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Gegen Macker und Rassisten, fight the power, fight the system! – Demo am 10.03. in Düsseldorf

Gegen Macker und Rassisten, fight the power, fight the system! – Demo am 10.03. in Düsseldorf published on 1 Kommentar zu Gegen Macker und Rassisten, fight the power, fight the system! – Demo am 10.03. in Düsseldorf

Heute findet die Demo zum Internationalen Frauenkampftag in Düsseldorf statt. Daher haben wir mit den Organisator*innen über Ziele, Ablauf und wichtige organisatorische Dinge gesprochen.
In diesem Sinne: Feministische Solidarität gegen das Patriarchat!

Wie ist die Idee zur Demo entstanden und wer steckt dahinter?

Im vergangenen Herbst hat sich innerhalb der Feministischen Vernetzung
Düsseldorf eine Arbeitsgruppe für den Internationalen Frauenkampftag
2018 gegründet. Da ist die Idee einer großen Demonstration in
Düsseldorf entstanden. Eine feministische Demo in der Größenordnung
und mit einer NRW-weiten Mobilisierung hat es in Düsseldorf schon
lange nicht mehr gegeben, darum wollten wir das gerne machen.
Im Januar gab es dann das erste Bündnistreffen. Hinter der Demo steckt
also ein breites, pluralistisches, NRW-weites Bündnis. Teil davon sind
ganz unterschiedliche feministische Initiativen, allgemeinpolitische
Gruppen, Verbände und Parteien. Wir positionieren uns natürlich
feministisch, demonstrieren aber auch mit einem klaren
antirassistischen und antifaschistischen Selbstverständnis. Das war
uns von Anfang an sehr wichtig, dass Antirassismus und Antisexismus
untrennbar zusammengehören.

Für was geht ihr heute auf die Straße?

Durch die Pluralität des Bündnisses gibt es auch viele verschiedene
Themenschwerpunkte. Wir demonstrieren für die rechtliche, kulturelle
und wirtschaftliche Gleichstellung von Frauen, für das
Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper und gegen sexualisierte
Gewalt. Wir finden, dass traditionelle Rollenvorstellungen und
sexistische Werbung abgeschafft gehören. Wir fordern eine gerechte
Verteilung von Arbeit, insbesondere Sorgearbeit, und bessere Löhne.
Und wir wollen, dass die Vielfalt von Frauen und die Vielfalt von
Lebensentwürfen sichtbar gemacht und wertgeschätzt werden.
Wichtig ist uns, dass wir unsere Themen alle gemeinsam auf die Straße
tragen. Die Errungenschaften der Frauenbewegung sind ja noch nie
einfach vom Himmel gefallen, die wurden immer erkämpft. Darum wollen
wir laut und kämpferisch für unsere Forderungen eintreten und
Widerstand leisten gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Ausbeutung.
Daher auch das Motto unserer Demo: „Feminismus heißt Widerstand!“

Wer wird morgen alles dort vertreten sein? Gibt es verschiedene
„Blocks“, wie zum Beispiel einen eigenen LGBTIQ-Block?

Es werden ganz viele, ganz unterschiedliche Gruppen und Einzelpersonen
kommen. Wir finden, es ist eine Stärke unserer Demonstration, dass wir
ein breites Bündnis sind, dass wir viele Themen und Kämpfe miteinander
verbinden und sichtbar machen. Wir kämpfen für alle Frauen und werden
uns auch nicht spalten lassen!
Im vorderen Teil der Demo, also im ersten „Block“, laufen
ausschließlich Frauen. Dieser Teil der Demo stellt auch einen
Schutzraum für Menschen dar, die aufgrund ihres Geschlechts
diskriminiert werden. Das sollte natürlich auch von allen
Teilnehmer*innen respektiert werden.

Was erwartet uns heute auf der Demo?

Wir werden uns um 14 Uhr am Immermannhof treffen, das ist in der Nähe
vom DGB-Haus und nur ein paar Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Da
wird dann der Auftakt stattfinden mit den ersten Redebeiträgen und ein
bisschen Musik. Dann werden wir losgehen, unsere Route führt unter
anderem über die Königsallee. Unterwegs wird es mehrere Zwischenstopps
geben, auch mit Redebeiträgen. Und enden wird die Demo dann am
Rathaus, wo die Abschlusskundgebung stattfinden wird. Zum Abschluss
wird da die kurdische Frauenmusikgruppe „koma denge xwezaye“ (das
bedeutet „Stimme der Natur“) auftreten, während der Demo wird außerdem
eine Trommelgruppe für Stimmung sorgen. In den Redebeiträgen wird es
inhaltlich um viele verschiedene Aspekte gehen, zum Beispiel Care
Arbeit, Lesbische Sichtbarkeit und Generationen, Gewalt an Frauen.

Habt ihr Tipps oder Hinweise für Menschen, die das erste Mal eine
Demo besuchen?

Wir freuen uns über alle, die laut und kreativ demonstrieren. Wichtig
ist uns, dass wir uns alle solidarisch verhalten und aufeinander
Rücksicht nehmen. Sollte es Grenzüberschreitungen oder sonstige
Vorkommnisse geben, dann bitten wir um entsprechend umsichtiges
Verhalten innerhalb der ganzen Demo. Bei Problemen können sich alle
natürlich jederzeit an unsere Ordnerinnen wenden. Wer das erste Mal
auf eine Demo geht, fühlt sich vielleicht auch wohler dabei, gemeinsam
mit Freund*innen zu kommen. Außerdem gibt es überall aus NRW
gemeinsame Anreisen, denen man sich anschließen kann. Die haben wir
auch auf Facebook veröffentlicht.

Weitere Infos unter: http://frauenkampftag-duesseldorf.de/

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