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„Some like it equal“ – das 35. INTERNATIONALE FRAUENFILMFESTIVAL Dortmund|Köln

„Some like it equal“ – das 35. INTERNATIONALE FRAUENFILMFESTIVAL Dortmund|Köln published on 1 Kommentar zu „Some like it equal“ – das 35. INTERNATIONALE FRAUENFILMFESTIVAL Dortmund|Köln

von Laura

Queerama © IFFF2018

Auf einen Blick!

Das Festival findet vom 24.-29.04.2018 überwiegend in Köln statt. Eine Auswahl an Filmen wird aber auch in Dortmund im Kino im U gezeigt.

Auch in diesem Jahr finden wieder mehrere Wettbewerbe statt:

1.Internationaler Debüt-Spielfilmwettbewerb
2.Nationaler Wettbewerb für Bildgestalterinnen
3.Publikumspreis

Die Tickets für Einzelvorstellungen kosten 8/7 (ermäßigt) Euro, eine Sechserkarte 35-30 Euro und wenn ihr überall dabei sein wollt, zahlt ihr für den Festivalpass 70/50 Euro

Die Festivalorte in Köln: Filmforum, Odeon, Filmpalette, Aula-Khm, Altes Pfandhaus.

Neben den regulären Filmvorführungen wird es eine Lange Filmnacht, ein extra Programm für Jugendliche, eine Comiclesung, verschiedene Diskussionen und Workshops und eine Kombination aus Film und Konzert geben. Seid gespannt!

Alle weiteren Infos findet ihr aber auch nochmal im Programmheft.

Diese Woche findet das INTERNATIONALE FRAUENFILMFESTIVAL zum sage und schreibe 35. Mal statt. Herzlichen Glückwunsch zu über 30 Jahren voller inspirierender Geschichten und erfolgreichem, feministischem Engagement – denn die Zahl der Frauen in der Filmbranche steigt kontinuierlich!

Auf das Festival freuen wir uns jedes Jahr aufs Neue! Eine Woche lang in uns unbekannte Welten abtauchen und andere Lebensrealitäten kennenlernen. Hinterher raucht uns zufrieden der Kopf und wir setzen uns mit neuen Ideen wieder an den eigenen Schreibtisch.

Der Name ist Programm

Seit über 30 Jahren setzen die Macher*innen des Festivals Frauen aus der Filmbranche in den Fokus und in diesem Jahr wird dem Thema Geschlechtergerechtigkeit zusätzlich auch auf dem Podium viel Platz eingeräumt [Tipp! Some like it equal. Gendergerechtigkeit in der Filmbranche |28.04|17 Uhr|Altes Pfandhaus].

Es wird um Vielfalt, Teilhabe, aber darüber hinaus auch explizit um das Aufbrechen von Geschlechterkategorien gehen, aber dazu später mehr.

Feminismus im Pott in Köln

Dieses Jahr berichten wir nicht nur über das Festival, sondern Laura wird auch am 26.04. auch mit den Macher*innen des YouTube-Kanals The Queer L-Vlog und Kanchi Wichmann, Regisseurin der lesbischen Webserie „Mixed Messages“ auf dem Podium „Queer vernetzt in Bild und Ton“ sitzen und über queere Formate im Netz diskutieren.

Das Schmökern im Programmheft vor dem Festival ist bereits ein Highlight und bevor es so richtig losgeht, möchten wir euch noch unsere persönliche Auswahl vorstellen.

Schreibt uns doch, wenn ihr auch dort seid. Dann können wir uns mal kennenlernen! <3

Deutschland im Fokus

Durch das Zuwortkommenlassen verschiedener Stimmen wird der aktuellen politischen Stimmung vor der eigenen Haustür auf den Grund gegangen. Statt aufwändiger Kinoproduktionen stehen in der Sektion „Über Deutschland“ Geschichten über Verschiedenheit, Intervention und Widerstand im Mittelpunkt.

„Wie ist es in Deutschland aktuell um die Demokratie bestellt? Welche Geschichte(n) werden erinnert, wer spricht, wer wird adressiert?“ [Programmheft IFFF 2018]

Der Dokumentarfilm „Pierburg: Ihr Kampf ist unser Kampf“ [Edith Schmidt, David Wittenberg] erzählt vom Streik migrantischer Arbeiterinnen bei der Automobilzuliefererfirma Pierburg-Neuss 1973, an den sich nach und nach auch die deutschen Kolleginnen einreihten.

Hier könnt ihr die ersten 15 Minuten sehen.

Dass Sookee eine starke Meinung hat und damit auch nicht hinterm Zaun hält, sollte allen so langsam bekannt sein, aber wer sie noch nicht live gesehen hat, kann das am Samstag, den 28.04. um 14 Uhr nachholen. Da spricht sie mit Inez Boogaarts (Zukunftsakademie NRW), Melanie Hoyes (British Film Institute) und Sandrine Micossé-Aikins (Projektbüro DIVERSITY.ARTS.CULTURE) über die fehlende Diversität im deutschen Kulturbetrieb und was man dagegen tun kann.

Kategorie „Panorama“

„Als einen roten Faden, der sich durch die ausgewählten Filme zieht, könnte man das Wechseln von Perspektiven ausmachen: Ungewöhnliche Herangehensweisen eröffnen einem Welten, die uns sonst verborgen bleiben würden. Eintauchen in den Alltag von Menschen, deren Leben von politischen Veränderungen bestimmt ist – jenseits der Bilder, die die Medien von Sensationen und Krisen produzieren. [Programmheft IFFF 2018]“

Nico, 1988

Parallel Planes

Kategorie „Begehrt! – Filmlust Queer“

Wie wir oben bereits kurz erwähnten, stehen nicht nur Frauen im Zentrum des Festivals, sondern auch Menschen, die sich nicht als Mann oder Frau definieren wollen oder können, und auch Menschen, die ganz unterschiedlich begehren. Das ist schon etwas Besonderes, wo uns doch sonst viel zu häufig die Norm der weißen, heterosexuellen Paar- oder Liebesbeziehung begegnet.

„Die Filme der Sektion für queeres Kino: begehrt! Erzählen Geschichten aus lesbischer, genderqueerer*, trans*Perspektive. Auch rassismuskritische, feministische Projekte gehören zum Programm und unserem Verständnis von Queerness als Gegenpol zu starren Normativitäten.“ [Programmheft IFFF 2018]

Sorry, in dieser Sektion gibt’s für uns nur Highlights. Schaut selbst mal rein!

Queerama

Genderbende

Internationaler Debüt-Spielfilmwettbewerb

In dieser Kategorie gehen insgesamt 8 aktuelle Erstlingswerke um den Preis von 10.000 Euro ins Rennen:

„Filmdebüts sind ein guter Gradmesser für die Themen, die jungen Filmemacher*innen unter den Nägeln brennen. Sie zeugen vom Ideenreichtum der nachfolgenden Generation und vermitteln eine Ahnung davon, wohin sich das Filmschaffen bewegen kann.“ [Programmheft IFFF 2018]


Benzine [Sarra Abidi]

The Heart [Fanni Metelius]

I am not a witch [Rungano Nyoni]

Begleitet uns auf dem #IFFF2018

Aktuelles findet ihr immer direkt auf Instagram und Facebook. Später gibt’s natürlich noch Artikel zu Filmen und Events auf dem Blog.

1 Kommentar

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