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Filmkritik | 12 Tage

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Von Ann-Katrin

12 Tage (2017) | Filmplakat

Im Rahmen der Französischen Filmtage zeigte das Odeon-Kino in Köln den Dokumentarfilm „12 Tage“ des französischen Filmemachers und Fotografen Raymond Depardon. Der Regisseur dokumentiert eindringlich die Anhörungen von zwangseingewiesenen PatientInnen in einem psychatrischen Krankenhaus in Lyon.
Hintergrund ist die gesetzliche Regelung in Frankreich, der zufolge unter Zwang in die Psychatrie eingewiesene PatientInnen innerhalb von zwölf Tagen nach der Unterbringung in die Klinik eine Anhörung vor einem/einer RichterIn bekommen müssen. Die Einhaltung der formalen Verfahrensvorschriften durch die ÄrztInnen und die Kliniken soll so durch eine neutrale und unabhängige Instanz kontrolliert und den Betroffenen eine Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben werden.

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DienstagsPOTTPOURRI #44 | Leseempfehlungen & Termine in NRW

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Wir haben auch diese Woche wieder das Internet durchforstet und feministische Veranstaltungen und Lesestoff für euch zusammen getragen.

Diese Woche ist einiges los in Dortmund beim queerfeministischen Spektakel „Lauter Glitzer“. Genaueres findet ihr in unsere Veranstaltungstipps!

Außerdem haben wir eine spannende Ankündigung für euch! Lest selbst!


Unsere Leseempfehlungen:

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„Wir wollen Visionen!“ Interview mit Merle Groneweg

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Zum dritten Mal findet am 06.07. eine queere Filmnacht mit dem XPOSED International Queer Film Festival Berlin im atelier automatique in Bochum statt. Wir haben uns unterhalten und ich hatte Lust mehr über das Festival zu erfahren!

Johanna: Hallo Merle! Wer bist du und wie bist du zu XPOSED gestoßen?

Merle: Ich bin seit 2015 dabei. Damals habe ich in Berlin studiert und hatte Lust, bei Filmfestivals in der Stadt mitzuarbeiten. Bei XPOSED bin ich hängen geblieben, und seit letztem Jahr gehöre ich zu den Kurator*innen des Festivalprogramms. Mich begeistert es, an einer Schnittstelle zu arbeiten: Da ist die Liebe zum Film und zur Kunst, aber da ist auch der Wille, ein Community-Event zu gestalten, Queerness zu verhandeln und in gesellschaftliche Diskurse zu intervenieren.

[Bild: Festival-Direktor*innen Merle Groneweg und Bart Sammut beim XPOSED International Queer Film Festival Berlin 2018] Continue reading „Wir wollen Visionen!“ Interview mit Merle Groneweg

Gewinnspiel auf Facebook und Instagram – Shirts von Roots of Compassion

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JUHU!

In dieser Woche gibt es bei uns mal wieder etwas zu gewinnen. Habt ihr Lust auf eines der coolen Shirts aus der neuen Kollektion von Roots of Compassion (hier kommt ihr übrigens zum nagelneuen Online-Shop des Kollektivs)? Dann schaut unbedingt mal auf unserer Facebook-Seite und bei Instagram vorbei!
Wir verlosen bei Facebook ein Shirt mit „Riots not diets“-Schriftzug und bei Instagram gibt es, passend zum Pride-Monat, ein „Love=Love“-Shirt. Den Schnitt (gerade oder tailliert) sowie die Größe könnt ihr euch aussuchen.

Dieses Shirt könnt ihr bei uns aktuell über Facebook gewinnen …
… und dieses T-Shirt könnt ihr gewinnen, wenn ihr bei unserem Gewinnspiel über Instagram mitmacht!

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IFFF 2018: A Woman Captured

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von Ann-Kristin

© IMDB

Ich durfte für Feminismus im Pott beim diesjährigen Internationalen Frauenfilmfestival dabei sein und freue mich, euch von all den inspirierenden Filmen und Geschichten zu erzählen.
Bereits zum 35. Mal standen die teilnehmenden Kinos und Veranstaltungsorte in Köln und Dortmund ganz im Zeichen filmschaffender Frauen und weiblicher und queerer Perspektiven auf gesellschaftliche, soziale und politische Realitäten und Probleme.

Ich möchte gerne von dem Publikumsliebling des Festivals berichten – der Dokumentationsfilm „A Woman Captured“, eine deutsch-ungarische Co-Produktion der Regisseurin Bernadett Tuza Ritter.
Der Film „feierte im Rahmen des Festivals seine NRW-Premiere, nachdem er bereits u.a. den ungarischen Filmpreis und den Großen Preis der Stadt Wiesbaden erhalten hat. Die Regisseurin war selbst im „Odeon“ in der Südstadt vor Ort und berichtete im Anschluss über die Entstehung des Films.
Die Sichtbarmachung ansonsten gesichtsloser Hausangestellten ist mir in den letzten Jahren mehrfach in Film und Buch begegnet (z.B. im Kurzfilm „Loin du 16ème“ des brasilianischen Regisseurs Walter Salles und dem Roman „Dann schlaf auch Du“ der französischen Autorin Leila Slimani). Dieser Dokumentationsfilm sprengt aber jeglichen Rahmen des mir Bekannten und schafft eine neue Dimension, denn die Geschichte der Protagonistin Marish geht weit über ausbeuterische Arbeitsverhältnisse hinaus und erzählt von Sklavenhaltung mitten in Europa.

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