’Amour laLove

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Ein Bundesdeutsches Remake von ‚das Leben der Anderen‘ oder verdächtig queer

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Die Dokumentation “Im Inneren Kreis”von Hannes Obens und Claudia Morar

von pepe

Alle waren gekommen, die Altlinken, die Pirat*innen, Antifa und Anarchist*innen, um das sweetSixteen in Dortmund auch noch bis auf die dazugestellten Stühle zu füllen. Sie kamen ins Kino, um etwas über die möglicherweise eigene Infiltration zu erfahren. Ein Dokumentarfilm sollte aufzeigen, wie verdeckte Ermittler*innen in der linken Szene arbeiten.

Das erste Fallbeispiel zeigt die, dieser Tage oft zu sehenden Aktivist*innen der Roten Flora in Hamburg, die aufgrund ihres hartnäckigen linksradikalen Engagements – von vielseitigem Kulturprogramm begleitet – von unterschiedlichen staatlichen Organen (LKA, BKA etc.) observiert werden. Dazu wurden seit den 90ern immer wieder verdeckte Ermittler*innen eingeschleust, die teilweise viele Jahre in der Szene lebten.

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Pottse Special zur Eheöffnung!

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Gestern stimmte eine Mehrheit im Bundestag für die #ehefüralle – das heißt für die Öffnung der Institution Ehe für gleichgeschlechtliche Paare! Deutschland ist damit spät dran, aber besser als nie 😉 In der Gesellschaft, wie in der Redaktion wird darüber diskutiert, ob die Ehe als Institution überholt ist und ob nicht Alternativen für die vielfältigen Beziehungs- und Familienmodelle gefunden werden müssen.

Trotzdem ist diese Entscheidung ein Sieg der Gleichberechtigung nach jahrelangem Kampf derjenigen, die gesetzlich diskriminiert wurden. Wir freuen uns mit all denjenigen, die sich in dieser Gesellschaft ein Stück angenommener fühlen <3

Dazu passend gibt es heute ein Comic Special von Pottse.

 

Viel Spaß!

Theaterrezension zur Performance „GRRRRRL“

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Von Eva Busch

Henrike Iglesias kam 2012 in Hildesheim zur Welt und wohnt jetzt in Berlin. Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan und Sophia Schroth, die das Performance-Kollektiv bilden, interessieren sich für die schon immer politische Popkultur und verstehen sich als zeitgenössische Feministinnen. Statt der Geschichte feministischer Performancekunst, sind das Internet, der analoge Alltag und aktuelle feministische Theorien Ausgangspunkte ihrer Arbeit. „If anything can save us in this fraught and dazzling future, it is the rage of women and girls, of queers and freaks and sinners” zitieren sie etwa Laurie Penny in einem Ankündigungstext für GRRRRRL.

Foto: Paula Reissig

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Die unsichtbaren Dichterinnen – Weibliche Präsenz im Deutschbuch

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Von Veronika Merkel

William Shakespeare, Theodor Fontane oder Friedrich Schiller. Alle kennen wir ihre Namen, einige von uns auch ihre Gedichte und Geschichten. Im Schulunterricht sind sie aus vielen Deutschbüchern kaum wegzudenken. Ich selbst bin ein großer Freund von Lyrik, Gedichten und Geschichten dieser großartigen Schriftsteller. Nur eine Gemeinsamkeit dieser Dichter und Denker, welche wir alle so gut kennen, zeigt sich deutlich. Sie sind alle Männer. Ich habe mich mit unseren Büchern aus dem Geschichts- und Deutschunterricht etwas näher befasst und erschreckend feststellen müssen, dass Frauen, wenn sie denn überhaupt erwähnt werden, nur am Rande vorkommen. Liegt es etwa daran, dass Frauen nun mal nichts schreiben, oder damit einfach nicht so erfolgreich sind wie Männer? Mit Sicherheit nicht!

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