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«Alle Frauen müssen die Chance auf einen Platz im Frauenhaus haben.»

«Alle Frauen müssen die Chance auf einen Platz im Frauenhaus haben.» published on 1 Kommentar zu «Alle Frauen müssen die Chance auf einen Platz im Frauenhaus haben.»

Autorin: Stella Venohr
Fotografin: Daniela Arndt

Inhaltshinweis: In diesem Artikel geht es um Menschen, die Schutz vor Gewalt suchen. Die Gewalt wird nicht konkret beschrieben.

Das Frauenhaus in Hagen ist oft Zufluchtsort für Frauen, die von ihren Männern misshandelt werden. Der Bedarf an Plätzen ist groß. Doch jedes Jahr muss die Finanzierung des Frauenhauses neu sichergestellt werden.

Das Frauenhaus in Hagen sieht von außen unscheinbar aus. Ein Wohnhaus wie jedes andere in der Straße. Doch hinter den Türen verbirgt sich ein Zuhause und Schutz für zahlreiche Frauen. Frauen, die von ihren Männern körperliche und seelische Gewalt erlebt haben. Leyla (Name geändert) ist eine von ihnen. Die 19-Jährige ist vor ihrem prügelnden Ehemann geflohen, gemeinsam mit ihrem einjährigen Sohn. Dafür musste sie aus einer deutschen Großstadt nach Hagen kommen, denn ihr Mann und seine Familie bedrohen ihr Leben. «Zu der Zeit habe ich mich nicht alleine nach draußen getraut», sagt sie. Inzwischen hat sie weder Kontakt zu ihrem Mann noch zu ihrer eigenen Familie, die teilweise in Afghanistan lebt: «Wenn wir sprechen, ist es einen Tag okay und am anderen Tag üben sie Druck auf mich aus und das tut mir nicht gut.» Im Frauenhaus erfährt sie nach langer Zeit wieder ein Gefühl von Sicherheit. «Ich weiß nicht, was mit mir wäre, wenn ich nicht in das Frauenhaus gekonnte hätte», sagt sie. «Ich habe hier eine Familie gefunden.»


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Logo der Aktion Standesamt. Drei Boxen, neben der ersten steht ein w, neben der zweiten ein m, neben der dritten "meins!" die dritte Box ist mit einem Häkchen versehen.

Aktion Standesamt 2018 – „Wir finden, jede Person weiß selbst, welcher Eintrag am besten für sie ist. „

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Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Gesetzgebenden dazu verpflichtet sind, einen positiven dritten Geschlechtseintrag einzuführen (oder den Geschlechtseintrag komplett abzuschaffen). Die Aktion Standesamt 2018 setzt sich für einen positiven 3. Geschlechtseintrag ein.

Mit dem 08.10.2018 beginnt die Aktionswoche der Aktion Standesamt 2018!

 

Logo der Aktion Standesamt. Drei Boxen, neben der ersten steht ein w, neben der zweiten ein m, neben der dritten "meins!" die dritte Box ist mit einem Häkchen versehen.
Quelle: Aktion Standesamt 2018

Was heißt das überhaupt? 

Aktion Standesamt 2018: Das Bundesverfassungsgericht hat den Kläger_innen Recht darin gegeben, dass Menschen nicht aufgrund ihrer Geschlechtsidentität diskriminiert und benachteiligt werden dürfen. Das heißt konkret, dass beispielsweise ein intergeschlechtlicher Mensch ein Recht darauf hat, dass im eigenen Pass ‚inter‘ oder ‚divers‘ oder ‚weiblich‘ oder nichts von alldem steht. Wir setzen uns dafür ein, dass ein neues Gesetz sowohl intergeschlechtliche, als auch transgeschlechtliche Menschen und solchen die sich keinem oder mehreren Geschlechtern zugehörig fühlen, mitdenkt. Wir finden, jede Person weiß selbst, welcher Eintrag am besten für sie ist.

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Erschöpft, aber nicht erledigt – mein Feminismus als Mutter

Erschöpft, aber nicht erledigt – mein Feminismus als Mutter published on 3 Kommentare zu Erschöpft, aber nicht erledigt – mein Feminismus als Mutter

Von: Leena

Vergangenes Jahr geriet ich in einen schriftlichen Austausch über Feminismus, genauer: meinen Feminismus. Der Anlass und die Themen des gesamten Austausches sind vielschichtig und für diesen Text unerheblich. Zwei Sätze daraus trafen mich mit der Diskrepanz zu meinem Selbstverständnis zutiefst und ich versuche seitdem, eine Replik auf dieses Bild – von mir, aber auch grundsätzlich von dem, wo und wie Feminismus gelebt und aktiv ist – zu formulieren. Das hier ist der vierte Versuch.

Aber dein Feminismus erschöpft sich doch darin, Artikel über besagten Diskurs zu lesen und zu posten und mit deinem Mann, sowie, hoffe ich, mit Freundinnen zu diskutieren. (…) Du sitzt zuhause mit deinen Kindern und steckst den Kopf per Internet in eine ambivalente Welt, deren Ambivalenz du offenbar ständig leugnen musst.“

 

Unter anderem: Mutter
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„Girls to the front“ – ein Interview mit Steff Hasler

„Girls to the front“ – ein Interview mit Steff Hasler published on 1 Kommentar zu „Girls to the front“ – ein Interview mit Steff Hasler

von Maresa

Foto: Michael Holtschulte

Steff Hasler sorgt in ihrer Heimatstadt Herten mit vielen kritischen, aber auch komischen Texten für Unterhaltung. Die Texte der hauptberuflichen Journalistin regen regelmäßig zum Nachdenken an. Mit ihrem Ehemann und bekennendem Feministen Kevin Runau moderiert sie die immer ausverkaufte Talkserie „Nachtlokal“ – zuletzt ausschließlich mit weiblichen Talk-Gästen.

Wieso heißt eure Workshopreihe „Stage Climbing„?

Der Name lehnt sich an das bekannte „Stage Diving“ an, was ja so viel bedeutet wie von der Bühne ins Publikum zu springen. „Stage Climbing“ ist quasi das Gegenteil, also „die Bühne erklimmen“ und für sich erobern.
Da unsere Workshopreihe mit einem Live-Auftritt abschließt, finden wir den Titel ganz passend. Er spielt auch an die Veranstaltung im Sommer 2017 an, bei der wir teils bühnenunerfahrene Autorinnen und Autoren auf die Bühne im Theater im Dreieck geholt haben.

Was wird da genau gemacht?

Wir – das sind mein Mann Kevin Runau und ich – wollen gemeinsam mit den Teilnehmerinnen daran arbeiten, Texte für die Bühne zu entwickeln. Ein Text, der performt werden soll, unterscheidet sich unserer Erfahrung nach wesentlich von Texten, die für Bücher geschrieben wurden: Ich habe als Autorin nicht viel Zeit, mein Publikum zu überzeugen. Deshalb muss der Text bestimmte Kriterien erfüllen. Er kann traurig oder verstörend sein. Oder eben lustig: Darauf wollen wir den Fokus legen. Deshalb spielt neben dem Schreiben an sich auch das Entwickeln von Pointen eine große Rolle.
Im zweiten Teil geht es dann vor allem um die Performance: Was kann ich gegen Lampenfieber tun? Wie entwickele ich Bühnenpräsenz? Und wie wird das Mikrofon zu meinem Freund?
Nach drei Terminen schon auf die Bühne? Ist das machbar? Braucht man Erfahrung?
Die meisten von uns aus dem Poetry Pub sind beim ersten Auftritt mit wesentlich weniger Vorbereitung auf die Bühne gegangen. Wir haben einen Text geschrieben und uns einfach vorne hin gestellt. Das war sicherlich nicht bei allen direkt perfekt. Und diesen Anspruch sollten die Teilnehmerinnen des Workshops jetzt auch nicht haben. Aber es war auf jeden Fall ein gutes Gefühl, das geschafft zu haben.

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I cry, I scream, I complain, I worry and I protest – Interview mit Alex Alvina Chamberland

I cry, I scream, I complain, I worry and I protest – Interview mit Alex Alvina Chamberland published on 1 Kommentar zu I cry, I scream, I complain, I worry and I protest – Interview mit Alex Alvina Chamberland

Alex Alvina Chamberland ist eine der Künstler*innen, die morgen in Oberhausen bei 8. März – Ein Minifestival mit dem Theater Oberhausen mit dabei sein werden (siehe Interview). Vielleicht sehen wir dort ja auch einige von euch?
Wir haben der Künstlerin im Vorfeld einige Fragen gestellt, damit ihr euch auf das Festival und die Performance von Alex Alvina einstimmen könnt. Viel Spaß!

Hier findet ihr außerdem einen Ausschnitt aus der Performance:

Alex Alvina Chamberland – Foto Manos Kapa

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