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Filmkritik | 12 Tage

Filmkritik | 12 Tage published on Keine Kommentare zu Filmkritik | 12 Tage

Von Ann-Katrin

12 Tage (2017) | Filmplakat

Im Rahmen der Französischen Filmtage zeigte das Odeon-Kino in Köln den Dokumentarfilm „12 Tage“ des französischen Filmemachers und Fotografen Raymond Depardon. Der Regisseur dokumentiert eindringlich die Anhörungen von zwangseingewiesenen PatientInnen in einem psychatrischen Krankenhaus in Lyon.
Hintergrund ist die gesetzliche Regelung in Frankreich, der zufolge unter Zwang in die Psychatrie eingewiesene PatientInnen innerhalb von zwölf Tagen nach der Unterbringung in die Klinik eine Anhörung vor einem/einer RichterIn bekommen müssen. Die Einhaltung der formalen Verfahrensvorschriften durch die ÄrztInnen und die Kliniken soll so durch eine neutrale und unabhängige Instanz kontrolliert und den Betroffenen eine Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben werden.

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Not my kind of feminism! Lasst uns – ein letztes Mal – über Lena Dunham reden

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von Laura

Dunham ist den meisten von uns als Schauspielerin, Regisseurin (Girls) oder Buchautorin (Not that kind of girl) bekannt – aber auch weil sie regelmäßig verbal daneben langt und dann mit einer eher fadenscheinigen Entschuldigungen um die Ecke kommt. Beim mindestens zehnten Mal wirkt es einfach unglaubwürdig. #sorrynotsorry

[Achtung: Dieser Twitteraccount ist eine satirische Antwort auf Dunhams verhalten]

Not my kind of feminism!

Als Macherin der Serie Girls wird sie von vielen als feministische Ikone gefeiert, da sich viele Frauen mit den Protagonistinnen der Serie identifizieren können. Diejenigen, die das machen, sind wahrscheinlich weiß, so wie ich, denn so gut wie alle Darsteller*innen sind weiß. Punkt. Und ja, ich habe nach Erscheinen auch reingeguckt und fand manche Szene witzig und authentisch. Aber eine (in zumindest mancher Augen) gute Idee kann dir nicht dein ganzes Leben lang den Arsch retten!

Also worum geht es?

Vergangene Woche hat die Girls-Schauspielerin Aurora Perrineau Vergewaltigungsvorwürfe gegen Murray Miller, den Drehbuchautor der Serie, erhoben.

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Eine Alternative zum Women’s March? (K)eine Theaterkritik zu Biedermann und die Brandstifter

Eine Alternative zum Women’s March? (K)eine Theaterkritik zu Biedermann und die Brandstifter published on Keine Kommentare zu Eine Alternative zum Women’s March? (K)eine Theaterkritik zu Biedermann und die Brandstifter

von MsWookie

Eigentlich wollte ich als Privatperson ins Theater gehen, nicht als Aktivistin und nicht als Schreibende für Feminismus im Pott. Auch, weil mein Wissen über Theater viel zu laienhaft ist und ich deshalb nie auf die Idee gekommen wäre, eine Theaterkritik zu verfassen. Dass mensch aber nicht abgrenzend zwischen Identitäten wechseln, den Aktivismus nicht einfach ablegen kann, wie einen Hut – das hätte mir eigentlich klar sein müssen. Dass es besonders naiv war dies bei diesem Theaterstück zu glauben, erst recht.

Meine feministische Blase plant die Teilnahme an den Women’s Marches, mein Facebookfeed ist voll davon und in der Feminismus im Pott-Redaktion steht die Frage im Raum, wer mit nach Frankfurt wolle. Ich bin etwas genervt und nehme mir vor, gewissenhafter einen einheitlichen Kalender zu führen. Für den 21.01.2017, einen Tag nach Trumps Amtseinführung, habe ich Theaterkarten für die Premiere für Biedermann und die Brandstifter. Mein Herzensmann hatte mir bzw. uns diese geschenkt, er selbst hatte mal in einer Aufführung des Stücks ein Mitglied des Chors gespielt und mich interessierte der Stoff aus gegebenem weltpolitischen Anlass immer mehr. Ich fühle mich zerrissen. Einerseits würde ich lieber mit nach Frankfurt, Düsseldorf oder Bonn andererseits freue ich mich auf das Stück.

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