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Eine Bühne für alle! Ein feministischer Blick auf die Poetry Slam Szene

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Von Johanna Ziemes

Poetry Slam soll ein Wettkampf der Dichter*innen sein, in der Menschen die Gelegenheit haben kurze Texte mit dem Publikum zu teilen. Hier präsentieren Menschen dem Publikum gesprochene Kunst, die sich häufig auch auf die Verarbeitung der persönlichen Erfahrungen der Künstler*innen mit der Gesellschaft bezieht. Poetry Slam kann ein starkes Mittel sein, um Menschen einander näher zu bringen, indem Slammer*innen ihre Erfahrungen, Phantasien und Ideen in Geschichten und Lyrik verwandeln und teilen. Gerade ungewöhnliche und oft tabuisierte Themen haben hier Raum, um von einem Publikum aufgenommen zu werden. Doch leider sieht man Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund und anderen Diskriminierungserfahrungen viel seltener auf den Slam-Bühnen des Landes und der Welt als weiße cis Männer.

Wie vielleicht viele andere auch, hatte ich eine meiner ersten Slam-Erfahrungen über YouTube mit Julia Engelmann gemacht, die deutschlandweit zu den bekannten Slammerinnen gehört (zumindest in meiner Welt). Leider ist die Slamszene trotzdem von Mackern durchsetzt, die auch gerne mal alte Stereotype auf die Bühne bringen, statt sie in Frage zu stellen, bis hin zu offen vorgetragenen Gewaltphantasien über Ex-Freudinnen. An vielen Abenden stehen keine oder nur eine Frau auf der Bühne, die dann gerne mal mit Julia Engelmann verwechselt werden, als wäre diese die einzige Slammerin (Spoiler-Alarm: Ist sie nicht).

Yasmo & die Klangkantine, Foto: Hannah Gemacher

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Schön unzufrieden – Gedanken zum Film „Embrace“

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Laura Chlebos & Silvana Schmidt

Vergangenen Donnerstag lief die Dokumentation Embrace der Australierin und Gründerin des Body Image Movements Taryn Brumfitt einmalig in 150 deutschen Kinos. Das hatte ganz klar Eventcharakter: Bis auf die ersten Reihen war das Casablanca im Bermudadreieck rappelvoll. Präsentiert wurde der Film in Deutschland von der Schauspielerin Nora Tschirner, die sich zuvor mit Brumfitt in Wien getroffen hatte, um über Schönheitshandeln und Bodypositivity zu sprechen.

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NICHT MUTTER (2017) – Interview mit der Filmemacherin Kim Münster zu ihrem neuen Dokumentarfilm

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Feminismus im Pott

Kim Münster ist Filmemacherin. Angeregt von ihrem Vater war das Interesse an dem bewegten Bild schon in ihrer Kindheit geweckt. Mit den ersten eigenen Filmprojekten im Jugendalter festigte sich früh die Entscheidung, das Filmemachen zu studieren und zum Beruf zu machen. An der FH Dortmund studierte sie dann Kamera und Regie. Anschließend gründete sie mit Luiza Maria Budner Treibsand Film. Ihre Filme sind tendenziell politisch, begleiten den Menschen und zeigen der Zuschauer*innenschaft in ihren sowohl szenischen als auch dokumentarischen Arbeiten einen stets individuellen Einblick ins Leben.
Das Medienprojekt Wuppertal hat sie nun ein weiteres Mal mit einem Dokumentarfilm für ihre Bildungs- und Aufklärungsarbeit beauftragt. Dieses Mal begleitete Kim Münster über ein Jahr hinweg vier Menschen, die in ihrem Leben vor der Entscheidung eines Schwangerschaftsabbruch standen und diesen als schwangere Person oder als Partner durchlebten.
Am 16. Mai 2017 findet im Rex Kino in Wuppertal die Premiere statt (weitere Informationen weiter unten). Wir haben Kim Münster vorab für ein Interview über ihre Recherchearbeit und ihre Gedanken zum Thema gewinnen können.Continue reading NICHT MUTTER (2017) – Interview mit der Filmemacherin Kim Münster zu ihrem neuen Dokumentarfilm

Cunt*ig – Die Organisator*innen im Interview

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Miriam Tomalla & Silvana Schmidt


Am 13. Mai findet in Dortmund ein queerfeministisches Fest im Nordpol statt. Cunt*ig – hinter diesem Namen steckt ein Organisationsteam, bestehend aus Manu, Sabrina, Johanna und Cathrin. Neben den Hauptorganisator*innen, die die Arbeit ehrenamtlich machen und sich u.a. um den Veranstaltungsort, das Konzept, das Einladen der Bands und die Werbung gekümmert haben, gibt es aber noch viele andere Unterstützer*innen, die hauptsächlich am Veranstaltungstag selbst helfend zur Hand gehen werden.
Für das Projekt wurde eine Kulturförderung beantragt: Unterstützt wird Cunt*ig durch die Stadt Dortmund, Dortmund.Mach.Lauter. und das Kulturbüro.

Und was erwartet euch bei Cunt*ig?
Der erste Teil besteht aus Basic-Workshops von FLTI* für FLTI*, mit den Schwerpunkten Bass, Drums und Lyrics. Abends findet dann ein Konzert im Nordpol statt; mit dabei sind Tiger Magic, Lily Havoc, Paste und Efa Supertramp.
Wir haben uns mit einigen der Organisator*innen getroffen, und sie zu diesem wunderbaren Konzept befragt. Continue reading Cunt*ig – Die Organisator*innen im Interview

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