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Klein. Rot. Bissig – Ein Interview mit Peperoncini

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Léo, Katha und Clara ©Peperoncini

Peperoncini – hinter diesem klingenden Namen, der manchmal fälschlicherweise mit einem Pizzalieferservice in Verbindung gebracht wird, stecken Katha, Léo und Clara. Die drei Leipziger Studentinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Finanzierungsmöglichkeiten für Klagen gegen Abschiebungsandrohungen auf die Beine zu stellen. Die Initiative, die mit einem Bürg*innensystem Anwält*innen- und Klagekosten finanziert, ist seit 2015 ordentlich gewachsen und hat sich weiterentwickelt.

Im Rahmen der #grrrlsconnect Aktion hatte ich die Möglichkeit, Clara von Peperoncini zu besuchen und sie über das spannende Projekt ein bisschen auszufragen. Nebenbei wurde ich auch noch vegan bekocht und hatte einen lustigen und inspirierenden Abend mit wichtigen Gesprächen und vielen Gedankenanstößen – danke dafür!Continue reading Klein. Rot. Bissig – Ein Interview mit Peperoncini

Buchrezension: Boys don’t cry (Jack Urwin)

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Von Silvana Schmidt

Es sind vor allem drei Dinge, die mir nach der Lektüre des im März 2017 in deutscher Sprache erschienenen Buches „Boys don’t cry“ von Jack Urwin nicht mehr aus dem Kopf gehen:

  1. Die Melodie des gleichnamigen The Cure-Songs
  2. Die Erkenntnis darüber, wie wörtlich das „toxic“ in „toxic masculinity“ tatsächlich genommen werden kann
  3. Der (nun erneut bestätigte) Gedanke, dass das Patriarchat uns allen (auch Männern) schadet und wir alle damit beginnen sollten, über unsere Gefühle und Sorgen zu sprechen!

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Ehegelübde

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Von Caroline Königs

Schon 2015 berichteten wir über Caroline Königs und ihre Leidenschaft für alles, was mit dem Theater zu tun hat. In diesem Text beschäftigt sie sich nun mit der Institution Ehe.

Nachdem er sich an schweren Dämpfen gefüllter Luft aufbläht, zerfällt der dumpfe Körper. Wie dem auch sei, ich lasse ihn liegen, ich tue so, als sei er nicht mein Problem. Zusammen mit dem Mundgeruch zuckt er zusammen. Das ist das Eheglück, das wir uns erhofft hatten, vereint im Schlaf, das Glück zusammen aufzuwachen. Der Schweiß tropft in Perlen, sickert zu mir, nachdem er die Matratze durchmiefte. Das pulsierende Fleisch in deinem Schoß, abgestorbene Adern der Zierde, blaues, verfaultes Fleisch taumelt hin und her. Da ist keine Kraft in dir. Spindelnde Handgelenke versteckt unter Adern, hässliche Gesichtszüge unter dem Bart, erschreckende Kleine versteckt unter Leinen. Ein Berg des Verbrauchens entehrter Luft. Dein Mund zuckt in deinem Traum. Naivität lässt mich nicht schlafen gehüllt im Schleier der Scheinheiligkeit.Continue reading Ehegelübde

Der Krankengarten

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Von Mimmi

Ich wache auf und schaue auf die Uhr.

Es ist ein Uhr nachts. Mein Hals tut weh, ich fühle mich fiebrig. Oh nein, ich kann auf keinen Fall morgen arbeiten. Aber dann werden alle sauer sein. Ich war erst letzte Woche krank. Die anderen sind ja auch ständig krank, denke ich.

Nein, ich kann auf keinen Fall arbeiten. Ich bleibe zu Hause, wenigstens für einen Tag. Das wird natürlich nicht reichen. Aber…
 
Ich stelle den Wecker um, sodass ich mich pünktlich um sieben Uhr krankmelden kann. Ich wälze mich umher, es graut mir vor dem Anruf.
Ich schlafe ein, träume davon, mich krankzumelden….

So viel zu mir. Seit ich mit Kleinkindern arbeite, gibt es zwischen September und März keinen Monat, in dem ich nicht krank werde. Ungefähr alles in meinem Leben wird dadurch beeinträchtigt.Continue reading Der Krankengarten

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