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WORKSHOP | Feministische Magazine, Blogs, Podcasts – Gegenöffentlichkeit zur Stärkung der Bewegung

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von Anna 

Feministischer Austausch findet heute häufig in eher gegenöffentlichen Medien statt. Im Workshop wird es zunächst einen Input zu verschiedenen feministischen Blogprojekten und Podcasts geben. Anhand ausgewählter Beispiele wird die Bandbreite der feministischen ‚Filterbubble’ ausgebreitet und gezeigt, wie wichtig der sogenannte Netzfeminismus sowohl für die Kommunikation untereinander, als auch nach außen ist.

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AKZ Recklinghausen
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AKZ Recklinghausen

Anschließend werden in einer gemeinsamen Lektüre verschiedene Fanzine- und Magazinprojekte erschlossen. Es wird sich zeigen, dass es, neben der wohl bekanntesten feministischen Zeitschrift EMMA, zahlreiche weitere Angebote gibt, die von Popkultur über Politik bis hin zu Queerness ganz verschiedene Interessensgebiete bedienen.

Zielgruppe sind alle, die sich für feministischen Aktivismus interessieren, mit und ohne Vorwissen. All Genders welcome!

Die Workshop-Leitung übernimmt Anna, die selbst lange gebloggt hat und für verschiedene feministische Medien schreibt.

Der Workshop wird etwa zwei Stunden dauern und kostet nichts. Meldet euch via eachbluemonday [ät] gmx [punkt] de bei Anna an.

Freitag, 28. August 2015, Beginn: 16:30 18 Uhr.

Der Workshop findet in Kooperation mit Feminismus im Pott im Rahmen der offenen Kulturwoche Sommerloch im AKZ Recklinghausen statt.

Feminismus im Pott wird mit einem Info-Stand vor Ort sein.

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Workshop | Antifeminismus – wie intervenieren? Teil II //Achtung! Terminänderung //

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Nach unserer Veranstaltung „Antifeminismus – wie intervenieren?“ mit Anne Wizorek und Stefanie Lohaus im Bahnhof Langendreer folgt nun wie angekündigt am 28.07 04.08 ab 18 Uhr in den Räumen der Zukunftsakademie NRW der dazu passende Workshop:

„Antifeminismus – wie intervenieren? Teil II“

In diesem Workshop möchten wir uns über unsere Erfahrungen mit Antifeminismus im Netz austauschen. Zuerst wird Rachel Spicker eine Einführung in das Thema „Hate Speech“ geben. Danach gibt uns Mary Shnayien Einblick in die Welt der Internet-„Trolle“, ihre Plattformen und Redeweisen. Gemeinsam wollen wir schauen, mit welchen Phänomenen wir es genau zu tun haben/hatten, wie wir ihnen begegnet sind und/oder begegnen wollen.

Wollt ihr am Workshop teilnehmen? Dann meldet euch bitte unter der folgenden Adresse an: info@feminismus-im-pott.de

Wann?
04.08 | 18 Uhr

28.07 | 18 Uhr

Wo?
Zukunftsakademie NRW
Humboldtstraße 40
44787 Bochum

Kontakt
Laura Chlebos

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Ein Rückblick: Eine Lesung mit Nadine Kegele

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von Lilli Boheme

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Bilder: Lilli Boheme | Nadine Kegele

Unser Ziel: das AKZ in Recklinghausen. Es regnet in Strömen und wir sind spät dran. Vollgepackt mit Hund und Beutel hetzen wir der Tür entgegen, wo die Dame(n) des Abends uns freudig in Empfang nehmen. Unsere Vorfreude war berechtigt. Nadine Kegele strahlt uns an, ein Hauch von Wien im Ruhrpott – wir sind entzückt. Und sofort ist klar – der Abend wird schön. Anna Seidel und Anike Krämer, die Organisatorinnen der Lesung haben den abgerockten Charme des Ortes genutzt und einen gemütlichen Raum geschaffen, wo jung und alt zusammensitzen und der Autorin heute als Versuchskaninchen dienen. Aber dazu später mehr.

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Die Organisatorinnen Anna Seidel und Anike Krämer

Nadine Kegele liest, die Zuhörerschaft ist leise. Ob die innerlich eingeschlafen sind? Nein, es geht ihnen wie uns. Sie lauschen den Romanfragmenten und verbinden die Worte mit den eigenen Erfahrungen, Überlegungen und Unsicherheiten. Die 60 Minuten Lesezeit vergehen schnell.

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„Aber Katze ist gut, sagt Vera, Katzen sind selbstständige Tiere.

Und die Füchsin sagt: Stimmt, Hunde sind kooperativ, und Kooperation wird oft missverstanden als Schwäche.

Und Untertänigkeit, ergänzt Ruth.
Und sie stinken, sagt Nora.

Der Anus einer Katze stinkt auch, sagt Vera.“

„War euch das zu viel Sex?“, fragte sie nach der Lesung. „Diese Stellen habe ich noch nie vor Publikum gelesen.“. Gleichzeitig schütteln wir unsere Köpfe, sagen aber noch nichts. Jede*r scheint auf ihrer*seiner Art ergriffen zu sein von ihren Worten, ihren Geschichten, den Wahrheiten. Die Stimmung ist zurückhaltend, aber angeregt. Und dann gab es da noch ein kleines Gewinnspiel. Nadine Kegele erklärt, dass sie sehr ungern mit leeren Händen zu Besuch kommt. Und dieses Mal hatte sie einen selbstgebastelten Schlüsselanhänger dabei. Ein gelbes Band, auf dem „Trau keiner Revolution, in der Olympe de Gouges nicht vorkommt“ aufgenäht ist. Wer die Preisfrage beantworten kann, soll den Schlüsselanhänger zum Buch bekommen.

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„MEINE FEINDLICHKEIT gegenüber dem Frauenkörper habe ich geerbt. Gestrige Erkenntnis, als ich so lange wachlag und an den Spielplatz dachte, wo wieder eine ihre Brüste rausgeholt hat, um ihr Kind zu stillen, einfach so. Wenn ich den Körper von Frauen nicht mag, mag ich mich selbst nicht. Die Mutter mochte sich nicht und deshalb mochte sie mich nicht, die Brüder waren kein Spiel, waren anders gebaut und gedacht als wir. Das Wir nehme ich sofort zurück. Aus der Erkenntnis jedenfalls folgt:
1. Spielplatzverbot!
2. Feindlichkeit abgewöhnen!
3. Nackte, stillende, schwangere Frauen ansehen, bis ich mich mag.“

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Gemeinsam sitzen wir noch eine Weile in gemütlicher Runde zusammen und tauschen uns aus. Wir reden über die Frauen im Roman „Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause“, über uns, über eben diese persönlichen Zusammentreffen, die inspirieren und über die Ideen, die noch vor uns liegen. In Münster am Abend drauf wird es sicher ähnlich gewesen sein.

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Feminismus im Pott präsentiert: Lesung mit der Bachmannpublikumspreisträgerin Nadine Kegele in Recklinghausen

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von Sabrina Günther und Anna Seidel

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Nadine Kegele ist unter anderem gelernte Bürokauffrau, studierte Germanistin, aus dem Voralberg zugezogene Wienerin, ambitionierte Collagenbastlerin, Bachmannpublikumspreis-gekrönte Autorin und – last but definitely not least – sie ist Feministin.

Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zuhause heißt der Debüt-Roman der Wienerin, den sie 2014 veröffentlichte. Unter dem Motto „Traue keiner Revolution, in der Olympe de Gouges nicht vorkommt“ hat sie einen Frauenroman geschrieben, der so weit von den pinken und roten ‚Chick-Lit’-Regalen in den Bahnhofsbuchhandlungen weg ist, wie es nur geht. Naja, bei Nadine Kegele geht es auch ums Verliebtsein und ums Beine rasieren und ums Kinderkriegen, aber all das wird angenehm hinterfragt und zwar mit „Poesie und Komik“, wie Kegeles Verlag Czernin ganz richtig bewirbt.

Kegele schreibt über (mindestens) zwei Frauengenerationen und erzählt von schönen und bisweilen schwierigen Freundinnenschaften, von überfordernden Reisen und von Mutterschaft, die sich mit der Liebe schwer tut. Sie breitet damit aktuelle feministische Diskurse aus und schreibt sich gleichzeitig in sie ein. Dass ihr dabei auch der intersektionale Blick nicht fehlt, stellte neulich schon die Mädchenmannschaft fest. Julia schrieb, der Roman sei „eine wahre Fundgrube an wunderbaren Sätzen, die in ihrer Knappheit Herrschaftsverhältnisse aufdecken, wütend, analytisch, auch mit Humor.“

Und Nadine Kegele kommt zum Lesen nach Recklinghausen und nach Münster.

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Tag der Offenen Tür im Bordell– Noch Fragen?

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Am 02. Juni
öffnet das Bordell Secret Service (ehemals Club10) die Pforten
für alle Neugierigen, alle Fragenden, alle Menschen, die Interesse haben.

Wozu?

Zu einem persönlichen Gespräch mit den dort anwesenden Sexdienstleisterinnen*.

 Abend-im-Bordell-Flyer

 

Lilli Boheme und Chiara Fabri gehen hin und schauen sich um und freuen sich,

einmal alle kleinen und kleinsten und irgendwie

vielleicht dummenaber so wichtigen Fragen zu stellen.

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