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Zum Einstimmen auf das Internationale Frauenfilmfestival 2015!

Zum Einstimmen auf das Internationale Frauenfilmfestival 2015! published on Keine Kommentare zu Zum Einstimmen auf das Internationale Frauenfilmfestival 2015!

von Lilli Boheme

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Bild: IFFF

Am 14.04 geht das Internationale Frauenfilmfestival in die nächste Runde und wir freuen uns schön riesig darauf!

Morgen gibt es schon einen kleinen Vorgeschmack mit dem Dokumentarfilm Nur das Beste, der Abschlussfilm zweier Studentinnen der FH Dortmund. Wohin führt das Streben nach dem Besten? Was bedeutet Perfektion für den Einzelnen und für unsere Gesellschaft? Mit NUR DAS BESTE gehen die Regisseurin Kim Münster und die Bildgestalterin Tina Porsche diesen Fragen nach.

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Marjorie Celona – Hier könnte ich zur Welt kommen

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von der Bücherhexe

Eine alte Seele auf der Suche

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Bild: amazon.de

Vancouver Island, an einem Morgen im August, 5.15 Uhr. Eine junge Frau setzt ihr Baby am Eingang des YMCA aus. Der einzige Zeuge, Vaughn, hatte schon immer einen besonderen Sinn für Vorahnungen, und irgendetwas sagt ihm: Es ist besser so. Er gibt der Polizei eine falsche Beschreibung. So kann selbst auf einer Insel die Mutter des Mädchens nicht gefunden werden. Zunächst. Das Kind wächst bei verschiedenen Pflegeeltern in einfachen Verhältnissen auf und wird erst Lily, dann Shandi, dann Shannon genannt. Shannon selbst erzählt uns ihre Geschichte, klar und fließend, mit immer wieder aufleuchtenden Metaphern und Beschreibungen, die Stimmungen, Gefühle, Atmosphären, menschliche Wesen, alltägliche Details mit leiser Intensität zum Leben erwecken. Shannon ist auf der Suche nach Liebe, Anerkennung, Heimat, schließlich nach ihrer Vergangenheit und Herkunft, und nicht zuletzt nach ihrer Mutter. Was sie dabei auf sich nimmt, versucht, erträgt und verzeiht ist so beeindruckend wie bewegend. Sie ist wohl das, was man gemeinhin als „alte Seele“ bezeichnet. In Rückblenden, die ebenfalls Shannon erzählt, als hätte sie alles von einer höheren Warte aus beobachtet, erfahren wir nach und nach, was vor ihrer Geburt geschehen ist – und warum sie ausgesetzt wurde.

Marjorie Celona
Das Original erschien unter dem Titel ‚Y‘
Free Press
9781451674385
€ 10,95
Aus dem Englischen übersetzt von Christel Dormagen:
Hier könnte ich zur Welt kommen
Insel Verlag
€ 9,99
9783458360049

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Das Prinzip 50/50 und wie wir es leben….

Das Prinzip 50/50 und wie wir es leben…. published on Keine Kommentare zu Das Prinzip 50/50 und wie wir es leben….

von Leni Hartlinger

In der Presse, den sozialen Medien und in Diskussionen ist im Moment immer wieder mal die Rede vom „50/50-Modell“ – also die konsequente Aufteilung von Aufgaben rund um das Kind, die Familie, Erwerbs- und Hausarbeit. Stefanie Lohaus und ihr Partner leben dieses Prinzip und schrieben jüngst darüber ein Buch. Auch die Autorin Isabel Robles Salgado beschrieb im Blog „little years“ ihr Leben mit 50/50. Mein Mann und ich haben uns mit der Geburt unseres Kindes in 2012 ebenfalls für eine gleichberechtigte Teilung aller Aufgaben entschieden. Dies soll ein kleiner Bericht über diese Erfahrung sein.

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Foto: Leni Hartlinger

Als unsere Tochter vor knapp drei Jahren, an einem sonnigen Morgen im September, nach vielen Stunden Wehen auf die Welt kam, änderte sich die Welt für mich und meinen Mann ganz entscheidend. Bis zu diesem Zeitpunkt waren wir ein gleichberechtigtes Paar, welches sich gegenseitig bei Karriereplanung, Haushaltsführung, Erwerbsarbeit, künstlerischem Schaffen und wissenschaftlichem Tun unterstützt hatten. Nun wurden wir von einer Minute zur anderen… Eltern! Von zwei Individuen, die sich entschieden hatten ihr Leben zu teilen, wurden wir zu einer Familie.

Familie als soziales Konstrukt veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte und ist mit starken Erwartungen, Vorurteilen, mit Klischees und Vorstellungen von „falsch und richtig“ vollgesogen. Mein Mann und ich kommen aus ganz unterschiedlichen Familien. Wir haben andere soziale Hintergründe und sind in unterschiedlichen Formen des Zusammenlebens aufgewachsen. Jedoch haben wir als Kinder erlebt, wie die Ehen unserer Eltern zerbrachen, Familie sich veränderte, sich neu zusammen setzte, Verantwortungen abgegeben und anderer Stelle angenommen wurden. Unsere Eltern scheiterten aus unterschiedlichen Gründen an ihrer Rolle als Ehepartner*in, nahmen Aufgaben als Eltern auf eine jeweils andere Weise wahr. Letzlich auch dadurch gab es für uns keinen Fahrplan, keine Blaupause für ein familiäres Zusammenleben, an die wir uns hätten halten können oder wollen. Wir wussten also an diesem Septembertag, an dem unser Kind geboren wurde, nicht genau, was es eigentlich bedeutete, Eltern zu werden oder was wir genau zu tun hatten. Aber wir wussten: Wir wollen das zusammen machen! Wollen das zusammen schaffen! Wollen emanzipierte Elternschaft leben!

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Belästigung entgegenschreiben – ein offener Brief an Herr*

Belästigung entgegenschreiben – ein offener Brief an Herr* published on 1 Kommentar zu Belästigung entgegenschreiben – ein offener Brief an Herr*

von Giovanna

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Quelle: www.allmystery.de

Eine ehrenamtliche Vereinigung, die sich zur Aufgabe macht, auf den herrschenden Sexismus in der Werbung in Deutschland und deutschen TV-Sendungsformate hinzuweisen und sich den bezüglichen Firmen, Agenturen und Sendern als Gesprächspartner anbietet, postete in der Chronik des eigenen Facebook-Accounts den Titel eines Artikels einer Ausgabe des kostenlosen Magazins der Deutschen Bahn und urteilte diesen als kritisch. Verschiedene Personen nahmen die Möglichkeit wahr, diesen Beitrag zu kommentieren und wiederum zu kommentieren. Die Einen sehen den Titel ebenfalls kritisch, Andere wiederum sehen es nicht so eng oder relativeren. Auch sind Kommentare zu lesen, welche die Auseinandersetzung darüber abwerten und diese als überholt, unwichtig oder nervig ansehen. Zu einem dieser Kommentare hatte ich mich mahnend geäußert, dass es der Nachricht an freundlicher Art mangelt, wie sie anderleuts Anliegen als „nervig“ bezeichnet und rückständig. Auch wies ich in diesem Zuge darauf hin, dass die Auseinandersetzung – entgegen der Ansicht besagter Person – anstatt überholt, bedauerlicherweise seit jeher fortdauert.

Eine Rückantwort der angesprochenen Person bekam ich bisher nicht zu lesen. Die Kommentarleiste wächst und wächst; schnell sind die frühsten Kommentare nicht mehr im Blick, und/oder wird auf diese sich nicht mehr bzw. selten bezogen. Einerlei. So ist’s.

Eine Reaktion dann auf genau jenen meinen Kommentar erhielt ich dann doch. Von einer anderen Person. In einer „Privatnachricht“. In der mein Beitrag komplett nachzulesen ist, sowie eine einzelne Aussage dazu. Es liegt nahe, dass die Aussage, bestehend aus drei Worten zzgl. einem traurigen Emoticon von der Nachricht übermittelnden Person stammt.

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Mama hasst Männer

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von Frau Fuchs

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Bild: http://www.fanpop.com

Wie ist es eigentlich mit einer männerhassenden Mutter groß zu werden?

Ja, diese Frage kann ich beantworten. Es ist verunsichernd, kann ich sagen. Insbesondere weil wir uns nach wie vor in vielen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens mit patriarchalen Strukturen rumschlagen. Als kleines Mädchen führen männerfeindliche Äußerungen der eigenen Mutter und die Übermittlung antiquierter Stereotype zu Irritationen.

Wie kam es dazu, dass Mama und Papa ein Paar wurden? Warum ist sie dann zu ausgewählten Männern nett, wenn doch alle Exemplare ihrer „Art“ so schrecklich sind?

Mir fallen viele Dinge im Alltag ein, die mir heute immerzu aufs Neue begegnen. Dass ich mir Gedanken darum mache, ob etwas, was ich tue, zu weiblich im Sinne von schlampig erscheinen könnte. Ob ich manchmal billig oder debil daherkomme. Das könne ja als blonde Frau bei Männern aber auch bei anderen Frauen als besonders klischeebestätigend auffallen. Dass ich mich nach einem erhaltenen Korb frage, ob nun wirklich ALLE Männer so scheiße sind und Mama damit Recht behalten würde. Dieser Satz klingt wie ein Zitat aus einer unterirdischen Frauenzeitschrift. Hilfe! „Männer kannste einfach in die Tonne kloppen“. So einfach kann man sich auch die Welt erklären.

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