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Schreibworkshop | 22.10.15 |

Schreibworkshop | 22.10.15 | published on 1 Kommentar zu Schreibworkshop | 22.10.15 |


„Die bekennende Lesbe“, „der überzeugte Homosexuelle“, „die Transe“ und derlei Beispiele mehr lesen wir täglich in Zeitungen, Magazinen, Blogs und den sozialen Netzwerken.
Die Umkehrung zeigt: „der überzeugte Heterosexuelle“ klingt schräg und würde niemand so schreiben. Warum klingt es dann, wenn es um Nicht-Heterosexuelle geht offenbar für viele druckreif?

„Die Darstellung von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in den Medien bietet leider immer wieder Anlass, die Vorurteile und die verdeckten oder offenen Botschaften mancher Schreibender zu hinterfragen und sich mit wertfreier Sprache auseinanderzusetzen“, sagt Caroline Frank, Projektleiterin der Kampagne „anders und gleich – Nur Respekt Wirkt“. Die Kampagne wird gefördert vom Emanzipationsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und soll für Gleichstellung und Akzeptanz in der Bevölkerung werben. Die Medien spielen dabei eine wichtige Rolle. Selbst als renommiert geltende Medien wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und der Focus, rutschen immer wieder in populistische Sprache ab. Hier bedürfe es dringend der Aufklärung, damit über die Sprache, ein diskriminierungsfreies und offenes Klima geschaffen werden könne.

Offenbar halten viele Schreibende nicht-heterosexuelles Leben und Lieben per se für schrill, bunt und sexualisiert. Dass damit nur eine mögliche Facette unter sehr vielen beschrieben und damit propagiert wird, fällt der Unsichtbarkeit zum Opfer. Ebenso geht es z.B. Lesben und Bisexuellen, die unsichtbar gemacht werden, indem sie meist pauschal unter dem Wort „schwul“ subsummiert werden. Diese Mechanismen und sprachliche Stolperfallen will der Workshop offen legen.

Er findet am 22.10.2015 von 18-21 Uhr in der Frauenbibliothek Lieselle (GA 02/60) an der Ruhr-Universität Bochum statt. Geleitet wird er von Caroline Frank [anders und gleich – Nur Respekt wirkt] und Andrea Kriegen [SchLAu NRW]

ALL GENDERS WELCOME

Den Interessierten soll anhand von Beispielen vermittelt werden, dass eine unpassende und teilweise falsche Sprachverwendung über Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transidente diese diskriminiert und verletzt. Hierfür werden die maximal 12 Teilnehmenden gebeten, Beispiele von in ihren Augen besonders guter oder besonders schlechter Berichterstattung mitzubringen. Durch gemeinsam erarbeitete Alternativen sollen die Schreibenden nicht nur sensibilisiert werden, sondern sie erhalten auch konkrete Praxistipps zur Vermeidung von Diskriminierung und Verletzung.

Anmeldung unter: info@feminismus-im-pott.de

Wir freuen uns auf euch!

Rezension: I CAN BE YOUR HERO BABY im FFT

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(Achtung! Eventueller Spoiler- Alarm!)                                                                  

von Lomé

„Wir müssen lernen, das Wort „NEIN“ lustvoll zu sagen!“

FFT-Hero
Foto vom FreienForumTheater, Düsseldorf

Das Berliner Autorinnen/Performerinnenkollektiv „Henrike Iglesias“ um Anna Fries, Laura Neumann, Marielle Schavan und Sophia Schrot (gegründet 2012) hat ganze Arbeit geleistet. Sowohl  in der Recherchearbeit rund um das Thema Sexarbeit und Modelbusiness, bei der Performance und was den hinterlassenen Eindruck beim Publikum angeht. Absolute Weiterempfehlung!Continue reading Rezension: I CAN BE YOUR HERO BABY im FFT

Held*innen des Reviers aufgepasst: Das PrinzRegentTheater will euch feiern sehen!!

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PeerGynt001 (c)Sandra Schuck
„Peer Gynt“ feiert Premiere © Sandra Schuck

Zur Spielzeiteröffnung laden die Macher*innen des PrinzRegentTheaters (neben der Zeche Bochum) zur Spielzeiteröffnung an diesem Wochenende mit einer glorreichen zweitägigen Sause alle Held*innen des Reviers ein, um gemeinsam neuestes Kulturgut zu kosten. Es lohnt sich definitiv ein intensiverer Blick in den aktuellen Spielplan

Fr., 18.9.2015: 19:30 Uhr: Zuerst feiert das Stück Peer Gynt von Henrik Ibsen in einer Fassung von Frank Weiß und unter der Regie der neuen Intendantin des PrinzRegentTeaters Romy Schmidt Premiere. Leider ist die Vorstellung schon komplett ausgebucht! Aber ihr könnt im Anschluss an das Stück die neu gestalteten Räumlichkeiten des Foyers, in welchem sich jetzt die PRINZ BAR befindet, bestaunen und ab 23:00 Uhr dem Konzert von DAGOBERT lauschen (Eintritt frei!). Tanz inklusive, klar.

Sa., 19.9.2015: 19:30 Uhr: Für die Vorstellung von Peer Gynt am Samstag gibt es sogar noch Karten (am besten telefonisch erfragen) und im Anschluss kredenzen euch die PrinzRegent*innen wieder etwas für die Ohren und darüber hinaus für das Tanzbein: Auf der HOODOO Banden PARTY könnt ihr euch ab 23:00 Uhr nach all der aufregenden Schauspielerei und den neuen Eindrücken richtig austoben. Auch hier gilt: Eintritt frei!

Romy Schmidt PRT
Romy Schmidt, Theaterleiterin PrinzRegentTheater © Sandra Schunck

Wir freuen uns schon sehr Romy Schmidt, die neue Theaterinitiatorin, im Herbst für ein Pottrait für unseren Blog interviewen zu können und sind gespannt auf ihre persönliche Geschichte, ihre Ideen und ihre Pläne für die Zukunft des PrinzRegentTheaters als feste Institution hier im Pott.

 

Rottstr. 5 Theater: Theater mit Menschen

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von Frau Fuchs

Wie sehen eigentlich die Orte und Menschen, die man sonst nur abends sieht, in Tageslicht aus?

Erkennt man sie überhaupt wieder?

Ich erinnere mich an den dreckigen Boden der Klubs, in denen ich tanzte, an die Toiletten, die Besoffenen im nächtlichen Zenit. Manche Dinge will man vielleicht nicht sehen, doch in diesem Fall möchte ich es wissen, spätestens nach der Vorstellung von „American Psycho“. Wie sieht die Bühne bei Tage aus?

Eigentlich sieht alles aus wie immer. Nicht viel anders, denke ich mir, bloß vermüllter. Die Theatermacher*innen Hans Dreher, einer der beiden Hausregisseure, und Awa Winkel, Mitglied des Theaterteams des Rottstr. 5-Theaters empfangen Lilli Bohème, Lemon, den Hund, und mich an ihrem Arbeitsplatz. Es ist Kaffeekränzchenzeit, doch die beiden haben schwer zu tun, sind fleißig.

Je nach Stück des Vortages riecht es hier nach Disko, nach Bier und nach Zigarettenrauch, erzählt uns Hans. So richtig schön schäbig, wie ich es erwartet hatte. An manchem Morgen jedoch duftet es auch mal nach Seife.Continue reading Rottstr. 5 Theater: Theater mit Menschen

Flotte Lotte – Das Mädchenmobil in Oberhausen

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von A.Bendroth

Bild: A.Bendroth

A.Bendroth: Frau Brühl, was ist die „Flotte Lotte“ Oberhausen?

Carina Brühl:Die „Flotte Lotte“ Oberhausen ist ein Mädchenmobil. Unser flexibles, unabhängiges Konzept entspricht einem „Offenen Treff“ für Mädchen. Wir sind nach einem Küchengerät, nämlich einem Passiergerät, welches manuell bedient wird, benannt. Dies geschah allerdings unabsichtlich. Erst später ist uns aufgefallen, dass wir wie ein Küchengerät heißen.

 

Wie kam es zur Gründung des Mädchenmobils?

Unsere „Flotte Lotte“ gibt es seit 10 Jahren. Zunächst entstand im damaligen Mädchenarbeitskreis Oberhausen die Idee ein mobiles Angebot für Mädchen vor Ort  zu schaffen. Im Zuge dessen hat die Evangelische Jugend Oberhausen in Zusammenarbeit mit Frau Leiyendecker das Projekt auf den Weg gebracht. Anfangs wurde ein privates Wohnmobil benutzt und das Angebot war auf ausgesuchte Aktionen und Gemeindefeste begrenzt. Nach und nach wurde unser Angebot immer weiter ausgebaut. Vor etwa 7 Jahren wurde ein Wohnwagen mit einem roten Bulli als Zugfahrtzeug erstanden. Dieses Gefährt wurde von den damaligen Mädchen umgestaltet, so dass es von außen pinke und lila Streifen erhalten hat. Einige Zeit später wurde es erneut umgestaltet. Dieses Mal von einem Graffitikünstler. Seit Ostern sind wir im Besitz eines neuen Wohnwagens, welcher abermals umgestaltet wird. Erneut wird der Graffitikünstler Damian Bautsch zur Tat schreiten.

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