Skip to content

Hallo, wir sind zurück!

Hallo, wir sind zurück! published on Keine Kommentare zu Hallo, wir sind zurück!

Die Sommerpause, die so gut wie keinen Sommer beinhaltete, ist rum und wir sind mit ein paar Veränderungen wieder für euch zurück:

80S GIFs - Find & Share on GIPHY

 

Facebook

Seit Beginn diesen Jahres haben wir die meiste Energie darauf verwendet, auf Facebook die immer gleichen Diskussionen zum Thema Sexarbeit und Transidentität zu führen. Stets haben wir kein Geheimnis über unsere Positionen zu den Themen bzw. zu der Lebensrealität von Menschen gemacht. Trotzdem wurden immer wieder Stellungnahmen zu jedem einzelnen Post gefordert und Antworten auf Fragenkaskaden, denen wir nicht nachkommen wollen und auch zeitlich nicht können. Unsere Positionen sind klar und kann auf dem Blog nachgelesen werden.
Wir betreiben Feminismus im Pott in unserer Freizeit und verwenden unentgeltlich viele Stunden in der Woche darauf. Innerhalb dieser Arbeit formulieren wir auch unsere feministischen Positionen oder teilen Aspekte, die wir anregend finden. Wenn zu unseren Posts andere Sichtweisen und Positionen kommentiert werden, sind diese willkommen, solange sie nicht betroffene Menschen diskriminieren oder Diskutant*innen diskreditieren. Das jedoch ist in der Vergangenheit leider zu oft vorgekommen. Daher haben wir uns dazu entschieden, nicht wie gewohnt jeden Tag einzelne Artikel im Sinne eines Newsfeeds zu posten, sondern uns auf eine Wochenschau mit den für uns relevanten Artikeln zu beschränken. Weiterhin werden wir eigene Blogposts veröffentlichen und wünschen uns dazu auch weiterhin eine rege Diskussion 🙂

Continue reading Hallo, wir sind zurück!

„Ausgepackt“ abgesagt

„Ausgepackt“ abgesagt published on Keine Kommentare zu „Ausgepackt“ abgesagt

wie ein “Experiment” von 1LIVE an fehlender Sensibilität scheiterte

von Chiara Fabri und Lilli Boheme

Kürzlich erhielten wir von 1LIVE kurzfristig die Anfrage, ob wir als Feministinnen an einem neuen „Meinungsvielfaltsformat“ teilnehmen wollen. Auf der Suche nach jungen Feministinnen zwischen 20 und 40 Jahren sei man auf Feminismus im Pott gestoßen. Wir freuen uns immer wieder, wenn Sender auf uns aufmerksam werden. Leider kommen viele dieser Anfragen im doppelten Sinne knapp: kurzfristig und ohne genauere Informationen. Liebe Journalist*innen, bitte gebt uns die Zeit und die Infos, uns gut vorbereiten zu können. Dann wird die Zusammenarbeit gleich konstruktiver.

Jetzt wo die erste Folge des neuen Formats “Ausgepackt” online ist, sind wir froh, die Anfrage abgelehnt zu haben. Der Titel erinnert an eine Verhörsituation und ist viel benutzt in reißerischen Reportagen, verrät aber nicht den eigentlichen Plot in dem zwei feindliche Positionen miteinander konfrontiert werden. Ein Experiment (so nennt es der 1LIVE Reporter Jörn Behr)? Eine Realityshow? Ein Duell? Irgendwie von jedem etwas. In jedem Fall eine unangenehme Situation für alle Beteiligten, inklusive der Zuschauenden.

Was hätte uns also erwartet, wenn eine von uns als “die Feministin” teilgenommen hätte? Mit aller Wahrscheinlichkeit wäre uns ein*e Antifeminist*in in die Küche gesetzt worden. Als Feminist*innen sind wir täglich mit Antifeminismus konfrontiert, daher brauchen wir nichts weniger als ein nicht verabredetes Aufeinandertreffen mit Antifeminist*innen.

Ein solches Format bietet keinen Rahmen für eine respektvolle und konstruktive Diskussion, sondern ist zynisches Entertainment („Behr bringt Beef“) und hebt sich kaum von dem Sozialvoyeurismus von Shows wie Big Brother oder Frauentausch ab. Dies wird in der ersten Folge des Formats deutlich, in dem zwei Frauen, die noch unbehelligt zusammen eine Küche einräumen, dann mit dem konfrontiert werden, was sie zuvor per Video ausgepackt haben. Lizzy erzählt über ihr Leben als Lesbe und die damit verbundenen Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen, wohingegen Julia praktizierte Homosexualität als Sünde und Krankheit verurteilt. Sexuelle Orientierung wird gegen Ideologie gesetzt. Eine sehr sensible Situation – aber wo bleibt die Sensibilität der Sendungsmacher*innen? Eine nach eigenen Aussagen diskriminierte Homosexuelle wird mit einer Person konfrontiert, die sie pathologisiert. Erstaunlich, dass das heute noch möglich ist, wo doch schon die Bundesärztekammer 2013 klargestellt hat, dass Homosexualität keine Krankheit ist und keiner Heilung bedarf und im Zuge des “Waldschlösschen-Appells” die Presse aufgerufen wurde, gerade solche Konfrontationen zu vermeiden, in denen Homosexuelle sich für ihre sexuelle Orientierung rechtfertigen sollen. Hoffentlich lernen die Macher*innen der Sendung etwas aus der massiven Kritik ihrer Zuhörer*innen.

Eigentlich sind wir ja froh, dass es Formate gibt, die Themen wie Homosexualität und Feminismus thematisieren und steigen gerne ein, wenn es um unsere Erfahrung und Kompetenzen in gesellschaftlichen Fragen insbesondere im Bereich Gender und Feminismus geht. Dazu muss aber der Rahmen sensibel und kooperativ erarbeitet werden.

Buchrezension: Beißreflexe (Hg.: Patsy l’Amour laLove)

Buchrezension: Beißreflexe (Hg.: Patsy l’Amour laLove) published on 1 Kommentar zu Buchrezension: Beißreflexe (Hg.: Patsy l’Amour laLove)

von Martin J. Hoffmann

Freitag, 23.06. Im Kölner „Anyway“ stellt Patsy l’Amour laLove (im Folgenden Patsy) ihren Sammelband Beißreflexe: Kritik an queerem Aktivismus, autoritären Sehnsüchten, Sprechverboten vor. Der Andrang ist groß und wer zu spät da ist, muss von draußen zuhören. Das große Interesse hat seinen Grund: Patsy und ihre Mitautor*innen erheben schwere Vorwürfe an den Queerfeminismus – dass er autoritär und destruktiv auftrete, dass manche Gruppen Psychoterror ausübten, dass er den Blick von realer Unterdrückung abwende und letztlich anti-emanzipativ agiere.

Patsy l’Amour laLove

Continue reading Buchrezension: Beißreflexe (Hg.: Patsy l’Amour laLove)

Ein Bundesdeutsches Remake von ‚das Leben der Anderen‘ oder verdächtig queer

Ein Bundesdeutsches Remake von ‚das Leben der Anderen‘ oder verdächtig queer published on Keine Kommentare zu Ein Bundesdeutsches Remake von ‚das Leben der Anderen‘ oder verdächtig queer

Die Dokumentation “Im Inneren Kreis”von Hannes Obens und Claudia Morar

von pepe

Alle waren gekommen, die Altlinken, die Pirat*innen, Antifa und Anarchist*innen, um das sweetSixteen in Dortmund auch noch bis auf die dazugestellten Stühle zu füllen. Sie kamen ins Kino, um etwas über die möglicherweise eigene Infiltration zu erfahren. Ein Dokumentarfilm sollte aufzeigen, wie verdeckte Ermittler*innen in der linken Szene arbeiten.

Das erste Fallbeispiel zeigt die, dieser Tage oft zu sehenden Aktivist*innen der Roten Flora in Hamburg, die aufgrund ihres hartnäckigen linksradikalen Engagements – von vielseitigem Kulturprogramm begleitet – von unterschiedlichen staatlichen Organen (LKA, BKA etc.) observiert werden. Dazu wurden seit den 90ern immer wieder verdeckte Ermittler*innen eingeschleust, die teilweise viele Jahre in der Szene lebten.

Continue reading Ein Bundesdeutsches Remake von ‚das Leben der Anderen‘ oder verdächtig queer

Pottse Special zur Eheöffnung!

Pottse Special zur Eheöffnung! published on Keine Kommentare zu Pottse Special zur Eheöffnung!

Gestern stimmte eine Mehrheit im Bundestag für die #ehefüralle – das heißt für die Öffnung der Institution Ehe für gleichgeschlechtliche Paare! Deutschland ist damit spät dran, aber besser als nie 😉 In der Gesellschaft, wie in der Redaktion wird darüber diskutiert, ob die Ehe als Institution überholt ist und ob nicht Alternativen für die vielfältigen Beziehungs- und Familienmodelle gefunden werden müssen.

Trotzdem ist diese Entscheidung ein Sieg der Gleichberechtigung nach jahrelangem Kampf derjenigen, die gesetzlich diskriminiert wurden. Wir freuen uns mit all denjenigen, die sich in dieser Gesellschaft ein Stück angenommener fühlen <3

Dazu passend gibt es heute ein Comic Special von Pottse.

 

Viel Spaß!

Primary Sidebar

Schrift anpassen
Hohe Kontraste